TGViewer
Channel Public Channel
Vom Adel der Seele

Vom Adel der Seele

@mdurweiblichkeit

Themenbereiche:

Metaphysik
Traditionale Weltanschauung
Spiritualität
Kunst
Lyrik
Philosophia perennis
Mann und Weib
Familie


Ein weiterer Kanal von mir:

https://t.me/magiedernatur
Subscribers
9.19K
Photos
6.6K
Videos
227
Links
2.8K
Recent Posts 20 shown
Post #8990 1.25K
Rakotzbrücke, Teufelsbrücke
Die Rakotzbrücke (auch „Teufelsbrücke“ genannt) befindet sich im Kromlauer Park in der Gemeinde Gablenz in Sachsen (Ostdeutschland), nahe der polnischen Grenze.

Sie ist keine Brücke, die zum Überqueren gedacht ist; sie wurde 1860 von einem örtlichen Gutsherrn rein aus ästhetischen Gründen errichtet. Für ihren Bau wurden Basaltsteine ​​verwendet, die aus weit entfernten Regionen wie der Schweiz und Böhmen herbeigeschafft wurden.
  • ❤ 30
Post #8989 1.4K
Das, was in einer Beziehung tatsächlich wirklich zählt, ist, dass zwei Menschen sich sagen können:

Das Leben ist scheißhart. Und manchmal wissen wir beide nicht weiter. Aber wir gehen da zusammen durch. Halt dich an mir fest. Ich halte mich an dir fest. Und egal, was kommen mag, wir gehen da zusammen durchs Feuer.

Es braucht nicht immer eine Lösung.

Manchmal reicht es einfach, wenn jemand zuhört. Wenn jemand da ist. Wenn man sich fallen lassen kann, ohne dass der andere sofort versucht, alles wieder in Ordnung zu bringen.

Es braucht nicht immer eine konkrete Antwort. Aber es braucht Ehrlichkeit. Auch die Ehrlichkeit zu sagen: Ich weiß gerade auch nicht weiter. Ich kann dir das nicht abnehmen. Ich kann es nicht für dich lösen. Aber ich bleibe hier.

Ich glaube, wir denken viel zu oft, dass ein Mensch, der mit einem Problem zu uns kommt, automatisch eine Lösung von uns erwartet.

Dabei sehnen wir uns so oft nach etwas ganz anderem. Danach, einfach in den Arm genommen zu werden. Gehört zu werden. Mit unserer Angst, unserer Verzweiflung, unserer Wut oder unserer Hilflosigkeit da sein zu dürfen, ohne dass jemand daraus sofort etwas machen muss.

Ja, das Leben ist hart. Und ja, wir verzweifeln manchmal daran.

Aber wenn ich mich nicht einmal bei dem Menschen festhalten kann, dem ich mein Herz geschenkt habe, wenn ich diesem einen Menschen nicht vertrauen kann, wenn ich nicht darauf vertrauen kann, dass er auch dann noch neben mir steht, wenn es keine Lösung gibt und gerade alles scheiße ist, worauf soll ich dann vertrauen?

Niemand kann versprechen, dass alles gut wird. Niemand kann einem anderen Menschen jede Angst nehmen, jedes Problem lösen oder verhindern, dass das Leben manchmal verdammt weh tut.

Aber man kann bleiben.

Man kann die Hand des anderen nehmen, wenn man selbst keine Antwort hat.

Und man kann sagen:
Was auch immer kommt, du musst da nicht alleine durch.

https://t.me/MdUrWeiblichkeit
  • ❤ 40
  • 💯 11
  • 🔥 5
  • ⚡ 1
Post #8988 1.3K

Forwarded from Der Nordische Gedanke

“Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.”: Es liegt in der Natur von Âtma, in Mâyâ einzudringen, und es liegt in der Natur einer bestimmten Mâyâ, ihm zu widerstehen, sonst würde die Welt aufhören, Welt zu sein. [...] Die Finsternis verliert, selbst wenn sie gewinnt; und das Licht gewinnt, selbst wenn es verliert.”

