Liebe Freunde,
aus der Geschichte müssen wir lernen, damit sie sich nicht wiederholt - zumindest nicht die negativen Teile derselben.
In diesen heißen Junitagen sollten wir uns an ein Ereignis von Ende Juni 1611 erinnern - vor 415 Jahren also.
Der Frühsommer war sehr heiß, ähnlich dem diesjährigen. Dennoch war unser Kurfürst Christian II. von Sachsen unterwegs. Er war sozusagen ein früher Extremsportler und liebte sehr wilde Pferderennen, zum Beispiel im vollen Galopp steile Hänge hinunter. Nicht als Zuschauer, sondern als Reiter.
Und was gibt es denn Schöneres, als nach einem wilden, anstrengenden Ritt sich völlig durchgeschwitzt und bei heißen Außentemperaturen an einem kühlen Bier zu laben?
Großer Fehler! Der erst 27jährige Kurfürst trank das kalte Bier so schnell in seinen schwitzenden Körper, daß er starb, vermutlich an einem Schlaganfall.
Seien wir also achtsam und trinken das Bier entweder nicht zu kalt oder nicht zu schnell. Oder beides. Denn nicht immer ist in einer solchen Situation ein Bruder wie damals Johann Georg I. vorhanden, der die Geschäfte verantwortungsvoll und erfolgreich weiterführt - auch wenn er dabei dem Bier ebenso gern zusprach. Aber eben nicht zu kalt und nicht zu schnell.
Folgt mir für Interessantes aus Recht und Politik! Oder in dem Falle eben aus unserer Geschichte...
@martinkohlmann
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