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Bekenntnis der Ahnen

Bekenntnis der Ahnen

@bdahnen

Naturnah, ursprünglich, bewahrend.
Ein Kanal, der derweil an höheren Ansprüchen versucht ist, und fortschgeschrittene Kenner der Ahnenwelt anspricht.

Wir streben nach Gewaltlosigkeit, doch nach dem Kampf um die Köpfe.

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Post #2477 492
Wo befand sich der heilige und paradiesische Garten, mit den goldenen Äpfeln?

Iduna die Hüterin der Asen-Äpfel, und die Hüterinnen im Garten der Hesperiden - sie sind die Gleichen.

Wir wissen heute: Der Garten der Hesperiden stand im Lande des Atlas, wo die Säule steht und die Sonnenmenschen leben. Im äußersten bewohnten Norden - sie werden auch Hyperboreer oder Boreaden genannt.

Asgard und der antike Garten, sie meinen das versunkene Festland der Nordsee. Der letzte Zipfel, der emporragt, wird von uns heute Helgoland genannt.

Gemälde: Willi Pogany
Post #2476 1.49K
Einige Jahre nach der Varusschlacht begann die heftigste Kriegsphase der germanischen Geschichte. Germanicus setzte 8 Legionen, gut ein Drittel der Gesamtstreitmacht Roms, gegen das Bündnis um Arminius ein.

Der Krieg begann mit dem Angriff auf die Marser an einer ihrer Heiligtümer, "Tamfana" genannt.

Sie feierten eines der großen Feste zum Herbst-Vollmond. Dieses Fest fand zuletzt am 26.9.2026 statt. Es ist ein Vegetationsfest zu Ehren der Erdenmutter und der ertragreichen Ernte.

Die Marser waren hauptbeteiligt an der Varusschlacht. Und da sie zu diesem Fest, wie jedes Jahr, schmausten und tranken, wurde der Stamm zu großen Teilen ausgelöscht - Überlebende blieben weiter mit dem Heerführer Arminius im Bunde.

Die Römer haben in den folgenden Jahren viele Legionen verloren und mussten den Limes zum Eigenschutz errichten, da die Germanen unbezwingbar blieben. Selbst die mit Rom verbündeten Germanenstämme wurden durch Arminius und seinem Verband vollständig bezwungen.
Post #2475 572
Die Liste der 7 Völker

5.Mose.7.1
"Wenn Jehova dich in das Land bringt, wohin du kommst, um es in Besitz zu nehmen, und viele Nationen vor dir hinaustreibt: die Hethiter und die Girgasiter und die Amoriter und die Kanaaniter und die Perisiter und die Hewiter und die Jebusiter, sieben Nationen, größer und stärker als du. Und Jehova dein Gott sie vor dir dahingibt und du sie schlägst, so sollst du sie ganz und gar verbannen; du sollst keinen Bund mit ihnen machen, noch Gnade gegen sie üben....Sondern also sollt ihr ihnen tun: ihre Altäre sollt ihr niederreißen und ihre Bildsäulen zerbrechen und ihre Ascherim umhauen und ihre geschnitzten Bilder mit Feuer verbrennen."

Diese Liste meint die früheren Bewohner der Levante, die vom Feind der Welt dem Untergang geweiht wurden.

Wir entnehmen hier Vermischungsverbote, angeordnete Völkermorde und befohlene ewige Feindschaft und Verbannung.

Zur Erinnerung: Die Philister/Phönizier, und auch ein Teil der Menschen aus Ugarit, sind verwandt mit den Vorfahren der Deutschen und der Germanen. Sie zogen vor mehr als 3200 Jahren unter anderem von Norddeutschland dorthin. Auf dem ägyptischen Tempel von Medinet Habu steht, dass diese mutigen Menschen ins Gebiet zwischen den Ägyptern und Hethitern (heutiges Israel) angesiedelt wurden. Zuvor bestand hier bereits eine Siedlerkolonie der Megalithiker, die in orientalischen Texten "Nephilim", also Riesen genannt wurden, die Kultur und Glauben brachten. Der Monotheismus ist ein ewiger Hass auf alles Göttliche und Edle. Kein gesunder Mensch fällt auf monotheistische Konstrukte herein und fördert damit den Untergang der eigenen Familien.
Post #2470 1.26K
Baal in der Antike

Heutige Baaldarstellungen zeigen ihn oft in Stiergestalt und als Dämon, was aber eine von Gegnern ausgedachte Darstellung ist.

