Post #429
5.66K

Linksgrüner Vernichtungswahn: Immer mehr Waldgebiete fallen Windparks zum Opfer💥
Der Windrad-Wahn macht vor nichts halt, ob Naturschutz- oder Naherholungsgebiete oder forstwirtschaftlichen Nutzflächen. Thüringen zählt zu den besonders betroffenen Ländern: In den Entwürfen der dortigen Regionalpläne liegen fast 50 Windvorranggebiete ganz oder anteilig auf Flächen der Landesforstanstalt. Die meisten entfallen auf die waldreiche Planungsregion Südwestthüringen. Für einzelne Gebiete liegen bereits Voranfragen, Planungen oder Nutzungsverträge vor, die noch vor dem endgültigen Planbeschluss geschlossen werden können. Die AfD-Abgeordnete Nadine Hoffmann spricht von einem „umweltpolitischen Sündenfall“ und fordert, die bundesweiten Flächenziele abzuschaffen. Eine entsprechende Initiative ihrer Fraktion lehnte der Landtag ab.
Hintergrund ist das Windenergieflächenbedarfsgesetz: Die Länder müssen zwingend (!) bis Ende 2027 und 2032 feste Anteile ihrer Fläche als Windgebiete ausweisen. In Südwestthüringen liegt der Waldanteil bei rund 47 Prozent; im Entwurf macht Wald deshalb etwa zwei Drittel der Vorrangflächen aus, bei Anlagenhöhen von bis zu 300 Metern. Ende 2025 öffnete eine Gesetzesänderung der Landesforstanstalt zudem Geschäfte mit Windenergie. Bisher drehen sich im Thüringer Wald nur wenige Anlagen; auf dem Grund von ThüringenForst stand lange keine einzige. Doch nicht nur im mitteldeutschen Freistaat, auch bundesweit ist der Wald längst der Hauptstandort für die hochsubventionierte und begünstige Energieform, die längst rein ideologischer Natur ist – und das ohne Rücksicht auf ökologische Kollateralschäden und biologische Verluste.
Ende 2025 liefen nach der Fachagentur Wind und Solar 2.653 Anlagen mit 8,1 Gigawatt auf Forstflächen, zwölf Prozent der installierten Windleistung. Spitzenreiter sind Hessen mit 551, Brandenburg mit 537 und Rheinland-Pfalz mit 532 Anlagen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Nur Schleswig-Holstein (das dafür allerdings seine Küsten “offshore” verschandelt) sowie die Stadtstaaten schließen Waldstandorte (noch) aus. Im hessischen Reinhardswald, dem „Märchenwald“ der Brüder Grimm, werden 18 Räder vor allem in Fichtenforsten gebaut – trotz des Widerstands massiver Bürgerrechtsbewegungen und Natur- und Denkmalschutzauflagen, die mit Füßen getreten werden. Dasselbe droht auch im Teutoburger Wald rund ums Hermannsdenkmal. Immerhin: Brandenburg will das BSW ein Windkraft-Moratorium verlängern. Im bayerischen Ebersberger Forst wiederum streiten Verbände über Rotoren von über 250 Metern Höhe (!) und massiven Folgen für Greifvögel und Fledermäuse.
Pro Anlage müssen im Mittel rund 0,5 Hektar dauerhaft freigeholzt werden und verkümmern als Waldfläche. Befürworter verweisen darauf, es handele sich ja “nur“ um Wirtschaftswald, von Borkenkäfern befallene Flächen und zudem winkten lohnende Pachteinnahmen; doch die ausgewiesenen Flächen zeigen eben, dass diese Bedingungen eben gerade nicht überall gelten.Zahllose Biologen, Ökologen und Förster halten Rodung, Fundamente und Zuwegungen für einen unverzeihlichen Eingriff in gewachsene, hochfragile Ökosysteme und einzigartige Naturlandschaften. Die Entwicklung wird durch die absurden Flächenquoten beschleunigt.
