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Arminius Erben

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Post #12995 7.24K
NORDSTREAM-ANSCHLAG
Diese Indizien belasten den mutmaßlichen Saboteur

In wenigen Tagen steht der mutmaßliche Anführer des Sabotage-Kommandos vor dem Hamburger Oberlandesgericht.
Welche Indizien sprechen dafür, dass er mit seinem Team die Nord-Stream-Gasröhren in der Ostsee gesprengt hat?

Als der ukrainische Offizier Serhii K. noch in Italien in Auslieferungshaft saß, telefonierte er manchmal nach Hause.
Es sei doch nun der "richtige Zeitpunkt", sagte er in einem Gespräch mit seiner Frau, eine Erklärung zu veröffentlichen.
Öffentlich müsse klargestellt werden, dass die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines "eine offizielle militärische Operation war".
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@arminius_erben
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Post #12992 33.2K
@ViaNaturaAkademie

1. Vorsitzender
Holger Böker
Von-Galen-Str. 98
41236 Mönchenladbach

Ganz dringende Bitte an alle ‼️

Wenn jemand jetzt, wo das Laub langsam fällt, solche Gebilde in den Bäumen entdeckt - unbedingt schnellstens melden bei der unteren Naturschutzbehörde: 02161/250

Dies sind Nester der asiatischen Hornisse, aus denen in den nächsten Wochen hunderte neue Königinnen ausziehen, um im nächsten Jahr noch größeren Schaden anzurichten!!!
Wenn wir nichts tun, haben wir in 10 Jahren keine Biodiversität mehr. Diese Art hat keine Feinde in Europa und ist in Nestnähe aggressiv und sehr gefährlich.
Sie kann, wie sonst kein hiesiges Insekt, ihr Gift zielsicher verspritzen. Nähere Infos auch unter
https://velutina-netzwerk-niederrhein.de/
Wir brauchen dringend eure Unterstützung!!!!

Gerne teilen so oft es geht!!!
Danke 🐝🌻🐝🌻🐝🌻

@arminius_erben
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Post #12991 9.48K
TEIL 7/7

Friedrich Schillers „Ode an die Freude“
In Schillers 1785 verfassten Gedicht „Ode an die Freude“ wird es deutlich: Beschrieben ist das klassische Ideal einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen, die durch Freude und Freundschaft unter einem „Vater, der im Sternenzelt wohnt“ miteinander verbunden ist. Der Vater im Sternenzeltist hier wiederum nicht als der „Liebe Gott“ gedeutet, sondern als für Deutschland stehender „Allvater“.
Zitat: „Seid umschlungen Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt! Brüder – überm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen.“
Der Duktus ist nicht ohne Pathos, doch der Pathos ist erhaben. Schiller schreibt: „Deine Zauber binden wieder, was der Mode Schwert geteilt. Bettler werden Fürstenbrüder, wo dein sanfter Flügel weilt.“
Interpretation: Was die Mode, in dem Fall Public Relation, Propaganda, ferner Suggestion, geteilt hat, wird über den Zauber der Freude wieder geheilt. Arme Menschen werden zu Fürsten und zu Brüdern: Fürstenbrüder. Die „Stände“, in dem Fall „Klassenunterschiede“, heben sich auf.
Es heißt weiter: „Duldet mutig Millionen! Duldet für die bess’re Welt!“
D. h: Eine neue, bessere Welt entsteht.
Und schließlich: „Unser Schuldbuch sei vernichtet! Ausgesöhnt die ganze Welt! Brüder – überm Sternenzelt richtet Gott wie wir gerichtet. … Wahrheit gegen Freund und Feind, Männerstolz vor Königsthronen, Brüder gält es Gut und Blut, dem Verdienste seine Kronen, Untergang der Lügenbrut! … Brüder trinkt und stimmet ein, allen Sündern soll vergeben und die Hölle nicht mehr sein.“

Vision des Weltfriedens: Antizipation erlösten Deutschseins
Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ wurde von Ludwig van Beethoven vertont und ist auch als Vision eines Weltfriedens, nach einer Welt ohne Krieg und Leid, zu verstehen.
In vorliegendem Kontext ist das Gedicht anders, nämlich auch spirituell-energetisch, interpretiert. Lt. obigem Zitat ist „das Schuldbuch“ der sich auflösende deutsche Schuldkult, aufkeimende „Wahrheit gegen Freund und Feind“ führt zur „Aussöhnung mit der ganzen Welt“, „Männerstolz vor Königsthronen“ bedeutet die Rückgewinnung wahrhaftigen Mannseins vor jedweder Autorität, damit Auflösung der Untertanenmentalität, Untergang der „Lügenbrut“ und eine „vergehende Hölle“ sprechen für sich selbst.

Je nach Deutung ergeben sich verschiedene Muster, hier ist „Ode an die Freude“ die Antizipation erlösten Deutschseins – und damit wahrer Freiheit. Freiheit bedeutet wahres, künftiges Deutschsein. Die politisch-ökonomische Identität weicht einer geistigen. So wird es aus Mitteleuropa hinausstrahlen in die ganze Welt. Das Paradigma wird andere Länder beeinflussen und eine Kettenreaktion zur Folge haben, in welcher andere Länder es den „Befreiten“ gleich tun:
Damit ist Deutschsein die Anleitung dafür, ein freier Mensch zu werden.

Heile den deutschen Egregor

@arminius_erben
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TEIL 6/7

Die deutsche Frage
Die „deutsche Frage“, nämlich was genau „deutsch“ ist, wurde bisher eher territorial, als ideell beantwortet, wenngleich sich bis heute Publizisten, Dichter, Ökonomen, Historiker und Philosophen dazu äußern. Dass den Deutschen grundsätzlich die Identität fehlt, ist jedoch konstatiert.
Goethe und Schiller schrieben 1797 in den Xenien, Nr. 95:
„Deutschland? Aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden,
Wo das Gelehrte beginnt, hört das Politische auf.“

