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Post #21409 881

Forwarded from Dennis Koray - Bitcoin Informant

🚨 „SIEBEN MILLIONEN DEUTSCHE WÜRDEN KÄMPFEN“ – WAS IST DAS BITTE FÜR EINE SCHLAGZEILE?

Ich musste zweimal hinschauen.

BILD titelt:

„Diese Studie sollte Putin lesen – Sieben Millionen Deutsche würden für ihr Land kämpfen.“

Ja, der Artikel ist echt.
Ja, die Studie ist echt.

Aber schaut euch mal an, wie daraus eine Schlagzeile gemacht wird.

Die sieben Millionen haben sich nicht irgendwo freiwillig zum Krieg gemeldet.

Grundlage ist eine Befragung von gut 2.200 Menschen. Gefragt wurde nach einem hypothetischen Szenario: Würde man Deutschland im Falle eines militärischen Angriffs mit der Waffe verteidigen?

Bei den 20- bis 40-Jährigen antworteten 50 % der Männer und 16 % der Frauen entsprechend. Daraus werden anhand der Bevölkerungszahlen rund 5 Mio. Männer + knapp 2 Mio. Frauen hochgerechnet.

Und daraus wird dann:

„DIESE STUDIE SOLLTE PUTIN LESEN.“

Sorry, aber genau diese Sprache finde ich gefährlich.

Seit wann reden wir über Millionen Menschen wieder wie über eine verfügbare Masse für den nächsten Krieg?

Noch interessanter sind nämlich die Zahlen, die weniger martialisch klingen:

👉 Nur 23 % können sich einen Bundeswehr-Einsatz mit Waffengewalt vorstellen.

👉 49 % würden sich dagegen im Zivilschutz engagieren.

👉 44 % würden medizinisch helfen.

Das erzählt eine deutlich differenziertere Geschichte als „7 Millionen Deutsche würden kämpfen“.

Und genau hier sollten wir extrem aufmerksam werden.

Verteidigungsfähigkeit eines Landes ist legitim. Abschreckung kann Kriege verhindern.

Aber gleichzeitig darf eine Gesellschaft hinterfragen, wenn die öffentliche Sprache immer militärischer wird.

„kriegstüchtig“.
„wehrbereit“.
„Putin sollte das lesen“.
„Millionen würden kämpfen“.

Wörter verändern irgendwann auch das, was Menschen für normal halten.

Vor ein paar Jahren wäre eine solche Titelseite in Deutschland wahrscheinlich noch völlig surreal erschienen.

Heute diskutieren wir wieder über Wehrdienst, Aufrüstung und darüber, wie viele Millionen Menschen theoretisch zur Waffe greifen würden.

Und deshalb wünsche ich mir eine andere Schlagzeile:

Wie schaffen wir es, dass diese sieben Millionen NIEMALS kämpfen müssen?

Denn am Ende sitzen nicht „Deutschland“ und „Russland“ im Schützengraben.

Dort sitzen Menschen.

Söhne. Töchter. Väter. Mütter.

Politik sollte deshalb alles daran setzen, Abschreckung mit Diplomatie, Krisenkommunikation und Deeskalation zu verbinden, damit aus hypothetischer Kampfbereitschaft niemals Realität wird.

Frieden ist kein Zeichen von Schwäche.

Der beste Krieg ist immer noch der, der niemals beginnt.

Quelle: Bevölkerungsbefragung 2026 des ZMSBw/Bundeswehr.

Originalstudie des ZMSBw/Bundeswehr⁠
BILD-Artikel vom 23.09.2026⁠
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Post #21407 624

Forwarded from Der Waldgang

Wir bewundern Frau Dr. Pfeil dafür, wie ruhig und sachlich sie angesichts dieser dreisten und unglaublichen Aussagen von Frau Prof. Dr. Claudia Neu bleiben konnte.

Auszug aus der Anhörung der Enquete-Kommission Corona am 21.09.2026

Expertendiskussion zur sozialen Ungleichheit in der Pandemie.