Frithjof Schuon
  • ❤ 13
  • 🔥 4
Post #8987 1.27K

Forwarded from Freigeist Midgard~Alte Werte Neue Wege

Es kann die Ehre dieser Welt,
Dir keine Ehre geben,
was dich in Wahrheit hebt und hält,
muss in dir selber leben.

Wenn's deinem Innersten gebricht,
an echten Stolzes Stütze,
ob dann die Welt dir Beifall spricht,
ist all dir wenig nütze.

Das flüchtige Lob, des Tages Ruhm,
magst du dem Eitlen gönnen,
das aber sei dein Heiligtum,
vor dir bestehen können.

Theodor Fontane

https://t.me/FreigeistMidgardAlteGoetter
  • ❤ 36
  • 👏 6
Post #8985 2.27K
Über die Zeitlosigkeit der Seele und die Wiederkehr der Liebe

Ich glaube, dass wir in dieser materiellen Welt nur für eine begrenzte Zeit einen Körper bewohnen. Er ist eine vorübergehende Hülle, die uns ermöglicht, Erfahrungen zu sammeln, zu fühlen und zu lernen. Unsere Seele hingegen ist so viel älter als das Leben, das wir gerade führen.

Liebe ist für mich nicht an die Grenzen eines menschlichen Lebens gebunden. Sie ist zeitlos. Sie ist Frequenz, sie ist Energie. Zwei Seelen, die sich einmal so tief ineinander geschrieben haben, hinterlassen Spuren, die weder durch Zeit noch durch den Tod verloren gehen. Kleine Brotkrumen, die sie durch alle Leben hindurch miteinander verbinden.

Nach meiner Weltanschauung gibt es mehrere große Ursprungsseelen, aus denen kleinere Seelen hervorgehen. Jede dieser kleineren Seelen teilt sich in zwei, um unabhängig voneinander unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln und ihre eigenen Lernaufgaben zu erfüllen. Doch diese Teilung bedeutet keine vollständige Trennung. Auf einer tieferen Ebene bleiben beide weiterhin eine einzige Seele, deren ursprüngliche Verbindung niemals aufgelöst werden kann.

Durch ihre Teilung entstehen zwei eigenständige Wesen, die in ihrer Unterschiedlichkeit eine gemeinsame Polarität bilden. Diese verstehe ich nicht als eine Beschränkung auf das Männliche und Weibliche. Jede Seele trägt bereits eine eigene Polarität in sich, doch durch unsere Erfahrungen in der materiellen Welt verlieren wir den Zugang zu bestimmten Anteilen unseres Wesens.

In der Begegnung mit unserem anderen Teil erkennen wir nicht nur die andere Seele, sondern auch uns selbst. Ihre Polarität spiegelt jene Anteile unseres Wesens, zu denen wir allein keinen Zugang mehr finden. Was uns in der anderen Seele begegnet, ist zugleich eine Erinnerung an das, was wir selbst sind.

Ich stelle mir unsere Entwicklung ein wenig wie ein Videospiel vor. Wir durchlaufen verschiedene Leben, erreichen unterschiedliche Level und sammeln Erfahrungen, die unsere Seele wachsen lassen. Dabei begegnen wir immer wieder unserem anderen Teil. Nicht immer als romantische Liebe und nicht immer für ein ganzes Leben. Manchmal bleibt uns nur eine kurze gemeinsame Zeit, manchmal liegen ganze Leben zwischen zwei Begegnungen.

Doch jedes Mal, wenn wir einander begegnen, spüren wir diese ursprüngliche Verbindung. Ob wir uns entscheiden, unseren Weg gemeinsam fortzusetzen, liegt allein bei uns. Denn einander zu erkennen bedeutet nicht zwangsläufig, bereits bereit zu sein, die ganze Tiefe dieser Verbindung zu leben.

Unsere Träume sind für mich ein Portal zu den tieferen Ebenen unserer Seele. Ein Pfad dorthin, wo unsere Erinnerungen und unsere Wurzeln liegen. Wo all das Wissen ruht, zu dem wir mit unserem menschlichen Bewusstsein keinen Zugang haben.

