Elon Musk und Ben Shapiro in Auschwitz
“Mit seinem dreijährigen Sohn X Æ A-12 auf den Schultern lief er durch die Gedenkstätte, posierte für die Fotografen unter dem Eingangstor zum Stammlager und entzündete in Birkenau eine Kerze zum Andenken an die in Auschwitz ermordeten Juden. Begleitet wurde Musk vom Schoa-Überlebenden Gidon Lev, dem konservativen US-Journalisten Ben Shapiro sowie von Rabbiner Margolin.“
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Bohrenden Fragen musste er sich allerdings nicht stellen, denn er hatte seinen Interviewer gleich selbst mitgebracht: Moderator des 45-minütigen Panels war kein anderer als Ben Shapiro. Und der wirkte stellenweise mehr wie ein Stichwortgeber denn wie ein kritischer Journalist, sodass ihm Musk nur noch zustimmen musste.
Ob der 52-Jährige einfach nur müde war oder noch unter dem Eindruck seines Auschwitz-Besuchs stand, war nicht klar. Jedenfalls redete Musk sehr leise, schien jedes Wort abzuwägen. Der einstige »Chief Twit« […] antwortete nur vorsichtig. Dabei wurde er nicht müde zu betonen, wie jüdisch er sich fühle. Er habe mehr jüdische als nichtjüdische Freunde, in seiner Familie bekomme er keinen Judenhass mit, so Musk.
Die älteren seiner elf Kinder seien ja sehr belesen, auch in Geschichte. Allenfalls bei seinen Neffen begegne ihm ab und an Antisemitismus, so Musk. Die hätten zum Beispiel Verschwörungstheorien rund um 9/11 geäußert.
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»Ich habe in Südafrika eine jüdische Vorschule besucht. Mit 13 bin ich nach Israel gereist, habe Masada besucht. Ich habe eine Menge Sachen gemacht, die man so tun muss. Manchmal frage ich mich: ›Bin ich jüdisch?‹« Musks mehrfache Beteuerung, er sei »aspirationally Jewish« (zu Deutsch in etwa: ein Möchtegernjude) klang stellenweise doch sehr bemüht.
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»Während @elonmusk in #Auschwitz ist, um seine antisemitischen Ausbrüche und die Jauchegrube des antijüdischen Hasses hier auf X zu beschönigen, retweetet er den Account (eines Users), welcher gesagt hat: ›Wenigstens war Hitler kompetent‹«, schrieb Alina Bricman, Geschäftsführerin, von Bʼnai Bʼrith International in Brüssel, nur Stunden später auf X. Noch hat Musk nicht alle Juden für sich eingenommen.“
https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/mehr-als-nur-pr/
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