Energetisch betrachtet verbindet die Deutschen ein anderes Reich als die politische Ebene mit den Landesgrenzen. Wo das „Gelehrte“ beginnt, hört das „Politische“ auf. Das Land an sich wäre, gemäß Zitat, nicht zu finden.
Es ist das männliche Denken, im besten Sinn, das die geistigen Werke schuf. In Deutschland. Damit ist ein Wert gegeben, der auf energetischer Ebene das „geistige Reich“ – ein geistiges Feld – gebiert. Das Potential dieses Feldes ist heute jedoch gedrückt.
Goethe und Schiller schreiben, in den Xenien, weiter: Nr. 96:
„Zur Nation euch zu bilden, ihr hoffet es, Deutsche, vergebens;
Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen euch aus.“

Goethe und Schiller stellten fest, dass es vergebens ist, eine deutsche Nation zu bilden, wohingegen es im deutschen Wesen begründet ist, freie Menschen zu werden. Damit ist die Lösung, auch im energetischen Sinn, gegeben:
Das Ziel der Deutschen
Die Deutschen, bzw. deutschsprachige Menschen, sind dafür bestimmt, wahrhaftig frei zu werden. Es liegt in ihrem Wesen. Dieses Können und Wollen ist von den unlichten Kräften sabotiert. Dennoch ist es essentiell:
„Bildet, ihr könnt es, zu freien Menschen euch aus.“
Der Weg dahin geht über die verschiedenen Stufen des Erwachens in politischer, polit-medialer und spiritueller Hinsicht.

Ein großer Schritt davon ist Wieder-Integration dessen, was deutsches Selbstbewusstsein abseits Untertanenmentalität und Schuldkult ist.
Ferner geht der Weg über-individuell durch Neuordnung des Bildungswesens und anderes. Aktuell sind ausnahmslos alle Institutionen/Weltanschauungen infiltriert, auch Spiritualität ist u. a. so konstruiert, dass das Outcome „Valium“ ist, nicht jedoch ein wacher, klarer Geist. Die Degeneration des Geistesleben ist, bedauerlicherweise, eng verknüpft mit der Degeneration der Seele.
Ziel des Deutschen ist, eine spirituelle Nation zu etablieren, die nicht mehr politisch oder durch Ländergrenzen definiert ist. Es geht um die Entfesselung des Ideellen, insbesondere des deutschen (männlichen) Geistes, gleichsam um seine Befreiung. Dadurch entsteht ein neues Feld, das wiederum die spirituelle Befreiung der Frau initiiert, wodurch sie aus der Objektivierung – und anderen Bindungen – in ihren Status als geheiligte Priesterin steigt. Dieser Status ist nicht „jungfräulich“, sie kann Mutter sein, Ehefrau, alleinstehend, wie auch immer sexuell aktiv, das Sakrale öffnet sich dennoch in ihr. Es öffnet sich, wenn das Männliche nicht mehr künstlich zu ihrem Feind gemacht wird, bzw. ihr als Feind erklärt wird; es öffnet sich dann, wenn Männer das Ritterideal wieder fühlen.

Erlösung: Die Sonderstellung Deutschlands in der spirituellen Evolution
Die „deutsche Frage“ erlöst sich letztlich spirituell. Sowie das angestammte Erbe der Deutschen mit der Ideenwelt und den Kräften der Seele aufbricht, ist die „deutsche Nation“ etwas Befreites, eine spirituelle Nation, in welcher Deutschsein bedeutet, ein in jeder Hinsicht freier Mensch zu sein. Das ist die Sonderstellung Deutschlands in der spirituellen Evolution.

@arminius_erben

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TEIL 5/7

• Australien, Afrika, Kanada und Südamerika sind nicht einheitlich, werden sich in Zukunft aber auch nicht in jener Weise verändern, dass es einer Betrachtung wert wäre.

Mystisch-energetische Sicht
Deutschland, ferner jener europäische Raum, der einst von Kelten und Germanen bewohnt war, ändert sich egregorial jedoch stark. Der alte Geist wird wieder stärker. Dies zeigt sich insbesondere an der anschwellenden Sehnsucht der Menschen nach Gemeinschaft, Sicherheit, Verbindlichkeit und Integrität. Die ausdifferenzierte, moderne Gesellschaft bietet keine Sicherheit mehr, das Vertrauen in Institutionen, dem Rechtsstaat, in das Rechts- und Schulwesen, in die Medien, in die Medizin usw. ist weitestgehend zerstört. Den Menschen fehlt der „Stamm“, nicht nur eine (intakte) Familie. Es fehlt der Stamm, ein Verbund von nicht mehr als etwa 200 Menschen, in welchem sich jeder auf jeden verlassen kann. Diese Stammessehnsucht ist evolutionär und grundsätzlich in jedem Menschen angelegt, doch Kelten und Germanen lebten in Stammesverbänden.
Viele fühlen die Einsamkeit gerade dann, wenn sie ihren Kopf über das Handy beugen und zu scrollen beginnen. Das Handy ist weniger Sucht, als das Tool zum Ausblenden der unerträglichen Außenwelt, in welcher Teenager gemobbt, Arbeitnehmer schlecht behandelt, Arbeitgeber steuerlich belastet, Mieter ausgenommen, Menschen verwirrt, gewalttätig, gereizt und unberechenbar werden. Das Handy ersetzt keine menschliche Wärme, aber es fügt per se auch keine Gewalt zu.

Heilung der Verletzung
Nicht alle, aber viele Menschen sind nicht erst während der Corona-Pandemie ausreichend vom System verletzt, getäuscht und gedemütigt worden, um sich bewusst dagegen zu positionieren. Die spirituelle Rolle Deutschlands besteht zunächst darin, den alten Egregor zu heilen und in die Welt hinausstrahlen zu lassen. Dies geschieht nicht, indem die Kohlen jemand anderer aus dem Feuer holt, sondern in dem Bewusstsein, dass jeder selbst aktiv werden muss. Dieses Bewusstsein haben die meisten Menschen (noch) nicht, viele scheuen die Anstrengung, andere fürchten Repression, aber es sind die Selbst-Denkenden heute keine Kassandrasmehr, die alleine in die Welt rufen. Sie finden über Social-Media zusammen.
Diejenigen, die selbst vorangehen, ohne auf eine Erlaubnis zu warten, ohne sich Zustimmung von anderen zu holen, ohne auf Unterstützung von anderen zu hoffen, tun es i. d. R. aus sich selbst heraus und um ihrer selbst willen. Sie fühlen, dass sie es tun müssen. Sie tun es nicht erst seit der Corona-Pandemie, sondern schon ihr ganzes Leben. Es sind die Wahrheitssucher, Aufklärer, Freigeister, Empathen, die spirituell Erwachenden, Bewusstseinsforscher, Psychonautiker, Kundalini-Menschen und, in diesem Fall, auch Neopaganisten. Auf sie kommt es an, um den alten Geist zu stärken.

