👆🏻Zum KRD hatte ich schon hier und hier was gepostet.
Über den Punkt, ob die Chabad-Sekte die Welt steuert oder nicht, kann man unterschiedlicher Ansicht sein. Dass es eine einflussreiche Sekte ist, hat selbst Stephan Kramer, ehemaliger Generalsekretär des Zentralrats der Juden, 2012 im Deutschlandfunk gesagt:
""Es gibt in der Tat den geflügelten Satz, Chabad sei eine Sekte, die dem Judentum am nächsten stünde. Er stammt nicht von mir, aber dennoch, glaube ich, ein Satz, der die Beschreibung recht treffend umfasst.“
In Israel ist die Chabad-Bewegung viel größer und einflussreicher als in Deutschland. Dort mischen sich die Lubawitscher auch aktiv in die Politik ein und unterstützen durch ihre Präsenz jüdische Siedler in besetzen palästinensischen Gebieten. Mehrere Tausend Anhänger von Chabad leben in einem eigenen großen Dorf zwischen Jerusalem und Tel Aviv – Kfar Chabad. Fast an jeder Straßenecke hängt ein riesiges Plakat des „Rebben“."
Als der Rebbe Menachem Mendel Schneerson, der "Führer der orthodoxen Lubawitscher Juden" 1994 starb, schrieb der Focus, er sei der "heimliche Regent Israels" und "die Verkörperung des wahren Judentums". "Denn der Rebbe war nicht irgendein Rabbiner: In den 44 Jahren seiner Regentschaft hat er das Lubawitscher Komitee aus einem Häuflein versprengter Holocaust-Überlebender zu der weltweit mächtigsten orthodoxen Gruppierung aufgebaut. Er war der Kommandeur von über 200 000 Jüngern und 1847 Zentren. Das Reich, das er hinterläßt, erstreckt sich von Brooklyn aus über Europa bis nach Südafrika, Australien, Sibirien und den Himalaja. Seine Macht war grenzenlos – seine Offenbarung konnte jede Stunde, jede Sekunde geschehen.
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Nur Moishe, Sohn des engsten Schneerson-Vertrauten Yehudan Krinsky und Pressesekretär, gibt zu: „Der Rebbe war an jedem Prozeß in Israel beteiligt. Im Sechs-Tage-Krieg führten die Soldaten sein Bild in den Panzern mit sich, über die Schulen nehmen wir Einfluß auf die Erziehung.“
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Kein jüdischer Staatsmann, ob Likud oder Arbeiterpartei, kam bei einer USA-Reise um eine Pflichtaudienz herum."
Wie so eine Audienz aussieht, kann man in diesem Video sehen, wo der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem Rebbe verspricht alles dafür zu tun, dass der Messias bald kommt.
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