Quelle der Videosequenz:
https://youtu.be/guQPh2ZSugQ
(ab Minute 12:12)

Informationen zur Anhörung:

„[…] Aus der AfD-Fraktion kam die Frage nach einer etwaigen Diffamierung von kritischen Wissenschaftlern während der Pandemie. Die Soziologin Neu gab zu bedenken, dass man in der Wissenschaft um verschiedene Positionen ringe. ‚Es ist ein Wettbewerb. Wenn man nicht gehört wird, wird man nicht gleich diffamiert.‘ […]“

Quelle: Deutscher Bundestag
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1216840

Weitere Informationen zu Frau Prof. Dr. Neu:

Prof. Dr. Claudia Neu – Inhaberin des Lehrstuhls Soziologie ländlicher Räume an der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität Kassel

https://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Neu

Quellen zu Schlagzeilen und Berichten aus der Coronazeit über mahnende, warnende und kritische Stimmen:

Und unsere Leser wissen, dass dies nur ein kleiner Ausschnitt aus der damaligen öffentlichen Auseinandersetzung und den teilweise massiven persönlichen Angriffen, Diffamierungen und beruflichen Konsequenzen gegenüber kritischen Stimmen ist:

1. Sucharit Bhakdi – Tagesschau/Faktenfinder: „Unwissenschaftlicher Unsinn“
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/bhakdi-impfungen-corona-101.html

2. Wolfgang Wodarg – WDR Monitor: „Alternative Fakten zu Corona: Das Netzwerk der Verharmloser und Verschwörer“
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/corona-fake-news-106.html

3. Andreas Sönnichsen – Überblick
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_S%C3%B6nnichsen

4. Stefan Hockertz – Überblick
https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Hockertz

5. Martin Haditsch – Universität Siegen: Untersuchung zu Expertise und Titeln
https://sfb1472.uni-siegen.de/en/publications/expertise-und-ihre-titel

6. Clemens Arvay – Überblick
https://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Arvay

7. Clemens Arvay – ORF zu seinem Tod
https://orf.at/stories/3306496/

8. Klaus Püschel – NDR: „Coronavirus: Die breite Front der Verharmloser“
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Coronavirus-Die-breite-Front-der-Verharmloser%2Ccorona2936.html

9. Harald Walach – ScienceBlogs: „Harald Walach, der Verschwörungstheoretiker“
https://scienceblogs.de/gesundheits-check/2022/03/12/harald-walach-der-verschwoerungstheoretiker/

10. Martin Kulldorff – Columbia Academic Freedom Council
https://www.columbia-academic-freedom.org/martin-kulldorff

11. Jay Bhattacharya / NIH – Reuters
https://www.reuters.com/legal/government/scientists-challenge-us-nih-grant-screening-unconstitutional-2026-09-16/

12. Scott Atlas – Stanford News zu den Konflikten um die COVID-19-Strategie
https://news.stanford.edu/stories/2020/10/academic-freedom-questions-arise-campus-covid-19-strategy-conflicts

13. Robert Malone – Überblick
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_W._Malone

14. Karina Reiß / BMI-Papier – Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/politik/wie-der-angebliche-corona-geheimreport-im-innenministerium-entstand-6593623.html

15. Stefan Homburg / MWGFD – Tagesschau/Faktenfinder
https://www.tagesschau.de/faktenfinder/mwgfd-101.html

16. Wolfgang Wodarg – WELT: „Virologe Drosten enttarnt Verschwörungstheoretiker Wodarg“
https://www.youtube.com/watch?v=xcirqmhBCvk

17. Alexander Kekulé über den Umgang mit Bhakdi und die Aussage „Wir wollen einem Schwurbler keine Bühne geben“
https://www.focus.de/politik/meinung/alexander-kekule-im-focus-online-interview-teil-2-wir-muessen-andersdenkende-auch-schwurbler-aus-ihrer-ecke-holen_id_259708526.html

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Für Kommentare, Hinweise oder Anregungen könnt ihr uns gerne schreiben:
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Post #21406 998
Glaubt Frau Neu das wirklich?! 🤡
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Post #21405 849

Forwarded from Uncut-News.ch "Das Original"🇨🇭Unabhängige Analysen und Informationen zu Geopolitik, Wirtschaft, Gesundheit, Technologie

🇮🇱☠️Max Blumenthal erzählt Tucker von den Verbrechen, die im neuen Film „Naza” aufgedeckt werden.

