Der Gemeine Rainkohl (Lapsana communis) ist essbar und ein wertvolles Wildgemüse. Insbesondere die jungen Blätter + Sprossen im Frühjahr (ab April) eignen sich hervorragend für Salate, Smoothies, Suppen oder als spinatähnliches Gemüse.
Die Pflanze schmeckt mild-würzig bis leicht bitter. Sie ist reich an Mineralien (Kalium, Magnesium, Eisen) und Vitaminen (C) und enthält Bitterstoffe, die verdauungsfördernd wirken können. Die Wurzeln enthalten das präbiotisch wirkende Inulin.
👉 Die beste Zeit für die Ernte ist vor der Blüte (Frühjahr), da die Blätter später bitter und zäh werden.
Der Rainkohl ist leicht an seinen eierförmigen Blättern und dem milchsaftführenden Stängel zu erkennen. Er ist nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere wie Schildkröten als Futterpflanze geeignet.*
Der Gemeine Rainkohl (Lapsana communis) ist eine traditionelle Heilpflanze mit entzündungshemmender, verdauungsfördernder und stoffwechselanregender Wirkung. Er wird in der Volksmedizin besonders zur Wundheilung, bei Hautproblemen und zur Stärkung des Immunsystems geschätzt.
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