in 🇩🇪 haben wir heute einen willkürlich gesetzten Feiertag. Für mich Anlass für einen Gedankensturm zum Thema »was ist typisch Deutsch?«.
Vieles fällt mir ein, das eher der Vergangenheit angehört, aber vielleicht finden wir wieder zurück zu den Wurzeln, so wie du als ECHTER Esser. 💖
Hier einige Stichworte: Ordnungsliebe, Fleiß, Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Effizienz, Ingenieurskunst, Gartenzwerg, Volksfest, Literatur, Heimmusik (mit akustischen Instrumenten)
... und speziell aus der Küche: Butterbrot/Pausenbrot, Abendbrot, Pumpernickel, Schwarzwälder Kirschtorte, Brötchen, Franzbrötchen, Kieler Sprotte, Pfannkuchen, Fettgebäck, Kartoffelsalat, Erbsensuppe, Eintopf, Würstchen, Klöße + Knödel, Spätzle, Maultaschen, Schnitzel, Grünkohl mit Pinkel, Königsberger Klopse, Frankfurter Kranz, Frikadelle.
Deutsche haben der Welt dank der Vielfalt der Getreide über 3 000 Brotsorten und rund 1 500 Wurstsorten geschenkt. Dafür haben wir nur 500 Käsesorten, während die Franzosen über 1 200 kennen.
Wir nutzen kaukasische Kefirknollen, das zentralasiatische Milchferment namens Joghurt und haben die ursprünglich aus China stammenden Nudeln mit unseren Getreiden entwickelt. Und die Kartoffel zog erst vor 400 Jahren in die Deutsche Esskultur ein und das namensgebende Kraut (Sauerkraut) ist im deutschen Sprachraum erst seit dem 12. Jahrhundert bekannt.
»Typisch deutsch« backe ich gleich einen Hefezopf 😉
wobei Hefe zum Brotbacken erst seit dem 15. Jahrhundert verwendet wird.
Einen wunderbaren Sonnabend
Sylvia
❤️
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#GutenMorgen
