⚠️ ❌ Ab 10. Oktober 2026: EU verbietet PFHxA-Familie in vielen Alltagsprodukten
Die EU schränkt ab dem 10. Oktober 2026 eine Untergruppe der Ewigkeits-Chemikalien PFAS ein – die sogenannte PFHxA-Familie (Perfluorhexansäure, ihre Salze und verwandte Stoffe).
Betroffen sind unter anderem:
🔸 Kleidung und Zubehör (z. B. Regenjacken, Handschuhe)
🔸 Schuhe (z. B. wasserabweisende Wanderschuhe)
🔸 Papier und Pappe mit Lebensmittelkontakt (Pizzakartons, Pappbecher, Pommestüten, Backpapier, Muffinförmchen)
🔸 Imprägniersprays und ähnliche Gemische für Verbraucher
🔸 Kosmetik (Cremes, Make-up)
Die Grenzwerte sind so niedrig, dass ein gezielter Einsatz praktisch unmöglich wird. Produkte, die vor dem Stichtag bereits in Verkehr gebracht wurden, dürfen weiterhin verkauft werden.
Wichtig zu wissen:
🔸 Das Verbot gilt nur für diese eine PFAS-Untergruppe. Andere PFAS (z. B. in manchen Membranen oder Beschichtungen) bleiben vorerst erlaubt. Hersteller hatten PFHxA oft als Ersatz für die bereits verbotene PFOA eingesetzt.
PFAS werden „Ewigkeits-Chemikalien“ genannt, weil sie in der Umwelt kaum abgebaut werden, sich anreichern und mit gesundheitlichen Risiken wie geschwächtem Immunsystem, verminderter Fruchtbarkeit, höheren Cholesterinwerten und erhöhtem Krebsrisiko in Verbindung gebracht werden.
Ein Schritt in die richtige Richtung – aber noch lange kein umfassendes PFAS-Verbot.
Quelle
Passend dazu:
🔹 Die Auswirkungen von Textilien auf die menschliche Gesundheit und Umwelt
🔹 PFAS im Trinkwasser
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