„Der israelische Geheimdienst hackte sich in die Handys junger Mädchen in Gaza, um herauszufinden, wann ihre Väter nach Hause kommen würden.

Dann befahl er einen Luftangriff auf ihre Häuser und hörte zu, wie die Mädchen bei lebendigem Leib verbrannten.“

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Post #21404 1.23K
"Wie mit dem Spritpreis Propaganda betrieben wird: Der Staat verdient mindestens acht mal so viel wie die Öl-Multis.

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat bei Maybrit Illner erstmals eine konkrete Größenordnung für die angekündigte Spritpreis-Entlastung genannt: „21, 23, allenfalls 25 Cent pro Liter“, möglichst Anfang Oktober. Eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne, wie sie Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) will, lehnt sie ab. Davon komme „kein Cent“ an der Zapfsäule an, so Hoppermann.
[...]
Wenn bei 2,29 Euro rund 118 Cent auf staatliche Steuern und Abgaben entfallen und man für die tatsächliche Gewinnspanne der Mineralölkette großzügig 15 Cent ansetzt, verdient der Staat rechnerisch knapp achtmal so viel. Bei einer Annahme von nur zehn Cent Gewinnspanne wären es sogar knapp zwölfmal so viel."

Quelle: Nius
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Post #21403 1.79K
Ich habe beim deinkinderdoc kommentiert:
"Krankmachende Viren wurden niemals wissenschaftlich nachgewiesen. Wie kann es z.B. sein, dass die siamesischen Zwillinge Masha und Dasha unabhängig voneinander krank wurden – und das sogar mit den angeblich hochansteckenden Masern.

Dr. Karlheinz Lüdtke vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte hat in seinem Artikel "Zur Geschichte der frühen Virusforschung" detailliert ausgeführt, wie die ganze Virologie eine Pseudowissenschaft ist, die alle Einwände gegen ihre Theorien "durch hemmungsloses Türmen von Hypothesen zu überbrücken" versuchte.

Alles, was wir über "Viren", deren Übertragbarkeit und damit auch zum "Immunsystem" zu wissen glauben, ist wissenschaftlich nie belegt worden. Étienne de Harven, der als Pionier der Virenforschung gilt, hat im Vorwort zum Buch „Virus-Wahn“ geschrieben:
„Wissenschaftliche Hypothesen, die aus diesen Feldern der Virus-Forschung stammen, fußen praktisch nie auf Fakten, die durch Kontrollstudien gesichert und letztendlich beweisbar sind.“"

❤️ Gebt meinem Kommentar gerne ein Herz, damit er öfter gesehen wird!

https://www.instagram.com/p/DdmEhz2FX0m/c/17989108436862277/
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Post #21402 1.24K
"A taste of freedom 🌈🏴‍☠️🔥

Took my setup to the parade just to feel what I love the most about Berlin.

The openness, the fluff, the good energy of some of the sweetest people, all the love, the possibility to express what can hardly be expressed elsewhere.

Thank you, I love you. 💜

#csd #sexy #loveislove #dance #liveelectronicmusic"

Quelle
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Post #21401 1.13K
GROSSE FREIHEIT TV Ein DJ und ehemaliger Hausverwalter fragt sich z.B., wie es sein kann, „dass sich jemand daran bereichert, Wohnraum zu besitzen und ihn weiter zu vermieten. Ich finde dieses Konzept von Kapitalisierung eines Grundbedürfnisses komplett verrückt.“ Weil er schlechte Erfahrungen mit Vermietern gemacht hat, beendet er seinen Kommentar mit den Worten: „Sucht euch doch mal einen ehrenwerten Job, statt auf dem Nacken anderer euer Geld zu horten. Das mag nicht für jeden Eigentümer gelten, aber für wirklich viele. Euch sollte man nicht nur die Wohnungen wegnehmen, man sollte solche Eigentümer in den Knast stecken.“
Das ist übrigens der DJ, der Vermieter in den Knast stecken will:
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Post #21399 1.05K
Ein Problemimmobilien-Investor hat sich das Wahlprogramm der Berliner Linken angeschaut:

„* ❌ Miete zahlen wird optional (S. 15): Bei landeseigenen Wohnungen sollen Zwangsräumungen wegen Mietschulden komplett verboten werden. Ein fatales Signal für die gesamte Zahlungsmoral der Stadt.