Original hielt er - so wie alle Darstellungen der megalithisch-indogermanischen Lichtstreiter - einen Beil oder einen Speer. Bei den späten Germanen hielt der Streiter einen Hammer. Dieser wird Baldur mythologisch in die Unterwelt verdrängt haben. Die Vorfahren der Germanen hatten Bal (dur) ebenfalls noch mit Beil dargestellt.

Er kam vor 5000-3000 Jahren mit den Megalithikern (Riesen/Nephilim), welche die direkten Vorfahren der Germanen (Hyperboreer) waren, in den Orient. Dort hatten die Semiten hunderte Götter/Geister. Und der nordische Kult der Baalen und Astarten (Baldur und Ostara) hatte nicht nur bei ihnen eine Vorrangstellung erhalten. Dieser Kult des Sonnenbefreiers und der nährenden Mutter kam mit den zu Wasser reisenden Kulturbringern in fast alle Weltgegenden.

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Er ist der Gegner aller destruktiven Kreaturen. Im Norden befreit er die Sonne, begleitet von Blitzkräften und im Süden änderte es sich so weit, dass er den Regen brachte, da Sonne reichlich vorhanden und gar als unangenehm galt. Er ist Gegner gieriger Wesen. Jahwe hat ihn als Gegenspieler anerkannt und seine Jünger wissen bis heute, dass er unser Messias, der zyklisch inkarniert, und somit ihr schlimmster Gegner ist.

Was ebenfalls ein Mythos ist, dass ihm Kinder geopfert wurden. Spätestens seit Epstein wissen wir, dass diese Verdrehung Absicht ist, um selbsternannt Gerechte zu verwirren und zu spalten. Diese Erkenntnis ist wichtig. Und sogar unabdingbar für einen erfolgreichen Werdegang eines jeden Freikämpfers. Denn der Fokus und der feste Stand bestimmt über das Geschick und sein Schicksal, und wer seine Geschichte und Ahnen verkennt, steht bekannter Weise furchtbar unsicher dar.
Post #2469 971
Dem and'ren Ende zugewandt.
Empfänger, wer Gehör verleiht.
Erkenntnis, die noch unbekannt.
Durchs Seelentor der Wirklichkeit.

Blanke Hände werden erben.
Ganze Menschen soll'n wir werden.
Und das Gut, das wir erwerben.
Ist das Höchste hier auf Erden.

Spür den Sog der Spiegelwelt.
Es zieht dich hin zum Wesentlichen.
Du bist, der das Siegel hält.
Ein Abkömmling der Ewiglichen.

Sprich dich frei vom Nebeldenken.
Jag den dunklen Winterschlund.
Du musst viele Leben schenken.
Diese Welt ist Himmelsgrund.
Post #2467 1.52K
Auf Bild 1 sind die Hyperboreer zu sehen.

Auf Bild 2 sind die Tartaren zu sehen.

Erstere sind Großgewachsen, durch eine genetische Zuchtphase vor 7000-5000 Jahren. Sie sind schöpferisch und haben mehrere kulturelle Errungenschaften vorzuweisen. In der Antike waren sie umtriebig und brachten anderen Völkern Freundschaft und Wissen. Sie liebten die Schifffahrt, die Natur, die Wissenschaft.