Das energetische Feld in Deutschland
Aktuell ist es so, dass Deutschland dem kulturellen Erbe zutiefst entfremdet ist. Das geschieht einerseits mit dem „deutschen Schuldkult“: Kaum ein Deutscher hisst die Nationalflagge mit Stolz, kaum ein Deutscher wagt es, stolz auf sein Land, im besten Sinne patriotisch zu sein.
Dies geschieht andererseits mit Migration. Gegenwärtig leben, lt. Mikrozensus, 16,5 Millionen Ausländer in Deutschland, was nicht ganz 20 % entspricht. Diese Zahl hat sich seit 2011 verdoppelt und wird sich auch in Zukunft erhöhen. Fühlbar wird es vor allem in den Städten.
Mittels Schuld und Überfremdung wird die Verbundenheit mit deutscher Kultur und deutscher Sprache gekappt.
Der Druck, der dadurch entsteht, liegt wie ein energetischer, jedoch künstlicher, Nebel auf dem Land. Damit ist das geistige Potential gedimmt. Das deutsche Geistesleben ist, gemäß Egregor, ernst und tief und nachhaltig. Dies zeigte sich vor allem am „Deutschen Idealismus“. Es handelt sich um eine philosophische Strömung zwischen 1781 und 1831, die großen Einfluss auf ganz Europa, im weitesten Sinne auf die ganze Welt hatte. Hinsichtlich seiner Bedeutung wird der Deutsche Idealismus mit der klassischen Philosophie der Antike gleichgesetzt.

@arminius_erben

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TEIL 4/7

Aktuelle Inkarnationen

Aktuell sind viele Menschen des „alten Geistes“ inkarniert, jene, die in alt-germanischer Kultur gelebt haben, als Bauern, Jäger, Sammler, Krieger, in Stammesverbänden, Frauen und Männer. Die Frauen galten bei den Germanen als heilig. Das mag dem einen oder anderen männlichen Leser heute seltsam erscheinen, wenn die eigene Frau/Freundin vieles ist, nur nicht „heilig“, aber die Frau stand dem Natürlichen näher und damit den Göttern; sie konnte sich leichter mit ihnen verbinden, leichter sehen, weissagen und prophezeien. Aus diesem Grund galt sie den Germanen als heilig.
Das Orakel von Delphi war eine Frau.
Die Völuspá war eine Frau.

Aristea: Höfisches Ritterideal und tiefere Ethik
Das Ritterideal, in welchem der Ritter die Frau und die Schwachen beschützt, stammt daraus, dass die Frau unerreichbar war, ferner auch als Priesterin/Heilige gesehen wurde, als so erhaben, dass sie der Minne würdig war. Eine gewöhnliche Frau enthob sich der Idealisierung.
Die Unterdrückung des Weiblichen, die Gewalt am Weiblichen, gipfelt heute in Pornographie und der männlichen (Sex-)Sucht nach dem Vielen, nach mehr – und noch viel mehr. Es spränge den Rahmen, dies näher auszuführen, daher sei festgehalten:
Die ursprünglichere Gottesnähe der Frau ist unter die sexuelle Lust des Mannes gekehrt.
Die Frau ist damit beschäftigt, bis ins hohe Alter attraktiv zu bleiben, anstatt ihrer Sehnsucht nach Verschmelzung mit dem Numinosen zu folgen. Der Mann ist damit beschäftigt, seinen Trieben zu folgen, wobei es noch nicht einmal mehr zu direkten Begegnungen kommen muss, sondern seine Energie in Internetpornographie fließt.

Ritterideal – Männerideal
Was nicht mehr stattfindet, ist die Verehrung der Frau und Würdigung ihres gottnahen Status, sowie ihr Schutz. In diesem Setting ist der Mann nicht mehr Ritter, sondern Raubritter, und die Frau nicht mehr Priesterin, sondern Objekt. Sexualität ist eher Befriedigung, als Intimität, Nähe und ein kunstvolles Miteinander, in welchem Passion gelebt und Energie gemehrt wird. I. d. R. ist es heute das Gegenteil: Energieverlust auf beiden Seiten: Die Frau ist frustriert, der Mann findet keine tiefe, dauerhafte Befriedigung.

Die neuen „alten“ Werte
Männer und Frauen, die jetzt in Deutschland inkarniert sind, tragen die alten Werte in sich. Die Männer waren u. a. Krieger und Beschützer und die Frauen waren Priesterinnen und Heilerinnen. Aus diesem Grund fühlen sich viele von der Gegenwart nicht nur abgestoßen, sondern verletzt. D. h.: Wer sich zum alten Pfad hingezogen fühlt, wer ein Sonnwendfeuer erbaulicher als Liturgie findet, wer Stonehengeanziehend und nordische Wälder mystisch findet, wer den harfenspielenden Barden bildlich sieht und unseren Kalender als Verfremdung erkennt, ist sicherlich eine Reinkarnation des alten Geistes – und damit des verwundeten deutschen Egregors.

Die spirituelle Bedeutung Deutschlands
Wie dargestellt, verhalten sich Nationen in spiritueller Hinsicht egregorial.

• Russlands Egregor ist nicht nur weiblich, sondern ein junges Mädchen mit all den Adjektiven. Dieser Egregor strahlt durch seine Reinheit, wird sich jedoch bis auf weiteres nicht verändern.

• Chinas Egegror ist insektoid, wobei nicht nur die kommunistische Struktur definiert ist und die Ergebenheit des Volkes, sondern ebenso die maschinell-technisch-digitale Zeitlinie. Roboter werden u. a. Insekten nachempfunden, in Science-Fiction-Filmen sind es häufig Insekten, in China werden auch Insekten gegessen. Auch dieser Egregor wird sich nicht verändern.

• Der amerikanische Egregor ist u. a. (noch) der „Cowboy“ mit all den guten und negativen Eigenschaften. Schießwütig einerseits, selbstbewusst andererseits. Er treibt das Vieh, er spielt den Sheriff, er lässt sich nieder, er bricht wieder auf, er nimmt sich das Land, er bringt mit einer Hand das Recht und mit der anderen den Tod. Auch dieser Egregor wird sich nicht verändern.