* ❌ Wohnrecht durch Hausbesetzung (S. 21): Wer einbricht und bleibt, soll ein dauerhaftes Wohnrecht bekommen. Jede Wohnung im Leerstand oder in Sanierung wird zum Sicherheitsrisiko.

* ❌ Aus für das Eigenheim (S. 40, 46, 64): Kein neues Baurecht mehr für Ein- und Zweifamilienhäuser. Dein Grundstück verliert seinen Zweck, Neubaupläne sterben.

* ❌ Steuerkeule auf Eigentum (S. 79, 80): Grunderwerbsteuer rauf auf 8 %, Luxusvillensteuer und Vermögensteuer im Berliner Alleingang.

* ❌ Kiez & Sicherheit (S. 145, 288, 305): Staatliche Crack-Räume & Entkriminalisierung von Kleindealern, Abschaffung des Vermummungsverbots und völlige Straffreiheit fürs Schwarzfahren.

Jeder einzelne Punkt wird als „sozial“ verpackt. In Summe entscheidet dieses Programm jedoch darüber, ob Berlin eine lebenswerte Metropole bleibt oder zum wirtschaftlichen Experimentierfeld wird.“ (Quelle)

Sehr spannend ist auch mal wieder die Kommentarspalte, wo man immer wieder von linken Traumtänzern, die nachgeplapperten Parolen von „Wohnen ist ein Grundrecht“ und „Keine Profite mit der Miete!“ liest. Ein DJ und ehemaliger Hausverwalter fragt sich z.B., wie es sein kann, „dass sich jemand daran bereichert, Wohnraum zu besitzen und ihn weiter zu vermieten. Ich finde dieses Konzept von Kapitalisierung eines Grundbedürfnisses komplett verrückt.“ Weil er schlechte Erfahrungen mit Vermietern gemacht hat, beendet er seinen Kommentar mit den Worten: „Sucht euch doch mal einen ehrenwerten Job, statt auf dem Nacken anderer euer Geld zu horten. Das mag nicht für jeden Eigentümer gelten, aber für wirklich viele. Euch sollte man nicht nur die Wohnungen wegnehmen, man sollte solche Eigentümer in den Knast stecken.“

Diese Antwort fasst das linke Weltbild perfekt zusammen:
„Stimmt und der Gemüseverkäufer der sich bereichert an deinem Grundbedürfnis gehört auch in den Knast 😂 Hör ganz gut zu: DAS LEBEN WAR NOCH NIE GRATIS FÜR ERWACHSENE ... Dieser Anspruch ist infantil und nichts anderes als die Forderung dass nach den Eltern jemand anders den Job übernimmt ... Peter Pan Syndrom auf Staatskasse ...“

Das ist die polemisierte Form der Aussage von Roland Baader, der es einmal so treffend auf den Punkt brachte: „Der moderne Wohlfahrtsstaat ist nichts anderes als die Einladung an die Bürger, auf Kosten der Allgemeinheit eine zweite Kindheit zu durchleben.“
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Post #21398 844

Forwarded from GROSSE FREIHEIT TV

(2/2)

Urteil, sie tauschten nur die Begründung aus. Kühnert kritisierte nicht nur die „skandalösen Formeln“, sondern auch „immer wieder subkutane [nicht offen und klar; Anm. GFTV] Distanzierungen der Richter von der historischen Wahrheit, nämlich der Ermordung der europäischen Juden durch die Deutschen […].“

Der ZEIT-Redakteur führte weiter aus: „Statt zu schreiben, wie es der Bundesgerichtshof festgestellt hat: Die Morde an den Juden sind eine historische, nicht mehr beweisbedürftige Tatsache, schlichen diese Richter um die historische Realität herum und rückten sie ins Nebulöse.

Deutsche, ihr Staat und ihre Regierung haben vor 1945 sechs Millionen Juden ermordet. Das ist die einfache und schreckliche Wahrheit. […] Der Massenmord ist für die überlebenden Juden eine furchtbare, immer noch blutende Wunde. Aber für uns Deutsche ist er ebenso ein bleibendes Trauma. Die besiegten Deutschen haben Auschwitz lange verdrängt. Sie haben den Massenmord während der Naziherrschaft zwar als Verbrechen, als unvorstellbaren Völkermord eingestuft, aber ihn zugleich tabuisiert.