Die Tartaren hingegen blieben Halbnomadisch. Lebten in Zelten und mit Pferden und ritten liebend gern durch die Landschaft. Sie blieben lange Zeit lieber für sich.
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Wie nur schafften Narren diese Lüge über "Tartaria" zu streuen, wo die Wahrheit doch so eindeutig und glasklar ist? Sind Menschen von Natur aus anfällig für die billigsten Lügen? Liegt dem eine schwere seelische Erkrankung zugrunde?

Der Mensch sollte stets nach Wahrheit streben, oder mit dem gewaltigen Echo der wenigen echten Lehrer zurechtkommen. Glaubt also niemals der Lüge!
Post #2466 1.33K
Der sogenannte "Bundeszwang"

Der Artikel 37 erlaubt es, einzelne Bundesländer zu zwingen der Staats-Agenda zu folgen, wenn jene drohen abzuweichen oder gar auszutreten.

"(1).Wenn ein Land die ihm nach dem Grundgesetze oder einem anderen Bundesgesetze obliegenden Bundespflichten nicht erfüllt, kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates die notwendigen Maßnahmen treffen, um das Land im Wege des Bundeszwanges zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten.
(2) Zur Durchführung des Bundeszwanges hat die Bundesregierung oder ihr Beauftragter das Weisungsrecht gegenüber allen Ländern und ihren Behörden."

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Was heißt das z.B. für Sachsen-Anhalt? Regiert die AFD dort bald, kann ihr der Geldhahn zugedreht werden. Sie müssen keine Bundeswehr fürchten, und auch keine Auflösung des Parlaments. Aber durchaus kann die Gesetzgebende Gewalt (Politik) und die durchsetzende Gewalt (Polizei) in die Hände Dritter weitergereicht werden, die übergangsweise willkürlich vom Staat ausgewählt werden. Das kann dann jeder Clown sein, der gerade besonders stramm mitläuft. Sowas gab es zwar noch nicht in der BRD und würde zum Beispiel dann passieren, wenn das Bundesland austreten würde aus dem Staat, aber all das scheint gesetzlich möglich zu sein.

Würde Sachsen-Anhalt den Bundeszwang erleben, würde das das Ende für die Alt-Parteien einläuten und uns eine Kettenreaktion bringen. Eins solcher Akt würde das symbolische Grab der BRD werden.

Die 30er würden dann zu turbulenten Zeiten werden, zwischen Bürgerkrieg, demokratischer Neufindung und stärkerem staatlichen Druck auf die immer rebellisch werdendere Bevölkerung.

Unser Rat: Wandere nicht aus. Wandere aufs Land. Mache dich finanziell unabhängig. Gründe Familien. Zeuge sehr viele Nachkommen. Erlerne die Selbstversorgung. Lehre Wissenschaft, Wahrheit und Spiritualität. Bekämpfe und entlarve Blender! Liebe, diene und verehre für immer und alle Zeit das heilige Deutschland, so als wäre es das Höchste selbst.
Post #2465 912

Forwarded from Bekenntnis der Ahnen

"Rettet die bedrängte Freiheit! Wagt es keiner, mir beizuspringen? Ist kein wahrhaft Freier da? Keiner, der nach Tugend strebt? das Gute liebt? den Trug hasst? das Recht in Ehren hält? den Frevel verabscheut? Mit einem Wort: ist kein echter Deutscher da?"
- Ulrich von Hutten

Lesenswert: Ulrich von Huttens Schrift, "Arminius":
https://archive.org/details/bub_gb_tk8AAAAAcAAJ/page/n90/mode/1up

Herausgebracht (1529) einige Jahre nach seinem Tod und nieder geschrieben, kurz nachdem Tacitus Werk "Germania" dem Vergessen entrissen und wiederveröffentlicht wurde.

Bild: "Huttens Grab" ,Caspar David Friedrich, 1823
Post #2464 1.02K

Forwarded from Bekenntnis der Ahnen

Es ist der Abstand zu Menschen, der uns die Sehnsucht nach Nähe wieder bewusst werden lässt. Es ist das Alleinesein, das uns befähigt Einsamkeit in liebende Zweisamkeit verwandeln zu können, und dauerhaft wertzuschätzen. Es ist die Stille, die uns befähigt Gehör im Herz der Anderen zu finden.