@arminius_erben

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TEIL 3/7

Der asiatische Egregor

Gesetzestreue ist im asiatischen Egregor mehr als individuelles Einsehen, es ist bedingungslose Loyalität dem Chef, dem König, dem Regierenden gegenüber – unabhängig davon, ob der Amtierende integer ist oder nicht. Wenn der König stirbt, stirbt der Staat. Das Mausoleum Qín Shǐhuángdìs steht mit der Terrakotta-Armee stellvertretend dafür: Der insektoide Charakter erlöst sich nicht aristokratisch, sondern in der Loyalität bis über den Tod hinaus. Das ist das Wesen der Bienen und Ameisen. Das ist der japanische Kamikaze-Flug, das ist Seppuku und Harakiri. Zweck dieser Ordnung besteht in (asiatischer) Loyalitätsbekundung, nicht in Überwindung des Systems. Dem Herrscher gehört alles und ihm wird alles gegeben, letztlich freiwillig das eigene Leben.

Die Verwundung des deutschen Geistes
Gesetzestreue im deutschen Egregor zeigt sich als Verwundung. Die Untertanenstruktur erkennt den guten oder schlechten Herrscher, dient ihm jedoch nicht aus Loyalität, sondern in der Hoffnung, daraus erlöst zu werden. Das Individuum dient sich an, um besser gestellt zu werden. Stirbt der Herrscher, geht das Individuum nicht freiwillig mit, sondern dient sich einer neuen Obrigkeit an.
Dies zeigt sich in Arbeitsstrukturen, Familien, Schulen, Vereinen: Der Verrat an den Mitkombatanten ist die orwell’sche Parabel: Nach dem Bauer kamen die Schweine, nach dem Tyrannen die neuen Tyrannen.
Siehe: „Farm der Tiere“. Verraten wird der Freund, der Kollege, der Bruder, der Nachbar, die anderen – um des eigenen Vorteils willen.
Der Untertan sieht sich nicht in der Gruppe stark, sondern stark in der Gunst der Obrigkeit.
Die Genesung kann nicht erfolgen, denn der Befehlsempfänger liebäugelt nicht mit einem Systemwechsel, sondern damit, Befehlsgeber zu werden. Damit ist – bedauerlicherweise – der Negativ-Kreislauf zementiert.

Pflichterfüllung und Selbstaufgabe
Sowie der Soldat ein Gefreiter des Systems ist, ein durch-ideologisierter Befehlsempfänger, ist es gewissermaßen der Untertan. Soldaten sollen gehorchen, nicht denken. Der Untertan tut es freiwillig, der Freigeist ist niemals Soldat. Am Ende jeder Selbstverleugnung steht der Wunsch nach Lob, Liebe und Akzeptanz. Wenn der Soldat zurück kommt, möchte er geehrt und gefeiert werden. Warum zog er in den Krieg? Für wen? Dass die Würden und Ehren nach „geleisteter Arbeit“ erfolgen, ist der ewige Missbrauch der Regierungen an den Menschen, der ewige Leerlauf und die Lenkung. Das Schulterklopfen ist spärlich, das eiserne Kreuzchen bald vergessen, die nächste Arbeit wartet schon, das zu Leistende geht nie zu Ende. Daraus entstand die Ansicht, dass jeder seine Pflicht zu tun habe, dass es das Mindeste sei, was Mann, Frau und Kind sich abverlangen müssten. Das ist die Lenkung vieler Gesellschaften, insbesondere jedoch der Deutschen.

Die Vater-Mutter-Projektion
Gesetzestreue im deutschen Egregor zeigt sich ferner in der Vater-Mutter-Projektion. „Die da oben“ könnten niemals böse sein, dann wären sie nämlich nicht elterlich. Der Politiker und die Politikerin als elterliche Autoritätsfiguren meinen es letztlich gut, trotz der Strenge, trotz der Milde, trotz der Dummheit, trotz der offenkundigen Lügen, trotz des Unsinns, der Unvernunft, dem Bösen und der Gier. Die jahrzehntelangen Skandälchen, Affären, Veruntreuungen und Lügen im politmedialen Zirkus sorgen für die eine oder andere Diskrepanz, doch anstatt zu handeln, greift die mentale Kapitulation: „Das war schon immer so, wir können es sowieso nicht ändern.“ Was damit ausgedrückt ist, treibt die andere Seite des Egregors auf die Palme, denn diese Inkarnierten fühlen immer noch die alte Wunde:
Die fremde Eroberung, den römischen Einfall, die Unterjochung, die kulturelle Umschmiedung, die Entstellung des alten Geistes: Es war nicht immer so und natürlich kann man es ändern.
Das SED-Honecker-System zerplatzte nicht an den Vielen, die sich fügten, sondern an den wenigen, die etwas ändern wollten. Und es letztlich taten.

@arminius_erben

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TEIL 2/7

Blick in die Geschichte
Wie es dazu kam, wissen die, die es verstehen, zu gut.
Alle anderen blicken auf die Leinwand der nationalsozialistischen Erbschuld und verkennen, dass just das, was nicht mehr geschehen darf, wieder geschieht. Die späte Erkenntnis ist zugleich die Entschuldigung: Geschichte wiederholt sich (eben).
Deutschland schafft sich nicht erst seit „Hartz 4“ und „Wir schaffen das“ ab, sondern frühestens seit Rom „Germania magna“ besetzte. Die Christianisierung und Romanisierung zerstörte den alten Pfad der Druiden und Seherinnen. Die keltisch-germanische Naturmagie, der an den Kosmos gebundene Jahreskreis, Baummagie, heilige Wälder, Runen und das Ogham, der Vielgötterglaube und das Bardentum traf auf römische Organisation und letztlich Monotheismus:
• Die teutonische Schlachtreihe traf auf militärische Strategie.
• Der germanische Feldher Ariovisttraf auf Gaius Iulius Caesar.
• Der natürliche Jahreskreis traf auf den gregorianischen Kalender.
• Der Paganismus traf auf den herausgeschmuggelten Gott der Päpste.
• Die Anderswelt traf auf das Fegefeuer.
• Der Fliegenpilz traf auf die Paternosterschnur.
• Die Doppelaxt auf das Kurzschwert.
• Die Frau auf die Inquisition.