Es war wie eine ungeheure und traumatische Rückkehr des Verbrechers zum resozialisierten Demokraten, sieht man unser Volk einmal als Person. Dasselbe Volk, von dem die Verbrechen begangen wurden, sollte sie jetzt ächten – und dies mit allen institutionellen und psychischen Mitteln.
[…]
Um sich selbst von der Last zu befreien, macht sich der Mörder die Wirklichkeit und die Erinnerung passend. Eines Tages glaubt er dann, er habe den Mord nie begangen. Er meint sogar, er könne seinen Glauben begründen, und ist davon felsenfest überzeugt. Die Neonazis repräsentieren in unserem Volk diese Tendenz. Deshalb ist auch die Aufregung so groß – und so vernünftig. Die breite Empörung repräsentiert den – weit überwiegenden – Willen zur Realität und gleichzeitig zur als richtig erkannten Abkehr von dem furchtbaren Verbrechen.“ [2]

Das Urteil gelangte in die Schlagzeilen: 40 von 64 Richter einer Richterversammlung am LG Mannheim distanzierten sich von den Aussagen in der Urteilsbegründung, pochten aber auf die "richterliche Unabhängigkeit". Der verantwortliche Berichterstatter des Gerichts, Orlet, schrieb sich krank. Als er im November 1994 ins Gericht zurückkehrte, kam es zu einer neuen Welle von Protesten. Hauptredner einer Kundgebung war Michel Friedman vom Zentralrat der Juden in Deutschland. [1] Auszüge seiner Rede sind hier [9] zu hören.

Bei einer sog. Richteranklage kann ein Richter versetzt oder entlassen werden. Obwohl so eine Regelung bisher noch nie zur Anwendung gefunden hatte, wurde diese mit steigendem öffentlichem Druck gegen Richter Orlet eingeleitet. Genau einen Tag, bevor es zur Verhandlung kam, beantragte Orlet seine vorzeitige Pensionierung aus gesundheitlichen Gründen, der das Justizministerium noch am selben Tag zustimmte.

Der Hoffnung des ZEIT-Redakteures, dass der BGH das Urteil aufheben werde und rechtsradikale „Propagandisten und Protagonisten härter angefaßt werden müssen“, wurde im Dezember erfüllt: Das oberste Gericht hob im Dezember 1994 das Urteil des LG Mannheim auf und verwies den Fall an das LG Karlsruhe. Dort wurde Deckert im April 1995 zu zwei Jahren Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt.
Der damalige Generalsekretär der FDP, Guido Westerwelle, sah die Strafe angesichts des damals „entstandenen Schadens“ nun „in einem vernünftigen Rahmen“ [10]. Als Deckert am Frankfurter Flughafen aus dem Urlaub zurückkam, wurde er verhaftet, um in der JVA Bruchsal seine Haft anzutreten. Wegen weiterer Volksverhetzungsdelikte verlängerte sich seine Haftstrafe auf fast fünf Jahre. Im Oktober 2000 wurde er entlassen. 2013 verbüßte er fünf Monate in der JVA Mannheim.

Quellen:
[1] MARCHIVUM, 07.04.2025
[2] ZEIT, 19.08.1994
[3] Landgericht Mannheim, Urteil vom 22.06.1994
[4] FAZ,15.08.1994 (hinter Bezahlschranke)
[5] Wikipedia zu Fred Leuchter
[6] BGH Urteil vom 15.03.1994
[7] taz vom 17.03.1994
[8] Wikipedia zu Günter Deckert
[9] SWR, 22.01.2025
[10] Focus, 24.04.1995

Bildquelle: Frankfurter Rundschau, 15.08.1994, gefunden in [3]
Blog MARCHIVUM | Blog "Das Mannheimer Skandal-Urteil gegen Günther Deckert"
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Post #21397 852

Forwarded from GROSSE FREIHEIT TV

(1/2)

