🔸Polysorbat 80 oder E433🔸
Emulgatoren wie E433 werden eingesetzt, um eine einheitliche Konsistenz zu erreichen.
»Zahlreiche industriell hergestellte Lebensmittel enthalten zugesetzte Emulgatoren. Diese Substanzen erleichtern unter anderem die Erzeugung von Öl-in-Wasser-Emulsionen und gelten als unbedenklich. Doch jetzt konnten amerikanische Mediziner in Tierversuchen zeigen, dass zwei dieser Zusatzstoffe, wenn sie längere Zeit aufgenommen werden, die Darmflora von Mäusen verändern und Entzündungsreaktionen auslösen. Dadurch erhöhte sich nicht nur das Risiko für chronisch-entzündliche Darmkrankheiten, die Tiere erkrankten auch eher an Fettleibigkeit und Diabetes, schreiben die Forscher im Fachjournal „Nature“.
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Polysorbat 80 ist als Lebensmittelzusatzstoff E 433 zugelassen und beispielsweise in Eiscreme oder Margarine enthalten. Carboxymethylcellulose (E 466) findet man auch in Mayonnaisen, Saucen und Gelee.« [Wissenschaft aktuell]
»Für Bio-Lebensmittel ist keiner der 32 Emulgatoren zugelassen. Alle Emulgatoren können je nach Herstellung tierische Bestandteile enthalten.
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Der Verzehr bestimmter Emulgatoren kann bei manchen Menschen Allergien beziehungsweise Unverträglichkeiten auslösen oder in großen Mengen abführend wirken. Einige Emulgatoren stehen im Verdacht, die Vielfalt an Darmmikroben zu verringern und die Darmschleimhaut dünner zu machen. In Tierversuchen führten manche Emulgatoren zu Darmerkrankungen, einem Anstieg des Körperfettanteils und der Blutzuckerwerte, einer Vergrößerung der Leber, Nieren- und Organschäden sowie Blasensteinen.
Andere Emulgatoren könnten hingegen eine präbiotische Wirkung haben und dadurch zur Vorbeugung und Verbesserung von Stoffwechselstörungen und einem Gleichgewicht der Darmflora sorgen.« [Verbraucherzentrale Hamburg]
»Nach EU-Recht dürfen Hersteller mehr als 320 unterschiedliche Zusatzstoffe in ihren Produkten verwenden. Die E-Nummern sind eine Art Code, durch den diese Zusatzstoffe unabhängig von der Sprache identifiziert werden können. Die Nummerierung bildet ihre Zuordnung zu bestimmten Gruppen ab, so kennzeichnen etwa die E-Nummern E 100—199 Farbstoffe, E 200—299 Konservierungsstoffe. Das „E“ steht bei den E-Nummern übrigens einerseits für „Europa“ und signalisiert, dass der Zusatzstoff in der Europäischen Union zugelassen ist, andererseits für „edible“, also „essbar“ (...)
Wer die Zutatenlisten von Lebensmitteln studiert, der kann den Eindruck gewinnen, dass dort immer weniger E-Nummern auftauchen. Doch das kann täuschen, denn Hersteller verwenden häufig lediglich eine andere Bezeichnung für ein und denselben Inhalt. Nachdem E-Nummern bei Verbraucherinnen und Verbrauchern in Verruf geraten waren und sich die Produkte deswegen nicht mehr so gut vermarkten ließen, gehen Hersteller verstärkt dazu über, statt der E-Nummer die chemische Bezeichnung in der Zutatenliste zu verwenden. Aus E 100 wurde „Kurkumin“, aus E 421 wurde „Mannit“ oder aus E 999 wurde „Quillajaextrakt“. Oder Hersteller verwenden Stoffe, die eine ähnliche Wirkung haben wie Zusatzstoffe, im Zutatenverzeichnis aber nicht als solche ausgewiesen werden müssen.« [Foodwatch]
Darum: nix aus der Fabrik 🙃E129 | E171 | E330 | E433 | E407 | E466 | E579 | E585 | E621
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