Deutscher Neopaganismus
Der alte keltisch-germanische Geist lebt bis heute weiter, u. a. im Neuheidentum. Er flackert uns (noch) in Sonnwendfeuern entgegen, aus den Wäldern und Legenden, aus dem Nebel und Rufen der Krähen. Die Weisheit, die aus den Mythen kam, spiegelte sich im tiefen Naturverständnis, in den Visionen der Seherinnen, in der Links-Rechts-Magie der Germanen, der Lieder-Edda, dem Wotansknoten, ferner im Osebergschiff und im Weltenbaum, Yggdrasil.
Ob nun Odin oder Cerunnos gefeiert wurde, kann im Neopaganismus nicht mehr unterschieden werden, da die Riten sich ähneln, die Götter sich regional unterscheiden. Die keltische Triskele, der Boitiner Steintanz, kultische Megalithe und Großsteingräber haben einen losen Bezug zu Samhain, wie die Anderswelt zu Halloween. Beides, ob keltischer oder germanischer Geist, ist im Deutschen heute verwundet und entstellt.
Die mittelalterliche Inquisition erklärte vor allem Heilerinnen den Krieg, Hebammen, ferner unabhängigen Frauen, um den „alten Geist“ vollends zu zerstören. Das Böse, das die Ankläger in der Hexe verorteten, lag jedoch in ihnen selbst. Der Sadismus Heinrich Kramers (1430 – 1505) steht stellvertretend für die Perversion der Wahrheit durch die Angst. Er ist das Sinnbild einer geistigen Finsternis, in der Angst vor dem Unbekannten – den Hexen – die Grundlage schuf für ein System der Grausamkeit. Genauso wird auch in der modernen Welt Angst – vor Krankheit, Alter oder Tod – genutzt, um fragwürdige Praktiken zu rechtfertigen. Die Hexenprobe führte stets zum Tod, weil sie nicht der Wahrheit, sondern einem vorbestimmten Urteil diente. Der Betrug ist immanent, die Lüge offensichtlich
Deutschland schafft sich nicht erst seit dem Zweiten Weltkrieg ab, die Verletzung geschah früher.

Der Geist der Länder
Aus spiritueller Sicht hat jedes Land, jede Nation, ein bestimmtes Karma und ein bestimmtes Wesen, das sich egregorial beschreiben lässt. Der Egregor Russlands z. B. ist weiblich, der Egregor Chinas ist insektoid, der Egregor Indiens ist kindlich, der Egregor Deutschlands ist nach wie vor der „Allvater“, Odin – ein weiser, ernster Mann.

Der deutsche Egregor
Dieser Egregor ist verwundet, doch er brachte die römische Struktur in Einklang mit dem Geist der „Dichter und Denker“, mit deutscher Ingenieurskunst, physikalischen Erkenntnissen, der Automobilindustrie, der Musik und Architektur, mit Pünktlichkeit, Ordnung, Disziplin und Fleiß.
Die Kehrseite der preußischen Tugenden ist die Gleiche: preußischer Gehorsam und Untertanenmentalität. Dienst nach Vorschrift. Gründlichkeit. Regelung und Kontrolle. Daraus entstanden die bürokratischen Grausamkeiten des Nationalsozialismus, wie im Nachgang faustischer Exzesse, mit den Kirschen klassischer Dichtung und idealistischer Philosophie.

@arminius_erben

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Die spirituelle Bedeutung Deutschlands

Gibt es noch Klarheit?
Gab es sie je?
Die Mainstreammedien schieben die Schäfchen in ihre Gatter, links ist rechts, Deutschland rüstet auf, Krieg ist Frieden.
Die Erosion der Geschlechter schreitet voran, aus Mann wird Männchen, aus Frau wird Mann.
Die Würde erstickt unter Regenbogenfahnen, Plastikseelen dominieren die Medien, das Land der Dichter und Denker zerbröselt in den Händen wirrer Ideologen und Europa verwelkt, während der Lebensalltag nicht mehr zu stemmen ist – während Unternehmer das Handtuch werfen, sich Arbeitnehmer nicht mehr erholen und abgeholzte Lebensentwürfe das Land überziehen.

Das Wahre, Schöne und Gute ist hinunter gedrückt auf den Seelengrund der Erschöpften.

Das ist die geistige Seenot Deutschlands: Das ganze Land ist unter– Altwasser, jeder schwimmt.

@arminius_erben

Teil 2/7👇
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Arminius Erben HÜTER DER IRMINSUL Das Erwachen der alten Werte Warum fällt es uns in Deutschland zunehmend schwer, politisch zu streiten, ohne einander abzuwerten, zu beleidigen oder gar zu hetzen? @arminius_erben Teil 2/2👇
TEIL 2/2

Liegt es an mangelnder Bildung, an der Art, wie Medien Debatten prägen, oder auch an Algorithmen, die Empörung stärker verbreiten als sachliche Argumente?
Vermutlich spielen all diese Faktoren eine sehr große Rolle.
Umso wichtiger ist es, wieder zuzuhören, die eigene Meinung zu prüfen und unterschiedliche Ansichten auszuhalten.

Was würde Arminius – Hermann der Cherusker – heute zu Deutschland sagen?

Stellt Euch vor, Arminius würde aus den Schatten der Geschichte zurückkehren.

Und er würde fragen:

„Was ist aus dem Volk geworden, für dessen Freiheit wir einst einstanden?“

Vor fast zweitausend Jahren stellte sich Arminius einer übermächtigen Ordnung entgegen – aus dem Willen heraus, dass die Menschen seiner Heimat über ihr eigenes Schicksal bestimmen konnten.

Heute werden Kämpfe nicht mehr mit Schwertern ausgetragen.

Sie finden an den Wahlurnen statt, in Parlamenten, Schulen und Medien – und vor allem in unseren Köpfen.

Deutschland steht an einem Wendepunkt.

Ein Land mit einer langen und bewegten Geschichte droht den Bezug zu seinen eigenen Wurzeln zu verlieren.