Hier finden wir Treue und Bescheidenheit, so wie unsere alten Ahnen vor uns schon die Treue über Alles stellten. Wir genügen uns, weil wir nur hier verstehen können, was wirklich einen Wert in sich trägt. Hier lernen wir zu verstehen, was göttlicher Natur ist, vielleicht auch was die Gottheit selbst ist. Hier finden wir Schutz, wenn die Dämonen der eisernen Zeit uns für unsere Güte zu vertilgen gedenken. Es ist kein Drama zu scheitern, denn deine vorrangige Aufgabe ist es einfach nur zu verstehen.
Post #2463 1.54K
Auf einer Karte des Johannes Mejer sind alte Heidentempel eingezeichnet.

Da er diese Karte vor weniger als 400 Jahren zeichnete, waren zu seiner Zeit also noch vergessene Landkarten vorhanden, die er als Vorlage nutzte.

Dieser Kanal hier ist einer der Wenigen, die die originale Geschichte der Welt behandeln. Vermutlich befand sich der sagenumwobene "Tempel der Säule" an Stelle einer der beiden Pfeile.

Dort ist die Hauptstätte der Megalithiker. Ein Sonnenheiligtum, mit astronomischen und wissenschaftlichen Elementen. Dort stammen die Sagen der Hyperboreer und Atlanter her. Und "die Götter" (vergöttlichte Menschen) zogen von hier aus gen Süden und Osten und zeugten neue europäische Völker und kolonisierten wichtige Zonen.

Diese Megalithiker waren seit 7000 Jahren staatlich organisiert. An den Küsten von Marokko bis Norwegen.
Post #2462 1.33K

Forwarded from Bekenntnis der Ahnen

Die Zerstörung der gütigen Frau durch das Christenum [Teil 3]

"Diese entarteten Zustände trafen seelisch gesetzmäßig überall dort ein, wo das Christentum den arteigenen Glauben zerstört und damit den sittlichen Stolz eines Volkes zerbrochen hatte. Sie machten sich bald nach der Verchristung auch in Deutschland bemerkbar. In einer ganzen Reihe von Briefen gab Bonifatius seiner Entrüstung Ausdruck über die Zustände in England, ja, in Deutschland trat eine Bischofskonferenz zusammen und verlangte Abhilfe, da die Mission in Germanien darunter leide. Man hält - es ist schwer keine Satire zu schreiben - dem christlichen frommen England die Sittlichkeit der heidnischen Sachsen vor und war doch eben im Begriff, die Höhe und Reinheit dieses germanischen Lebens zu zerstören."
Post #2461 1.17K

Forwarded from Bekenntnis der Ahnen

Die Zerstörung der gütigen Frau durch das Christenum [Teil 2]

Quellen
*1 Epistol. 73: Mahnschreiben von König Aethelbert von Merzien: "Wie es uns selbst von den Heiden schimpflich entgegengehalten wird."

*2 Epistol. 76: An den Erzbischof von York: "Denn es ist ein in früheren Jahrhunderten unerhörtes, und selbst die sodomitische Unzucht noch drei-oder vierfach überbietendes Übel, dass ein christliches Volk gegen die Sitte der ganzen Erde...rechtmäßige Ehen verschmäht, der Blutschande, der Unzucht und dem Ehebruch sich ergibt und auf verruchte Schändung geweihter und verschleierter Frauen ausgeht."

*3 Epistol 78: An Erzbischof Cuthberth von Canterbury
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Ich selbst rate allen Christen: Informiert euch endlich! Es ist mir ein Unbegreifliches, wie wenig Sinn für Realität bei den Schafen vorhanden ist. Kein Gefühl dafür welcher Geist sich da wirklich zugeführt wird und welche Heiligkeit man von sich abwirft, als wäre es ein abgenutzter Schlüpfer.

