🏋️ Zwischen den Sätzen kann man länger pausieren — der metabolische Effekt des Trainings verschwindet dadurch nicht unbedingt
Der eine Mensch pausiert zwischen den Sätzen eine Minute. Der andere sitzt drei Minuten und greift erst dann wieder zum Gewicht. Es scheint logisch, dass das erste Training „vorteilhafter für den Stoffwechsel“ sein sollte: höherer Puls, mehr Schweiß, weniger Pause.
Am 14. September überprüften Forscher diese Idee experimentell.
Trainierte junge Männer absolvierten ein Krafttraining mit gleichem Umfang und gleicher Intensität, jedoch mit unterschiedlicher Dauer der Pausen zwischen den Sätzen. Anschließend bewerteten die Wissenschaftler den Triglyceridspiegel nach dem Essen.
Gerade postprandiale Triglyceride sind interessant, weil der Mensch den größten Teil des Tages nicht nüchtern, sondern im Zustand nach einer der Mahlzeiten ist.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Dauer der Pausen für sich genommen nicht unbedingt den metabolischen Effekt des gesamten Trainings bestimmt. Daher lohnt es sich wohl kaum, die Stoppuhr zwischen den Sätzen zum wichtigsten Instrument des „Fettverbrennens“ zu machen.
Wenn eine längere Pause es ermöglicht, die Übung technisch besser auszuführen und die nötige Belastung beizubehalten, kann das durchaus eine vernünftige Option sein.
🔬 European Journal of Clinical Nutrition — Studie vom 14. September.
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