✅Diese und weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie gratis auf: t.me/kenjebsen_backup
Teilen hilft allen: Bitte leiten Sie diesen Beitrag an Ihre interessierten Kontakte weiter und helfen Sie damit gleichzeitig, dass dieser Kanal weiter wachsen kann❤️
Der Windrad-Wahn macht vor nichts halt, ob Naturschutz- oder Naherholungsgebiete oder forstwirtschaftlichen Nutzflächen. Thüringen zählt zu den besonders betroffenen Ländern: In den Entwürfen der dortigen Regionalpläne liegen fast 50 Windvorranggebiete ganz oder anteilig auf Flächen der Landesforstanstalt. Die meisten entfallen auf die waldreiche Planungsregion Südwestthüringen. Für einzelne Gebiete liegen bereits Voranfragen, Planungen oder Nutzungsverträge vor, die noch vor dem endgültigen Planbeschluss geschlossen werden können. Die AfD-Abgeordnete Nadine Hoffmann spricht von einem „umweltpolitischen Sündenfall“ und fordert, die bundesweiten Flächenziele abzuschaffen. Eine entsprechende Initiative ihrer Fraktion lehnte der Landtag ab.
Hintergrund ist das Windenergieflächenbedarfsgesetz: Die Länder müssen zwingend (!) bis Ende 2027 und 2032 feste Anteile ihrer Fläche als Windgebiete ausweisen. In Südwestthüringen liegt der Waldanteil bei rund 47 Prozent; im Entwurf macht Wald deshalb etwa zwei Drittel der Vorrangflächen aus, bei Anlagenhöhen von bis zu 300 Metern. Ende 2025 öffnete eine Gesetzesänderung der Landesforstanstalt zudem Geschäfte mit Windenergie. Bisher drehen sich im Thüringer Wald nur wenige Anlagen; auf dem Grund von ThüringenForst stand lange keine einzige. Doch nicht nur im mitteldeutschen Freistaat, auch bundesweit ist der Wald längst der Hauptstandort für die hochsubventionierte und begünstige Energieform, die längst rein ideologischer Natur ist – und das ohne Rücksicht auf ökologische Kollateralschäden und biologische Verluste.
Ende 2025 liefen nach der Fachagentur Wind und Solar 2.653 Anlagen mit 8,1 Gigawatt auf Forstflächen, zwölf Prozent der installierten Windleistung. Spitzenreiter sind Hessen mit 551, Brandenburg mit 537 und Rheinland-Pfalz mit 532 Anlagen, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Nur Schleswig-Holstein (das dafür allerdings seine Küsten “offshore” verschandelt) sowie die Stadtstaaten schließen Waldstandorte (noch) aus. Im hessischen Reinhardswald, dem „Märchenwald“ der Brüder Grimm, werden 18 Räder vor allem in Fichtenforsten gebaut – trotz des Widerstands massiver Bürgerrechtsbewegungen und Natur- und Denkmalschutzauflagen, die mit Füßen getreten werden. Dasselbe droht auch im Teutoburger Wald rund ums Hermannsdenkmal. Immerhin: Brandenburg will das BSW ein Windkraft-Moratorium verlängern. Im bayerischen Ebersberger Forst wiederum streiten Verbände über Rotoren von über 250 Metern Höhe (!) und massiven Folgen für Greifvögel und Fledermäuse.
Pro Anlage müssen im Mittel rund 0,5 Hektar dauerhaft freigeholzt werden und verkümmern als Waldfläche. Befürworter verweisen darauf, es handele sich ja “nur“ um Wirtschaftswald, von Borkenkäfern befallene Flächen und zudem winkten lohnende Pachteinnahmen; doch die ausgewiesenen Flächen zeigen eben, dass diese Bedingungen eben gerade nicht überall gelten.Zahllose Biologen, Ökologen und Förster halten Rodung, Fundamente und Zuwegungen für einen unverzeihlichen Eingriff in gewachsene, hochfragile Ökosysteme und einzigartige Naturlandschaften. Die Entwicklung wird durch die absurden Flächenquoten beschleunigt.
✅Diese und weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie gratis auf: t.me/kenjebsen_backup
Teilen hilft allen: Bitte leiten Sie diesen Beitrag an Ihre interessierten Kontakte weiter und helfen Sie damit gleichzeitig, dass dieser Kanal weiter wachsen kann❤️
- 🤬 210
- 🤮 101
- 🔥 21
- ❤ 14
- 👎 6












