Spitzbube stammt aus dem 16. Jahrhundert und bezeichnete ursprünglich einen Gauner, Dieb oder Falschspieler. Der Name leitet sich von „spitz“ (im Sinne von schlau, gerissen oder listig) und „Bube“ (Knecht oder Junge) ab. Später wurde das Gebäck so genannt, weil das kleine Loch im Keks an ein heimliches „Guckloch“ erinnert, durch das der süße Schlingel spitzelt. [1, 2, 3, 4, 5]
ca. 50 Spitzbuben
1️⃣ Alle Teigzutaten zusammenkneten, in Folie gehüllt im Kühlschrank 2 Stunden ruhen: 400 g Mehl, 200 g Butter, 3 Eigelb, 100 g Zucker (oder Alternative), 2 TL Vanillezucker (oder Mark einer Vanilleschote). 50 g Haselnüsse (gemahlen), Abrieb von 1 Zitrone.
2️⃣ Danach auf der leicht mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte dünn auswalken, Kekse und ebenso viele Ringe ausstechen.
3️⃣ Auf das gut ausgebutterte Blech heben.
Backzeit: 10 min bei 200 °C OUH (180 °C UL).
4️⃣ 200 g Holunderbeerengelee mit dem Saft von 1 Zitrone glattrühren. Die Kekse auf der Stelle nach dem Backen damit dünn bestreichen und jeweils ein mit Staubzucker bestäubtes Ringchen daraufsetzen. Das restliche Gelee vorsichtig in die Öffnung befüllen.
Rezept + Bild ▶️ ichkoche (at)
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