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TEIL 3/5 – WOMIT SHIPILOVA WISSENSCHAFTLICH BEFASST WAR
Hier gibt es inzwischen einen bemerkenswerten Zusammenhang, der im Netz teilweise falsch dargestellt wird.
Shipilova wird im Programm des Allrussischen Kongresses für Infektionskrankheiten 2026 als Mitautorin eines am 31. März vorgestellten Forschungsbeitrags aufgeführt.
Thema:
Die Empfindlichkeit von Yersinia pestis aus natürlichen Pestherden Sibiriens gegenüber antibakteriellen Arzneimitteln.
Das bedeutet:
Shipilova war nachweislich an einer wissenschaftlichen Untersuchung beteiligt, bei der Pestbakterien und ihre Antibiotikaempfindlichkeit Gegenstand waren.
Es bedeutet ausdrücklich nicht, dass sie nachweislich mit multiresistenten Peststämmen gearbeitet hat.
Dafür gibt es derzeit keinen Beleg.
Und diese Unterscheidung ist wichtig.
Resistenzüberwachung gehört grundsätzlich zur seriösen mikrobiologischen Forschung.
Auch frühere Untersuchungen sibirischer Naturstämme haben überwiegend eine hohe Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Antibiotikagruppen gezeigt.
Interessant ist die Verbindung trotzdem.
Denn die verstorbene Laborantin arbeitete an einem Institut, das sich mit genau jenem Erreger beschäftigt, der nun in den Gerüchten um ihren Tod eine zentrale Rolle spielt.
Das ist ein Zusammenhang.
Aber noch kein Beweis für eine Ursache.
Fortsetzung in Teil 4.
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