Wenn eine christliche Frau treu und tugendhaft ist, so solle sie sich die Frage stellen: "Welche Größe hätte ich noch erreicht, wenn ich diese Verderbnis nicht in mein Herz gelassen hätte? Wie stark hat diese dämonische Kraft mein Inneres verwirrt?"

Die Informationen über die Zerstörung der guten Sitten erreichte einst alle übrigen heidnischen Sippen. So begann das letzte Aufbäumen einer totgeweihten, doch in seiner Treue und moralischen Reinheit schwer zu übertreffenden Sorte Mensch.

Jahrhunderte später, im 1.deutschen Reich, wurde ersichtlich,  dass der dunkle Zauber niemals das gesamte Wesen vergiften konnte. Im Deutschland, das die Öffentlichkeit heute geschichtlich kennt, mit all seinen Wesensheiten, überdauerte ein gewisser Rest der antiken Größe. Es liegt hauptsächlich an der Jahrtausenden von Generationen gereiften inneren Struktur, die diesen Menschen Treue und Anstand bewahrte. Doch es sollte Ungleich verteilt werden, sodass es selbst heute noch viele so schwer haben sich zu lösen, von dem es sich so sehr zu lösen gilt. Zu laut schwingt das lügenhafte, spalterische Echo, das von leider zu vielen noch immer verstärkt wird. Doch aufgrund zu vieler eindeutiger Quellen durfte diese Illusion geschwächt werden. Und so können wir zurück zu uns selbst finden, und die Spaltung löst sich allmählich auf.
Post #2460 990

Forwarded from Bekenntnis der Ahnen

Die Zerstörung der gütigen Frau durch das Christenum [Teil 1]

"Oft hielt man den Mönchen mit voller Berechtigung vor, dass das Christentum die Menschen durchaus nicht bessere. Es wurde in Deutschland sehr bald bekannt, dass in England, dem Land, aus dem all die unzähligen Christusprediger kamen, die übelste Sittenverwilderung herrschte.*1"

"In den Mönchsklöstern breitete sich grauenhafte Unzucht aus, die Nonnenklöster waren Bordelle. Bis tief ins Volk herunter trat anstelle der Ehe das Konkubinat.*2"

"Abtreibungen und Kindesmorde waren besonders in den Klöstern nichts Seltenes. Ebenso peinlich war für die Bekehrer der Vorwurf, den sie überall von Seiten der Heiden hören mussten*3: dass die Mehrzahl der vielen englischen Nonnen, die alljährlich nach Rom pilgerten, unterwegs zu "Fall kamen", "denn es gibt ganz wenige Städte in Langobardien, Franzien oder Gallien" ,schreibt Bonifatius selbst, "in denen sich nicht eine Hure angelsächsischen Stammes befände."

- Kommentare von Dr. Luft, nach der Sichtung zahlreichen originalen Schriftverkehrs zwischen Entscheidungsträgern im Lande der Angelsachsen.
Post #2459 1.08K
Über die Wahrheit

"Doch was nun gerade dies, nämlich die Gerechtigkeit betrifft, wollen wir behaupten, sie bestehe einfach in der Wahrheit und das man das, was man von jemandem empfangen hat, wieder zurück gibt, oder ist ein solches Handeln manchmal gerecht, ein andermal aber ungerecht?

Ich meine damit beispielsweise: Wenn jemand von einem Freund, der ganz bei Sinnen ist, Waffen empfängt und dieser dann in Wahnsinn verfällt und sie wieder zurückfordert, so wird wohl jeder sagen, dass man sie nicht zurückgeben darf und dass derjenige, der es doch tun wollte, nicht gerecht wäre; auch dürfe man einem Wahnsinnigen gegenüber nicht immer die volle Wahrheit sagen."

• Platon - Der Staat (1,5)

Platon in Diskussion mit Aristoteles (Rafaels "Die Schule von Athen" 1511)
Post #2458 1.24K
Halegh-Monath

Seit dem letzten Vollmond befinden wir uns im heiligen Monat. Hier beginnt bereits die Nahrungsmittelvorbereitung für den Winter. Lebensmittel werden fermentiert und haltbar gemacht.

