⚠️ 🧠 Stammzellen reparieren Schlaganfall-Schäden – Studie aus Zürich
Eine aktuelle Untersuchung der Universität Zürich bringt neue Hoffnung für Schlaganfall-Patienten. Die Studie mit dem Titel „Neural xenografts contribute to long-term recovery in stroke via molecular graft-host Crosstalk“ erschien am 16. September 2025 in Nature Communications.
Was wurde gemacht?
🔸 Forscher transplantierten menschliche neuronale Vorläuferzellen (gewonnen aus induzierten pluripotenten Stammzellen) in das Gehirn von Mäusen, die einen Schlaganfall erlitten hatten.
🔸 Die Behandlung erfolgte etwa eine Woche nach dem Ereignis – also in einem Zeitfenster, das auch klinisch realistisch wäre.
Ergebnisse:
🔸 Die Stammzellen überlebten mehr als fünf Wochen
🔸 Sie entwickelten sich überwiegend zu funktionstüchtigen Neuronen und integrierten sich in bestehende Netzwerke
🔸 Neue Blutgefäße bildeten sich (Angiogenese)
🔸 Entzündungen wurden reduziert
🔸 Die Blut-Hirn-Schranke wurde gestärkt
🔸 Die Mäuse zeigten messbare Verbesserungen bei Gang und Feinmotorik (nachgewiesen u. a. durch KI-gestützte Ganganalyse)
Bisher galt: Was beim Schlaganfall einmal zerstört ist, bleibt weitgehend zerstört. Die Zürcher Ergebnisse deuten darauf hin, dass regenerative Ansätze das zerstörte Gewebe tatsächlich wieder aufbauen können – und nicht nur Symptome lindern.
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