Das Smartphone als Waffe
"[V]iele der gemeinhin als privatwirtschaftliche Meisterleistung gefeierten Innovationen unserer Zeit eigentlich auf einen interventionistischen Staat zurückzuführen sind. Batterien, Sensoren, Chips, Siri, Touchscreen – allesamt finanziert und entwickelt von US-Regierung und US-Militär. Eine 2014 von Business Insider veröffentlichte Grafik verdeutlicht das Ausmaß. Noch 2012 warnte die DARPA selbst davor, dass Mobiltelefone bei flächendeckender Verbreitung eine ideale Waffe für verdeckte Angriffe auf die Bevölkerung darstellen.
Google existiert gleichsam nur dank Forschungsbudgets, die von CIA und NSA zur Entwicklung von Massenüberwachungswerkzeugen zur Verfügung gestellt wurden. Ein firmeninternes Video aus dem Jahr 2016 verdeutlicht die Vision von Google, mit »totaler Datensammlung die Gesellschaft verändern« zu können. Wie von Yasha Levine in seinem 2018 publizierten Buch »Surveillance Valley« dargelegt, gilt das aber nicht nur für Google, sondern für alle Big-Tech-Konzerne. Selbst bei CBS News konnte man 2011 nachlesen, wie intensiv In-Q-Tel, das Investmentvehikel der CIA, bei der Gründung von Google, Facebook, Twitter und Co. mitmischte und wie der Geheimdienst die Unternehmen seither für seine Zwecke missbraucht. Überschrift des CBS-Artikels: »Social Media is a tool of the CIA. Seriously.« Übersetzt: Soziale Medien sind ein Werkzeug der CIA. Ernsthaft.
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Zusammenfassend muss man konstatieren: wer seine Privatsphäre schützen möchte, sollte sein Smartphone abschalten. Oder abschaffen. Denn die von Apple und Google konfigurierten Geräte sind Wanzen, Überwachungskameras, Datenkraken und Waffen zur psychologischen Kriegsführung – keine nützlichen Werkzeuge.
In diese Kategorie fallen eher die sogenannten Dumb-Phones, mit denen man eigentlich nur telefonieren und SMS versenden kann."
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