Ich glaube, dass die eine Seele die Fähigkeit besitzt, sich zu erinnern, während die andere die Fähigkeit besitzt, wiederzuerkennen.

Die eine trägt Erinnerungen aus vergangenen Leben in sich, die sich ihr durch Träume, Visionen und Déjà-vus offenbaren. Die andere erkennt ihren Gegenpart aus einer unmittelbaren Intuition heraus. In dem Augenblick, in dem sie ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie, wer vor ihr steht. Nicht durch den Verstand, sondern durch eine innere Gewissheit, die keiner Erklärung bedarf.

Diese unterschiedlichen Fähigkeiten liegen im Wesen der jeweiligen Seele und hängen mit ihrer individuellen Polarität zusammen. Zwei unterschiedliche Zugänge zu derselben ursprünglichen Verbindung.

Doch die eigentliche Aufgabe unserer Existenz reicht für mich weit über das Wiederfinden der anderen Seele hinaus.

Es geht darum, den göttlichen Funken in uns selbst wiederzuerkennen. Zu begreifen, was wir wirklich sind, woher wir kommen, wo unser Zuhause liegt und wozu wir fähig sind.

Geld, Ruhm, Macht und materieller Besitz verlieren vor dieser Erkenntnis ihre Bedeutung. Sie sind Teil einer vergänglichen Welt, während die Entwicklung unserer Seele weit über diese hinausreicht.

Wir müssen uns durch unsere eigene Dunkelheit hindurcharbeiten. Aus der Dunkelheit in die Schatten, aus den Schatten in den Nebel und schließlich in die Göttlichkeit. Auf diesem Weg legen wir ab, was uns an die materielle Welt bindet, und erkennen allmählich wieder, wer wir wirklich sind.

Ich glaube, dass unsere Seele an bestimmte Schwingungsebenen gebunden ist. Dass wir nicht allein durch den Tod unseres Körpers nach Hause zurückkehren können, sondern erst dann, wenn wir jene Frequenz erreicht haben, die uns den Zugang zu unserem Ursprung ermöglicht.

Dabei beschäftigt mich auch die Frage, ob die Seele eine eigene Beschaffenheit besitzt, die sich unserer bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnis entzieht. Ob das, was wir als seelischen Ballast empfinden, weit mehr ist als eine bloße Metapher.

In meiner Vorstellung wird die Seele umso leichter, je mehr sie von diesem Ballast ablegt. Je höher ihre Schwingung, desto näher kommt sie ihrem Ursprung.

Auf diesem Weg begegnen sich die beiden Seelen immer wieder. Sie spiegeln einander, lösen Veränderungen aus und ermöglichen sich gegenseitig, verborgene Anteile ihres eigenen Wesens wiederzuerkennen.

Es gibt kein zu früh und kein zu spät. Jede Begegnung findet an einem Punkt ihrer Entwicklung statt, an dem beide etwas erfahren können, das sie auf ihrem weiteren Weg begleitet. Ob sie diesen Weg gemeinsam fortsetzen, entscheiden sie selbst.

Unsere Körper können sterben, unsere Namen und Gesichter können sich verändern. Doch nichts von dem, was wir einander auf Seelenebene einmal gegeben haben, geht wirklich verloren.

Und irgendwann, wenn wir alles erfahren und gelernt haben, was wir auf unseren unterschiedlichen Wegen erfahren und lernen sollten, werden wir gemeinsam nach Hause zurückkehren.

Zurück zu jener großen Ursprungsseele, aus der wir einst hervorgegangen sind.

Und irgendwann werden wir begreifen, dass wir trotz all unserer unterschiedlichen Wege niemals wirklich voneinander getrennt waren. Dass wir immer ein Teil derselben Seele geblieben sind und nun gemeinsam nach Hause zurückkehren.



Seelenliebe

Es gibt eine Liebe, die über jede Liebe erhaben ist, die Leben überdauert.

Zwei Seelen aus einer entstanden.

Vereinigt wie zwei Flammen.

Identisch – und doch getrennt.

Manchmal zusammen, durch Gefühl und Verlangen verschweißt.

