🧠 Langes Fasten plus Training: Mehr ist ganz und gar nicht unbedingt besser
Intermittierendes Fasten, aerobe Trainingseinheiten und Kalorienrestriktion werden jeweils intensiv als Instrumente zur Verbesserung der Gesundheit diskutiert.
Aber was passiert, wenn man den Organismus gleichzeitig der gewohnten Ernährung beraubt und ihn dazu zwingt, regelmäßig körperliche Belastung auszuführen?
Am 14. September wurde in Scientific Reports eine Studie veröffentlicht, die sich mit 15-tägigem Fasten in Kombination mit aeroben Übungen befasst. Die Wissenschaftler bewerteten nicht nur physiologische Parameter, sondern auch kognitive Fähigkeiten und den psychologischen Zustand.
Und die Ergebnisse bildeten einen guten Gegenpol zu der Idee: „Je stärker die Wirkung, desto nützlicher.“ Die Autoren stellten Verschlechterungen bei einer Reihe kognitiver und psychologischer Parameter fest.
Dies ist keine Studie über die gewöhnliche nächtliche Pause zwischen Abendessen und Frühstück und nicht einmal über das typische 16:8-Regime. Es geht um einen weitaus extremeren Eingriff, daher lassen sich die Ergebnisse nicht auf gewöhnliches intermittierendes Essen übertragen.
Dafür veranschaulicht sie ausgezeichnet einen allgemeineren Grundsatz: Stressoren summieren sich nicht unbedingt zum Vorteil. Fasten ist Stress. Training ist ebenfalls Stress. Der Organismus muss außerdem über Ressourcen verfügen, um sich nach beidem zu erholen.
🔬 Originalquelle: Scientific Reports — Studie vom 14. September.
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