Unsere Geschichte darf weder verklärt noch auf Schuld und Scham reduziert werden.
Sie umfasst Errungenschaften und Irrwege, kulturelle Leistungen und Tragödien, Licht und dunkle Kapitel.

Alles gehört zur Geschichte.

Wer seine Vergangenheit nicht kennt, verliert einen Teil seines Verständnisses für die Gegenwart.

Wurzeln sind keine Fesseln.
Sie geben Halt.

Deutschland darf seine Geschichte kennen und sein Land lieben.
Es darf seine Sprache pflegen, seine kulturellen Traditionen bewahren und seine Interessen vertreten.

Dafür muss sich niemand schämen.

Gleichzeitig bedeutet Heimatliebe nicht, andere abzuwerten.
Eine selbstbewusste Gesellschaft kann ihre eigene Identität bewahren und anderen Kulturen mit Respekt begegnen.

Was würde Widukind sagen?

Jahrhunderte nach Arminius widersetzte auch er sich der Unterwerfung seiner Heimat.

Seine Geschichte erinnert an einen einfachen Gedanken:

Freiheit beginnt mit der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Deutschland braucht heute keine neuen Schlachten.

Es braucht Menschen, die denken.

Menschen, die Fragen stellen, Informationen prüfen und politische Entscheidungen kritisch hinterfragen.

Menschen, die ihre Überzeugungen vertreten, ohne ihre Menschlichkeit zu verlieren.

Denn Demokratie braucht keine gehorsamen Bürger.

Sie braucht mündige Bürger.

Wir müssen wieder lernen, miteinander zu streiten, ohne einander zum Feind zu machen.

Wir dürfen unterschiedlicher Meinung sein, ohne uns gegenseitig die Zugehörigkeit zu diesem Land abzusprechen.

Lasst Euch nicht spalten.

Denkt selbst.
Fragt nach.
Hinterfragt Macht.
Bewahrt, was Euch wichtig ist.
Und entscheidet bewusst, was Ihr der nächsten Generation hinterlassen wollt.

Arminius und Widukind würden den Deutschen von heute sagen:

„Eure Freiheit ist nicht selbstverständlich.
Eure Geschichte gehört zu Euch.
Eure Sprache und Kultur sind Teil Eurer Identität.
Eure Zukunft liegt in Eurer Verantwortung.

Schämt Euch nicht für Eure Herkunft.
Vergesst Eure Wurzeln nicht.
Und bekämpft Euch nicht gegenseitig.

Denn Freiheit bedeutet nicht, dass alle dasselbe denken.
Freiheit bedeutet, selbst denken zu dürfen – und den Mut zu haben, dafür Verantwortung zu übernehmen.“

Ein Volk verliert seine Freiheit nicht erst dann, wenn ihm jemand seine Entscheidungen abnimmt.

Es verliert seine Freiheit in dem Augenblick, in dem es aufhört, selbst zu denken.

Das Erwachen beginnt nicht morgen.

Es beginnt jetzt.

@arminius_erben
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HÜTER DER IRMINSUL

Das Erwachen der alten Werte

Warum fällt es uns in Deutschland zunehmend schwer, politisch zu streiten, ohne einander abzuwerten, zu beleidigen oder gar zu hetzen?


@arminius_erben

Teil 2/2👇
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TEIL 3/3

Neben das Mandat der Preisstabilität der EZB traten weitere Ziele wie die Bankenaufsicht, die indirekte Finanzierung von Staatsausgaben und die Klimapolitik.

Der Euroraum ist noch heterogener geworden – auch, aber nicht allein durch die Erweiterung von ursprünglich elf auf heute 21 Länder.
Der Handel der Euroländer mit anderen EU- und Drittländern ist schneller gewachsen als der Handel untereinander.
Die Divergenz bei den Inflationsraten ist immens. Statt der nominalen Wechselkurse, verändern sich die realen Wechselkurse, auch weil die Lohnpolitiken immer noch national entschieden werden.
Ausreichende Arbeitsmarktreformen gab es nicht, oder sie wurden wie in Deutschland teilweise zurückgenommen.
Deshalb musste die EZB durch dauerhaft niedrige Zinsen, die Anhäufung riesiger Staatsanleihebestände und zunehmend auf einzelne Länder zugeschnittene Rettungsmechanismen den Euro kitten.
Die Euroregierungen konnten die von der EZB geschaffenen zusätzlichen Ausgabenspielräume dafür nutzen, durch die Ausweitung der Sozialausgaben und der Beschäftigung im öffentlichen Sektor die Bevölkerungen bei Laune zu halten.
Seit die steil ansteigende Inflation die EZB ab 2022 zu Leitzinserhöhungen gezwungen hat, bedurfte es zusätzlicher Rettungsnetze.
Mit dem sogenannten Transmissionsschutzinstrument hat es sich die EZB erlaubt, unter bestimmten Voraussetzungen gezielt Anleihen einzelner Euro-Länder zu kaufen.
Das Ziel: „ungerechtfertigte, ungeordnete Marktdynamiken“ eindämmen, welche eine ernsthafte Gefahr für die Übertragung der Geldpolitik im gesamten Euroraum sind.
Eine neue Eurokrise dürfte es deshalb nicht geben.

