LUNGENPEST, CORONA UND DIE GEFAHR DES ABWINKENS
Wir haben Corona auseinandergenommen.
Masken. Zahlen. Prognosen. Maßnahmen. Experten. politische Entscheidungen. Widersprüche. Narrative.
Viele von uns, die damals Fragen gestellt haben, wurden zu „Verschwörungstheoretikern“ erklärt.
Und jetzt kommt die nächste Meldung über einen gefährlichen Erreger.
Natürlich ist der erste Reflex: Nicht schon wieder.
Genau darin liegt die Gefahr.
Ich kenne persönlich zahlreiche Protagonisten aus der alternativen Aufklärungs- und Medizin-Szene. Ich weiß noch genau, wie Anfang Januar 2020 manche abgewunken haben:
„In 14 Tagen ist das vergessen.“
War es nicht.
Was anschließend politisch, medial und gesellschaftlich daraus gemacht wurde, haben wir alle erlebt.
Ich habe damals nicht aufgehört hinzusehen. Und genau deshalb werde ich auch heute nicht damit anfangen.
Denn aus berechtigter Skepsis darf keine Gleichgültigkeit werden.
Nicht jede Gefahr ist erfunden. Nicht jedes Hochsicherheitslabor ist belanglos. Und nicht jeder Erreger lässt sich politisch wegmoderieren.
Hinzu kommt eine weltpolitische Lage, in der man inzwischen mit Entwicklungen rechnen muss, die vor wenigen Jahren noch absurd geklungen hätten. Auf welcher Seite auch immer.
Militärische Eskalation. Geheimdienste. Hochsicherheitsforschung. gefährliche Erreger. gegenseitige Anschuldigungen.
Wer glaubt, Irrsinn, Fehlentscheidungen oder gefährliche Experimente seien ausschließlich dem politischen Gegner zuzutrauen, verwechselt Aufklärung mit Lagerdenken.
Gerade deshalb schaue ich bei den Meldungen aus Russland genau hin.
Nicht hysterisch werden. Aber auch nicht abstumpfen.
Ich habe Anfang 2020 nicht weggeschaut, als andere schon abgewunken haben.
Ich werde auch heute nicht wegschauen.
Nicht weil ich überall eine Verschwörung sehe. Sondern weil ich gelernt habe, wie gefährlich es ist, Dinge zu spät ernst zu nehmen.
Ich prüfe. Ich beobachte. Ich halte Widersprüche fest.
Und wenn sich am Ende herausstellt, dass nichts dahintersteckt, umso besser.
Aber ich werde nicht derjenige sein, der später sagt:
„Das konnte doch keiner ahnen.“
Ich bleibe für Euch wachsam.
Euer Rainer Taufertshöfer
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