1994: Justizskandal führt zur Strafverschärfung für Holocaustleugner


Im August 1994 verurteilte das Landgericht Mannheim den "NPD-Vorsitzenden und notorischen Holocaustleugner Günter Deckert" [1] u.a. wegen Volksverhetzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung. Nicht nur das milde Strafmaß, sondern insbesondere die Urteilsbegründung machten den Fall zu einem Justizskandal. Für den ZEIT-Redakteur Hanno Kühnert las sich die Urteilsbegründung „streckenweise wie ein aufmunterndes Signal an die Neonazis.“ [2]

Der Berichterstatter der Kammer, Richter Rainer Orlet, attestierte Deckert eine „charakterstarke verantwortungsbewußte Persönlichkeit mit klaren Grundsätzen“, der „seine politische Überzeugung, die ihm Herzenssache ist, […] mit großem Engagement“ verficht. Der Angeklagte habe „einen guten Eindruck hinterlassen“ und sei „ein Mann von hoher Intelligenz, wie in der Hauptverhandlung deutlich geworden ist“.
Orlet billigte ihm „ein berechtigtes Interesse“ zu, die „immer noch aus dem Holocaust gegen Deutschland erhobenen Ansprüche“ abwehren zu wollen
. Zudem dürfe nicht außer Acht gelassen werden, „daß Deutschland auch heute noch, rund fünfzig Jahre nach Kriegsende, weitreichenden Ansprüchen politischer, moralischer und finanzieller Art aus der Judenverfolgung ausgesetzt ist“. Deckert halte es für geboten, „auch als gesichert geltende historische Thesen immer wieder mittels der Forschung zu überprüfen.“
Der „unbescholtene Familienvater“ und ehemalige „allseits beliebte[r] und erfolgreiche[r] Lehrer, der sich im Dienst nie einer Verfehlung schuldig gemacht hat“, habe nur eine Auffassung geäußert, für die die „übergroße Mehrheit“ der Bevölkerung Verständnis für die milde Bewährungsstrafe aufbringen werde. In der Wahl seiner Mittel habe er sich aber vergriffen. Um den gleichen Zweck zu erreichen, hätte es auch „völlig ausgereicht, auf die lange seit der nationalsozialistischen Judenverfolgung verstrichene Zeit, den Umfang der bereits erbrachten deutschen Sühneleistungen sowie die ungesühnten und unbereuten Massenverbrechen anderer Völker hinzuweisen“. [3]

Patrick Bahners, der später von 2001 bis 2011 der Feuilletonchef der FAZ war, kommentierte das Urteil wie folgt:
„Der Revisionismus ist eine grausige Travestie wissenschaftlicher Erkenntnis, ein Gespinst aus Lügen und Logik in der Tradition antisemitischer Verschwörungsliteratur.
[…]
Wenn Deckerts "Auffassung zum Holocaust" richtig wäre, wäre die Bundesrepublik auf eine Lüge gegründet. Jede Präsidentenrede, jede Schweigeminute, jedes Geschichtsbuch wäre gelogen. Indem er den Judenmord leugnet, bestreitet er der Bundesrepublik ihre Legitimität. Sein Triumph ist, daß ein Gericht dieser Republik diesem Unternehmen ein "berechtigtes Interesse" bescheinigt.“ [4]

Rückblick:
Deckert war angeklagt, weil er bei einem Vortrag des US-Amerikaners Fred Leuchter als Übersetzer fungierte. Mit seinem sogenannten „Leuchter-Report“ versuchte dieser zu beweisen, „dass in den Gaskammern der nationalsozialistischen Vernichtungslager keine Vergasungen stattgefunden haben könnten“. [5]
Wegen dieser Veranstaltung wurde der NPD-Vorsitzende im November 1992 vom Landgericht Mannheim zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung und einem Bußgeld von 10.000 Mark verurteilt.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil im März 1994 auf: Das „bloße Bestreiten der Gaskammermorde“ sei nicht automatisch Volksverhetzung, wenn keine „Aufstachelung zum Rassenhaß“ [6] vorliege.
Einige Zeitungen berichteten fälschlicherweise über einen Freispruch, worauf es zu Protesten verschiedener Organisationen und amerikanischer Juden kam: „In Karlsruhe landeten tagelang Stapel von Faxen und Telegrammen aufgebrachter amerikanischer Juden.“ [2] Zudem wurde kritisiert, dass „der Gesetzgeber versäumt habe, die Leugnung von Auschwitz als „Sonderstraftatbestand“ einzuführen.“ [7]
Daraufhin verschärfte der Bundestag im Oktober 1994 mit dem „Verbrechensbekämpfungsgesetz“ die Strafbarkeit der Holocaustleugnung. [8]