Einige Tiere wurden vermutlich bereits hier geschlachtet. Das Fleisch versorgt die Gemeinschaft in der gesamten kalten Zeit. Oder die tierische Konservierung fand erst 2 Monate später statt, im Bloth-Monath, wo die Tiere zuerst geweiht und dann geopfert wurden.

Zum nächsten Vollmond wird eines der 3 dauerhaften großen Feste gefeiert, vergleichbar mit Erntedank.
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Wir befinden uns im 8. Jahr der 19-Jahresphase. Somit ist dieses Jahr keines mit 13 Monaten.

Im kommenden Jahr hat das Jahr 13 Vollmonde. Der Sommer erhält einen Zusatzmonat. Und in einem solchen Jahr wurde sehr wahrscheinlich 9 Tage lang Midsommer gefeiert. Das zweitgrößte nicht jährliche Fest.

Monate der Altsachsen:
t.me/BdAhnen/2110
Monate der Altsachsen, Franken und Nordgermanen:
t.me/BdAhnen/2117
Post #2457 1.66K
Dadsisas ~ Totenbegleitung

Die Heiden hatten einen komplexen und emotionalen Totenkult, der auf die natürliche Denkweise und die Mathematik angepasst war.

Dadsisas übersetzen Christen gern mit "Totessen". Das ist fast korrekt...Es meint aber nicht Tote zu essen, wie diese Leute implizieren. Es ist emotionaler.

Die Deutsch-Heiden kannten das Leben auf vielen Welten. Auf der Erdenwelt essen wir, lachen wir, wir sind leidenschaftlich. In der Zwischenwelt, in der die Seele innerhalb des Ursprungs, der Säule, manche würde sagen innerhalb Gottes ist, gibt es diese leidenschaftlichen Anhaftungen wie Essen, Lachen, Tanzen so nicht. Man weiß alles und kennt die Antworten, hat aber nicht das Ego oder die leidenschaftliche Motivation. Das kürzlich beendete Leben haftet jedoch stark.

Der Trauernde wusste, das der Verstorbene unsichtbar wandelt und uns sieht! Und damit diese nicht kämpfen, leiden oder verbleiben - aßen sie Nahrung, sie lachten, trotz der Tränen, und Taten Dinge, die es in der Zwischenwelt so nicht gibt. Damit diese Seele weiterzieht und man ihr helfen kann.

Das zu verstehen, nimmt einem gesunden Menschen jeden Bezug zum Christentum, die diesen zutiefst einfühlsamen und schmerzhaften Akt mit hassenden Augen nur allzugern bis heute entstellen.
Post #2455 1.26K
Der Mond hat eine zentrale Bedeutung die mentale und emotionale Kraft der Menschen betreffend. Sie ist Ursprung von Liebe und Hingabe. Das magische Weltbild der göttlichen Menschen, gar ihre gesamte spirituelle Kraft, hängt mit dem Mond und seinem Licht zusammen.

Die weiteren Kapitel 22-30 werden zu gegebener Zeit behandelt.
Post #2454 1.15K
Indiculus Superstitionum et Paganiarum [Teil 3]
- Leitfaden zu Aberglaube und Heydentum

Dieser Teil kommt etwas verspätet. Da ich für einige Details noch nicht die Zeit sah.