Manchmal getrennt, um zu lernen und zu wachsen.

Aber einander immer wieder findend.

In anderen Zeiten, an anderen Orten.

Wieder und wieder.

(Überlieferung aus dem 6. Jahrhundert, zugeschrieben dem japanischen Patriarchen Tatsuya; historische Herkunft nicht gesichert.)

https://t.me/MdUrWeiblichkeit
  • ❤ 41
  • 🔥 4
  • ⚡ 3
Post #8984 1.59K
Über die Zeitlosigkeit der Seele und die Wiederkehr der Liebe
  • ❤ 22
  • 🔥 1
Post #8983 2.18K
„Liebe ist die Sehnsucht nach der verlorenen Ganzheit.“

Sinngemäße Wiedergabe des Gedankens aus Platons Symposion, 192e–193a.

https://t.me/MdUrWeiblichkeit
  • ❤ 42
  • 🔥 4
Post #8981 2.02K

Forwarded from UR - Gemeinschaft

Das Wort „Herbst“

Das Wort „Herbst“ hat auf allen Sprachen der deutschen Sprachgeschichte, seien es althochdeutsch „herbisto“, mittelhochdeutsch „herbest“, germanisch „harbista“, indogermanisch „karp“, eine ähnliche Bedeutung, die mit der Ernte zusammenhängt. Auch in anderen Sprachen, wie englisch „harvest“ („Ernte“), latein „carpare“ („schneiden“), russisch „серп“(„Sichel“), griechisch „καρπός“ („Ertrag“) usw., verweisen die Bedeutungen auf die Erntezeit.

https://t.me/vaterlaendischer_weiberbund
  • ❤ 21
Post #8979 3.06K
„Lieblosigkeit lässt selbst das Empfindsamste härter werden als Marmor.“

Frei nach William Shakespeare, The Comedy of Errors, II.1

https://t.me/MdUrWeiblichkeit
  • 💯 24
  • ❤ 7
  • 🔥 2
Post #8978 2.97K

Forwarded from IMPERIVM

"Regard your good name as the richest jewel you can possibly be possessed of -- for credit is like fire; when once you have kindled it you may easily preserve it, but if you once extinguish it, you will find it an arduous task to rekindle it again. The way to a good reputation is to endeavor to be what you desire to appear."

~Socrates


IMPERIVM
  • 💯 3
  • 🔥 1
Post #8976 4.93K
„Für den falschen Menschen wirst du selbst in deiner besten Version nie genug sein.

Für den richtigen Menschen bist du selbst in deinen schwersten Zeiten noch jemand, für den es sich lohnt zu bleiben.“

Tom Hardy

https://t.me/MdUrWeiblichkeit
  • ❤ 63
  • 💯 16
  • 👏 12
  • 😢 3
  • ⚡ 1
Post #8974 3K
Jeder Mensch möchte einen Partner,
der ihm Frieden schenkt,
bis er erkennt, dass Frieden
nicht eingefordert wird, sondern entsteht.

Es hängt ganz davon ab,
wie du deinen Partner behandelst
und wie du ihn fühlen lässt.
Kein Partner kann dir Ruhe geben,
wenn du selbst der Sturm bist,
der ihm immer wieder den inneren Frieden nimmt.

https://t.me/MdUrWeiblichkeit
  • ❤ 54
  • 💯 17
Older posts →

About this channel

How can I read @mdurweiblichkeit without a Telegram account?
TGViewer shows the public web preview Telegram publishes for Vom Adel der Seele: recent posts, photos, videos and the subscriber count, with no app, login or account.
How many subscribers does Vom Adel der Seele have?
Vom Adel der Seele (@mdurweiblichkeit) has 9.19K subscribers on Telegram, refreshed roughly every 30 minutes.
Does Vom Adel der Seele know I viewed it here?
No. Public channel previews carry no viewer identity, and TGViewer has no accounts or tracking of what you look up.
Threads Profile ViewerView any public Threads profile without an account.Open ThreadLook →Writing with AI? Make it sound human.Metric37 rewrites AI drafts so they read naturally. Free AI detector, 1,500 words free.Try Metric37 →