Ausgabenverpflichtungen Deutschlands mit höheren Zinsen nicht mehr tragbar
Frankreichs Finanzminister Roland Lescure hat bereits erklärt, dass die EZB derzeit noch nicht eingreifen muss.
Zudem stützt das mit EU-Anleihen finanzierte EU-Programm NextGenerationEU (809 Milliarden Euro) erfolgreich die hochverschuldeten Euro-Sorgenkinder Italien und Spanien.
Mit einer Neuauflage könnte sich die EU um Frankreich kümmern.
Das Problem:
Deutschland leidet unter den Lasten.
Die dauerhaft niedrigen Zinsen und die sich seit 2008 im Trend fortsetzende Abwertung des Euro gegenüber dem Dollar haben die Unternehmen träge gemacht, was das Wachstum bremst.
Die deutschen Regierungen haben zwischen 2008 und 2020 mit Rückdeckung der EZB große Ausgabenverpflichtungen geschaffen, die mit dem höheren Leitzinsniveau seit 2022 nicht mehr tragbar sind. Die Ziele der großzügigen sozialen Sicherung, des Klimaschutzes und des Zusammenhalts des Euro geraten zunehmend in Konflikt.
So rückt schleichend über Frankreich das von Milton Friedman prognostizierte Spannungspotential heran.
Frankreich stellt die amtierende EZB-Präsidentin, die als professionelle Politikerin die unterschiedlichen Interessen der Euroländer mit Hilfe zu niedriger Zinsen gut ausbalanciert hat.
Doch nun ist der Inflationsdruck zurück, und die EZB müsste die Zinsen weiter erhöhen.
Im Frühjahr 2027 könnte der Rassemblement National die Präsidentenwahl gewinnen, der fordert eine Erweiterung des Mandats der EZB um das Ankurbeln von Wachstum und Produktion fordert.
Doch das würde das Konfliktpotenzial mit Deutschland erhöhen, wo vor dem Euro die harte Deutsche Mark die Industrie zu immer neuen Höchstleistungen angetrieben hat.
Das geringe Wachstum und die negativen Verteilungseffekte der dauerhaft expansiven Geldpolitik haben viele Verlierer geschaffen, die an die politischen Ränder drängen.
Es bleibt deshalb spannend, wie sich Deutschland möglicherweise bald gegenüber einem vom Rassemblement National geführten, nicht sparwilligen Frankreich zum Euro positionieren wird.

@arminius_erben
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Post #12981 7.45K
TEIL 2/3

Seit seiner Einführung hat der Euro zwar gut 40 Prozent seines Werts verloren, doch der Zuspruch ist bei der Bevölkerung hoch.
Im Frühjahr 2026 unterstützten 82 Prozent der Menschen im Euroraum die gemeinsame Währung.
Selbst die als Antieuropartei gegründete AfD lehnt neuerdings den Euro nicht mehr grundsätzlich ab.
Die aktuell hohe Inflationsrate von 3,8 Prozent wird nicht der EZB, sondern vor allem dem Irankrieg von Donald Trumpzugeschrieben.

Doch plötzlich macht die Angst vor einer Staatsschuldenkrise in Frankreich die Runde. Die Staatsverschuldung steht bei rund 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Das Haushaltsdefizit liegt bei mehr als fünf Prozent, während die Regierung nicht die Kraft für ausreichende Ausgabenkürzungen findet.
Am 2. Oktober kratzte die Rendite für zehnjährige französische Staatsanleihen an der Fünf-Prozent-Marke.

Droht eine neue Eurokrise?
Die Wissenschaft war kritischer als die Politik.
Der US-Starökonom Paul Krugman warnte bereits 1990 vor wachsenden wirtschaftlichen Ungleichgewichten, weil der geplante Euroraum zu heterogen sei.
Milton Friedman befürchtete, dass eine einheitliche Geldpolitik politische Spannungen bis hin zur Spaltung auslösen könnte.
In Deutschland ging eine Gruppe von Professoren bis vor das Bundesverfassungsgericht. Denn nach der Theorie der optimalen Währungsräume von Robert Mundell ist eine gemeinsame Währung nur dann stabil, wenn die Konjunkturzyklen gleich verlaufen.
Das war für die Eurokandidatenländer 1999 nicht der Fall.
Ist ein Teil des Währungsraums im Boom und der andere in der Krise, dann verstärkt eine gemeinsame Geldpolitik Ungleichgewichte.
Ein auf den Durchschnitt beider Teile ausgerichteter Leitzins verschärft in dem Teil, der in der Krise ist, die Rezession, weil er zu hoch ist.
In dem Teil mit guter Konjunktur treibt er die Inflation weiter nach oben, weil er zu niedrig ist.
Flexible Arbeitsmärkte können ungleiche Konjunkturen ausgleichen.
In der Krisenregion müssen die Löhne fallen und die Arbeitslosen in Regionen mit besserer Konjunktur abwandern.
Doch die Arbeitsmärkte sind in den meisten Euroländern unflexibel.
Sprachbarrieren und hoch entwickelte Sozialsysteme behindern die Arbeitsmobilität über die Grenzen.
Die Europäische Kommission hoffte deshalb, dass die Fixierung der Wechselkurse via mehr Handel zu einer Angleichung der Konjunkturzyklen führen würde.
Denn das eigentlich wirksamste Instrument zur Angleichung der Konjunkturzyklen – eine gemeinsame Finanz- und Sozialpolitik in einer politischen Union – war zu Zeiten der Eurogründung politisch unrealistisch.
Stattdessen trieben unkoordinierte Finanzpolitiken die Konjunkturen im jungen Euroraum auseinander.
In Deutschland brachte Kanzler Gerhard Schröder ab 2003 weitreichende Reformen voran, welche die Ersparnisbildung erhöhten und die Konjunktur bremsten.
Die deutschen Banken vergaben deshalb mehr Kredite in den südlichen Euroraum und nach Irland, wo diese den Staatskonsum und/oder Spekulation auf den Immobilienmärkten anheizten.
Damit glichen die Finanzmärkte im Euroland nicht wie erhofft unterschiedliche Konjunkturzyklen aus, sondern wurden zur Quelle von Übertreibungen, die in die europäische Finanz- und Schuldenkrise mündeten.
Die Risikoprämien auf die Staatsanleihen der hoch verschuldeten Euroländer stiegen an, was zunächst von den Parlamenten legitimierte Rettungspakete auslöste.
Weil das nicht reichte, übernahm im Juli 2012 EZB-Präsident Mario Draghi mit dem Ausspruch „Whatever it takes“ die Verantwortung für den Fortbestand des Euro.
Der Euroraum ist über die Jahre noch heterogener geworden
Das bedeutete den Startpunkt für eine fundamentale Veränderung der Architektur der Europäischen Währungsunion.
Die implizite Garantie für den Fortbestand des Euro durch die EZB ermunterte Politiker zu hohen Staatsausgaben und Staatsschulden.
Der Stabilitäts- und Wachstumspakt zur Schuldenkontrolle im Währungsraum wurde immer wieder ignoriert, nicht durchgesetzt, ausgesetzt und verwässert.

@arminius_erben

Teil 3/3👇
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Noch hält der Euro – aber die Spannungen wachsen

TEIL 1/3

Der Euro war von Beginn an ein politisches Projekt.
Der deutsche Kanzler Helmut Kohl sah den Euro als großes Friedensprojekt.
Frankreichs Präsident Jacques Chirac zeichnete zur Geburt des Euro 1999 die Vision eines Stabilitätspols. Kanzler Gerhard Schröder sah 2001 bessere Zeiten als unter der Deutschen Mark kommen.