18. In diesem Kapitel sind "unbekannte" oder "entlegene" heilige Orte der Heiden erwähnt
• Gemeint sind aber heilige Heidenorte, die nicht sanktioniert wurden. Sondern die sogar selbst von Christen genutzt wurden. Wie Höhlen für Eremiten, Tanzplätze, Hügel, Quellen. Es gibt Belege für Kirchenvertreter, die an solchen Plätzen Heidengottesdienste regelmäßig während und nach der Christianisierung besuchten, gar bestraft wurden dafür. Man hat mehrere Kultplätze dadurch für heilig erklärt, um mit dem Gesetz nicht weiter zu kolidieren. Später baute man verstärkt an solchen Orten Kirchen oder Klöster. Manche erkennt man daran, dass sie im späten Mittelalter bei Bauernaufständen zerstört wurden. Ich vermute zum Zweck das entweihte Ursprüngliche zu befreien. Denn das Bauerntum bewahrte sich bis in die Moderne somanche Erinnerung. Gewiss kann es auch um das Unbekannte dieser Orte gegangen sein, das den Christen nicht begreiflich war. Dass bis heute Bielsteine existieren, belegt nur, dass das Christentum nicht in der Lage war alle Heidenorte zu erkennen und zu vertilgen.

19. Dieses Kapitel dreht sich um die Verehrung der heidnischen "großen Mutter", die hier mit dem Marienkult verglichen wird.
• Hier steht im Original "pentendo", was im Latein nicht vorkommt. Petendo wird vermutet, was ersuchen (anbeten) meinen würde. Ebenso kann "potando" gemeint sein, was ein Trankritual meint. Mit der frühmittelalterlichen Marienminne (Minnetrunk) wird hier wohl ein Treffer erzielt. Dass der Marienkult gar erst existieren konnte, ist dem heidnischen Mutter-Kult zu verdanken. Sowohl die Erdenmutter, als auch die energiebringende Sonnenmutter (Tara, Iśtara, Ostara, Astarte...) sind urheidnische Glaubenselemente, seit Anbeginn des Glaubens, selbst in vormegalithischer Zeit.

Das Trinkritual, im Zusammenhang mit der großen Mutter, meint das Weiterleben der Quelle, das Weiterleben des Bodens, als symbiotische Verbindung aller beseelt Wandelnden zur großen Göttin.

20. Hier werden Feste zu Ehren Donars und Wotans erwähnt
• Dabei kommen wir zu den Handlungen an den Wochentagen am Mittwoch und Donnerstag. Die Kirche hat explizit die "Arbeitsruhe" an allen Donnerstagen verboten, es sei denn ein christlicher Feiertag fiel darauf. Gewiss wird hier auch der Trunk und der Schmaus vorkommen, und das gemeinschaftliche Zusammenkommen. Während es zum Mittwoch kaum etwas zu finden gibt. Im Volke soll bis in moderne Tage die Saat gern verteilt worden sein. Die Kirche meinte an einem Mittwoch geschah der Verrat des Judas und es ist somit ein Unglückstag. Heidnisch gesehen können wir also vom Gegenteil ausgehen. Also von Fruchtbarkeit und Glück. Das Vorkommen von Wochentagen geschah in spätgermanischer, also gerade noch heidnischer Zeit bei uns. Zuvor ist die Wocheneinteilung so nicht direkt vorhanden - zumindestens nur rechnerisch, und nicht gekoppelt an Götter. Dies scheint mit den Römern gekommen zu sein. Auch scheint mit den Römern sowas ähnliches wie ein Götterpantheon gekommen zu sein. Vorher wussten die Germanen, dass all jene südlichen Götter, Menschenvorfahren waren, die vergöttlicht wurden.

Dennoch gab es später aber auch Tage zu den stämmeübergreifenden Festen, wo Donar und Wotan eine Rolle spielten. Da diese mit dem alten Glauben gekoppelt wurden.

21. In diesem Kapitel geht es um "Vinceluna". So nannten die deutschen Heiden die Mondfinsternisse.
• Sicher ist der Sieg des Mondes (Win þe Mona) gemeint. Zum Einen wird hier klar: Die Deutschheiden wussten genau wann die Finsternisse stattfanden. Und zum Anderen wird die Verdunkelung als Kampf gesehen. Wird der Mond doch bekanntlich von einem Wolf gejagt. So können diese Stunden mit einem Lärmen und Schreien verbunden sein, den die Menschenwelt zur Hilfe beiträgt. Oder sie saßen zusammen und fokussierten ihre Gedanken und sangen.
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