Virusexistenzfrage: radikal, aber nicht extrem
Stefan Homburg empfiehlt das neue Buch von Sucharit Bhakdi und Claus Köhnlein über „Infektionen" als Weihnachtsgeschenk. Für ihn ist Bhakdi „ein „mittiger” Wissenschaftler, der die Ideologien „alles in den Arm” und „es gibt keine Viren” ablehnt. Ich schätze ihn persönlich sehr, auch weil er Tausende Ärzte ausgebildet und jahrzehntelang mit Patienten statt am PCR-Computer gearbeitet hat.“
Er folgt seinen Empfehlungen und betont: "Mir sind Leben und Gesundheit wichtig, und ich lasse mir weder eine modRNA verpassen, noch verzichte ich auf eine Tollwutimpfung, wenn ich von einem tollwütigen Hund gebissen werde."
(Zu Bhakdis Empfehlung der Tollwutimpfung siehe mein Video.)
Für Homburg ist ein „mittiger“ Wissenschaftler jemand, „der keine Extrempositionen vertritt.“
Oliver Janich weist jedoch zu Recht darauf hin, dass „Wissenschaft nicht im Konsens, also ‚mittig‘ entschieden [wird], sondern durch Experimente und Kontrollexperimente.“ Zudem sei die „Falsifikationstheorie von Karl Popper […] alles andere als extrem – sie ist Standard in der Wissenschaft.“
Das zeigt mir mal wieder:
Offenbar gibt es bei vielen Vertretern des alternativen Mainstreams große Lücken, wenn es um die grundlegenden wissenschaftlichen Prinzipien geht.
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