🌿👀 Neue Studie zu THC und Brustkrebszellen
Eine neue Studie in Communications Biology (2026) zeigt einen ungewöhnlichen Ansatz: Statt Krebszellen aggressiv abzutöten, wurden sie mit einer ultrakleinen Dosis THC behandelt – und dadurch in einen weniger schädlichen Zustand „umprogrammiert“.
Was herausgefunden wurde:
🔸 Über nur vier Tage wurde ein 3D-Brustkrebs-Modell (Organoide) mit einer extrem niedrigen THC-Dosis behandelt.
🔸 Die Zellen stabilisierten sich in einem reiferen, luminal-ähnlichen Zustand.
🔸 Dadurch sanken Invasivität, Selbsterneuerungsfähigkeit und die Fähigkeit, neue Tumore zu bilden.
🔸 Der Effekt blieb auch nach Absetzen der Behandlung bestehen – teilweise über 100 Tage.
🔸 In Mausmodellen bildeten die behandelten Zellen deutlich weniger und langsamere Tumore sowie weniger Lungenmetastasen.
🔸 Zusätzlich wurden die Zellen empfindlicher für die Hormontherapie Tamoxifen.
🔸 Der entscheidende Angriffspunkt scheint der CB2-Cannabinoidrezeptor zu sein.
🔸 Die Studie spricht von einer „Differenzierungstherapie“, die die Plastizität der Krebszellen einschränkt – also ihre Fähigkeit, sich in besonders aggressive Formen zurückzuverwandeln.
Wichtig:
🔸 Die Ergebnisse stammen aus Zell- und Tiermodellen. Klinische Studien am Menschen stehen noch aus.
🔸 Es handelt sich nicht um eine Empfehlung zum Eigengebrauch von Cannabis oder THC.
Dennoch eröffnet der Ansatz eine spannende, nicht-toxische Perspektive: Krebszellen nicht nur zu bekämpfen, sondern sie in einen weniger gefährlichen Zustand zu bringen.
Quelle
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