Im Berufungsprozess sprach eine andere Kammer des LG Mannheim wiederum das gleiche
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Post #21396 1.01K
Oliver Janich & Team Beispielsweise gehört der § 130 StGB ersatzlos gestrichen oder auf Gewaltaufrufe beschränkt, wie das ursprünglich der Fall war. Es kann nicht sein, dass der Staat eine bestimmte Interpretation geschichtlicher Ereignisse vorschreibt. Das ist schon deshalb offenkundig verfassungswidrig, weil eine Straftat genau bestimmt sein muss. Wenn der Staat beispielsweise eine bestimmte Zahl festschreiben will, so muss er diese im Gesetz nennen. Er müsste im Gesetz auf ein bestimmtes Geschichtsbuch verweisen, dessen Worte niemand anzweifeln darf. Es wäre offenkundig, wie absurd das ist. Nach der heutigen Rechtsprechung, wäre jemand verhaftet worden, der kurz nach den Krieg behauptet hätte, es habe keine Gaskammern in den von den westlichen Allierten eroberten Gebieten gegeben. Geschichtsschreibung ist immer im Fluß. Jeder Deutsche, der sich zu diesem Thema äußert, steht mit einem Bein im Gefängnis, weil er nicht weiß, was er sagen darf und was nicht. Das sind Merkmale einer Diktatur. Und genau das war auch das Einfall
Interessant ist auch, wie es zu einer Verschärfung des § 130 StGB kam:
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Post #21395 656

Forwarded from Oliver Janich & Team

🔥 Demütigungsritual: FPÖ übernimmt IHRA-Definition von Antisemitismus

Ich sage es lieber jetzt, bevor der Druck auf die AfD zu groß wird, sich ebenso wie die FPÖ demütigen zu lassen.

Ich habe es schon öfter gesagt, das Schicksal Israels wird in den USA entschieden, was deutsche Politker dazu sagen, ist also nicht so wichtig. Jüdische Organisationen sind ein natürlicher Partner konservativer Parteien, weil es nachweislich einen Anstieg von echtem Antisemitismus durch die Einwanderung gibt. Aber hier geht es um viel mehr: Um die Einschränkung der Meinungsfreiheit.

Die Kerndefinition der IHRA lautet: Antisemitismus sei „eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann“. Was eine „bestimmte Wahrnehmung“ ist, sagt der Text nicht. Die Substanz steckt in den angehängten Beispielen, von denen sich sieben um Israel drehen.

Gegen die Definition oder gegen ihre Verrechtlichung haben sich unter anderem Jewish Voice for Peace, Independent Jewish Voices in Kanada, Jewish Voice for Labour in Großbritannien, die Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Deutschland, die Union juive française pour la paix, IfNotNow, Bend the Arc, Jews Against the Occupation in Australien, Sh’ma Koleinu in Neuseeland und das International Jewish Anti-Zionist Network gestellt. Teile des Progressive Israel Network, darunter J Street, Americans for Peace Now, der New Israel Fund und T’ruah, haben zumindest davor gewarnt, die elf Beispiele ins Gesetz zu schreiben. Bürgerrechtlich haben die ACLU, Liberty in Großbritannien und Human Rights Watch in einem gemeinsamen Brief mit Dutzenden Gruppen die UNO aufgefordert, IHRA nicht als globale Norm zu übernehmen.

Die britischen Menschenrechtsanwälte Geoffrey Robertson und Hugh Tomlinson halten den Text für zu unbestimmt, um Verbote, Disziplinverfahren und Behördenauflagen darauf zu stützen, und sehen die Gefahr, dass geschützte Israelkritik mit Judenhass vermengt wird. Sheldon Richman vom Libertarian Institute hat denselben freiheitsrechtlichen Punkt gesetzt: Eine staatlich durchgesetzte Definition, die bestimmte Thesen über Israel als Hass markiert, verengt den Markt der Meinungen. Kenneth Stern, einer der frühen Verfasser, warnt seit Jahren davor, einen Monitoring-Text in Campusregeln, Förderauflagen und Exekutivordnungen zu verwandeln.