@arminius_erben

Teil 2/3👇
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Der deutsche Staat gibt im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung so viel Geld aus wie noch nie.
Nach Informationen des „Spiegel“, dem interne Unterlagen des Bundesfinanzministeriums vorliegen, rechnet die Bundesregierung für dieses Jahr inzwischen mit einer Staatsquote von 52 Prozent.
2027 soll sie sogar auf 52,4 Prozent steigen.
Eigentlich war das Ministerium von niedrigeren Werten ausgegangen.
Bislang hatte das Ministerium von Lars Klingbeil (SPD) noch mit einer Staatsquote von 51,4 für dieses und mit 51,5 Prozent für das kommende Jahr gerechnet.
Die Staatsquote setzt die gesamten Staatsausgaben ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP).
Steigt die Staatsquote, entspricht dies einem größeren Anteil der Wirtschaftsleistung, der auf staatliche Ausgaben entfällt.

Sollte sich die Prognose bestätigen, würde Deutschland den bisherigen Höchststand aus dem Corona-Jahr 2021 übertreffen.
Damals hatte die Staatsquote wegen der milliardenschweren Hilfsprogramme 51,1 Prozent erreicht.
Nach den aktuellen Berechnungen wäre die Quote damit die höchste seit Beginn der entsprechenden Zeitreihe im Jahr 1960.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Anstieg dieses Mal nicht durch eine akute Krisensituation wie die Pandemie verursacht wird.
Als wesentliche Treiber werden höhere Ausgaben für Soziales, Personal und Subventionen.

Auch im europäischen Vergleich rückt Deutschland demnach an die Spitzengruppe der Staaten mit besonders hohen Staatsausgaben heran.
Laut den Ministeriumsunterlagen liegen nur noch Länder wie Finnland mit einer Staatsquote von 58,9 Prozent und Frankreich mit 57,4 Prozent deutlich vor der Bundesrepublik.

Willkommen im Kommunismus

@arminius_erben
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Arminius Erben Hüter der Irminsul 🇩🇪Heute ist der Tag der Deutschen Einheit.🇩🇪 Doch wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns fragen: Gibt es diese Einheit wirklich – oder besteht sie bislang vor allem auf dem Papier? @arminius_erben Teil 2/2👇
Eine Grenze ist gefallen, eine Mauer wurde abgetragen.
Aber Mauern bestehen nicht nur aus Beton.
Sie können auch in Köpfen, Erinnerungen und politischen Erzählungen weiterleben.
Noch immer werden Menschen aus Ost und West gegeneinander gestellt, noch immer dienen unterschiedliche Lebensgeschichten als Munition im politischen Streit.

Viele Menschen wissen, dass ihre Stimmen nicht ausreichend zählen, dass Entscheidungen über ihre Köpfe hinweg getroffen werden, und dass Misstrauen gegenüber Politik immer größer wird.

Auch die finanziellen Lasten, die seit der Wiedervereinigung auf viele Menschen verteilt wurden, haben Spuren hinterlassen.
Ost gegen West, der Staat gegen Bürger.
Wer Menschen dauerhaft gegeneinander aufbringt, muss sich weniger darum bemühen, die eigentlichen Ursachen sozialer Ungleichheit zu erklären.
Eine gespaltene Gesellschaft lässt sich leichter lenken als eine geeinte.

Die unsichtbare Mauer steht dort, wo Vorurteile gepflegt, Enttäuschungen gegeneinander aufgerechnet und berechtigte Fragen als Hetze abgetan werden.
Sie steht dort, wo Menschen nicht mehr miteinander reden, sondern nur noch übereinander.
Und sie wächst jedes Mal, wenn politische Kräfte aus Schmerz, Wut und Angst neues Misstrauen formen.

Vielleicht sollten wir uns deshalb an eine ältere Geschichte erinnern – nicht als Aufruf zu Gewalt, sondern als Bild für die Macht gemeinsamer Entschlossenheit.

Arminius, den wir als Hermann den Cherusker kennen, vereinte einst germanische Stämme, die trotz ihrer Unterschiede ein gemeinsames Ziel fanden.
Im Teutoburger Wald wurde daraus ein Mythos: der scheinbar Unterlegene, der sich gegen eine übermächtige Ordnung behauptet.

Die eigentliche Lehre dieser Geschichte sollte uns daran erinnern, dass ein Volk seine größte Stärke verliert, wenn es sich selbst zum Feind wird.
Nicht der Nachbar aus dem Osten oder Westen ist der Gegner.
Nicht der Arbeiter, der Rentner, der Unternehmer oder der Arbeitslose.
Unser gemeinsamer Gegner sind Gleichgültigkeit, soziale Ungerechtigkeit, politische Täuschung, blinder Hass und die Bereitschaft, uns immer wieder auseinanderdividieren zu lassen.

Deutsche Einheit bedeutet daher mehr als gemeinsame Grenzen,
eine gemeinsame Währung oder ein staatlicher Feiertag.
Sie bedeutet, dass jeder Mensch – unabhängig davon, ob er in Rostock, Leipzig, Köln oder München geboren wurde – das Gefühl haben kann, gleich viel wert zu sein.
Sie bedeutet, dass unterschiedliche Lebenswege nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Sie bedeutet, dass Kritik erlaubt ist, ohne Menschen zu Feinden zu erklären, und dass Zusammenhalt nicht durch Schweigen, sondern durch ehrlichen Austausch entsteht.

Die Mauer ist gefallen.
Aber ihre Schatten reichen noch immer weit.

Es liegt an uns, ob wir diese Schatten weitertragen – oder ob wir beginnen, die unsichtbaren Mauern wirklich einzureißen.
Denn nur ein Volk, das sich nicht spalten lässt, kann seine Zukunft selbst gestalten.
Notfalls muss der moderne Hermann nicht gegen andere Völker kämpfen, sondern gegen das, was uns im Innersten trennt:
Misstrauen,
Manipulation und die bequeme Gleichgültigkeit, die uns vergessen lässt, dass Einheit niemals verordnet werden kann.

Sie muss jeden Tag neu entstehen.

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