Erstens wäre es ein schwerer strategischer Fehler hier einzuknicken. Selbst in den USA kritisiert nun eine Mehrheit der Bevölkerung das Vorgehen Israels in Gaza. Der Trend ist nicht mehr aufzuhalten.

Zweitens muss es ein Kernanliegen der AfD sein, die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Da gibt es in Deutschland noch eine Menge zu tun.

Beispielsweise gehört der § 130 StGB ersatzlos gestrichen oder auf Gewaltaufrufe beschränkt, wie das ursprünglich der Fall war. Es kann nicht sein, dass der Staat eine bestimmte Interpretation geschichtlicher Ereignisse vorschreibt.

Das ist schon deshalb offenkundig verfassungswidrig, weil eine Straftat genau bestimmt sein muss. Wenn der Staat beispielsweise eine bestimmte Zahl festschreiben will, so muss er diese im Gesetz nennen.

Er müsste im Gesetz auf ein bestimmtes Geschichtsbuch verweisen, dessen Worte niemand anzweifeln darf. Es wäre offenkundig, wie absurd das ist. Nach der heutigen Rechtsprechung, wäre jemand verhaftet worden, der kurz nach den Krieg behauptet hätte, es habe keine Gaskammern in den von den westlichen Allierten eroberten Gebieten gegeben. Geschichtsschreibung ist immer im Fluß.

Jeder Deutsche, der sich zu diesem Thema äußert, steht mit einem Bein im Gefängnis, weil er nicht weiß, was er sagen darf und was nicht. Das sind Merkmale einer Diktatur. Und genau das war auch das Einfallstor für weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit, weil die Deutschen stillschweigend akzeptiert haben, dass sie nicht mal über ihre EIGENE Geschichte diskutieren dürfen.

Einschränkungen der Redefreiheit von Staatswegen sind rundherum abzulehnen. Allenfalls sollte es Privatpersonen erlaubt sein, gegen Verleumdungen, also falsche Tatsachenbehauptungen vorzugehen.

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Post #21394 1.27K

Forwarded from GROSSE FREIHEIT TV

Jahwe – der rachsüchtige und blutrünstige Gott des Alten Testaments

John Piper ist einer der bekanntesten und einflussreichsten Theologen und Autoren der USA. Für ihn hat der Gott des Alten Testaments immer das Recht, Frauen und Kinder zu ermorden, wenn es ihm gefällt, weil er immer „gerecht, richtig und gut“ ist.

Für MisterQuigley ist in der Bibel die „ungeheuerlichste und unentschuldbarste“ Stelle diese:
JHWH lässt zwei Bären aus dem Wald kommen, die 42 Kinder zerfleischen, weil diese den Propheten Elisa wegen seiner Glatze verspottet haben (2. Kö 2:23–24).

Mein „Favorit“ sind die Kinderopfer, die JHWH an mehreren Stellen fordert. Siehe dazu den ausführlichen Artikel von Howard Tzvi Adelman.

In meinem letzten Video hatte ich ausgeführt, für wen ich Jahwe halte, und wurde dafür direkt in den Kommentaren von dogmatischen Christen angegriffen. Dabei sollte jeder halbwegs kritische Bibelleser bei diesen Bibelstellen stutzig werden.

Quelle
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Post #21393 1.22K
Ich kann jedem ein ausführliches Bibelstudium nur immer wieder empfehlen:
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Post #21391 13.3K
Der beste Indikator dafür, dass es beim Feminismus nur um die Zerstörung der Gesellschaft geht, ist, dass niemand wirkliche Gleichstellung fordert.

Quelle: Jonna Lowtox
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Für seinen gefälschten Impfpass wird der Schweizer Nationalmannschafts-Kapitän Granit Xhaka in den Kommentaren der Tagesschau bei Instagram gerade richtig gefeiert 😀
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GROSSE FREIHEIT TV (@gftv_hh) has 12.9K subscribers on Telegram, refreshed roughly every 30 minutes.
Does GROSSE FREIHEIT TV know I viewed it here?
No. Public channel previews carry no viewer identity, and TGViewer has no accounts or tracking of what you look up.
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