Alle hatten Angst vor einer Weltkatastrophe, sie war aber unvermeidlich (1/2)
#geostrategie
Heutzutage konzentrieren sich viele Menschen auf die Ereignisse in der Ukraine ohne den allgemeinen Kontext zu verstehen. Wollen wir die Ereignisse etwas breiter ansehen, im Hinblick auf die ganze Welt. Alles, was in diesem Text geschrieben ist, wurde schon mehrmals in vielen Materialien aufgeführt. Einzelne Verlinkungen sind in diesem Text vorhanden. Ich hoffe, dass sich ein Puzzle dadurch zusammensetzt und das Verständnis für die Logik des Geschehens kommt. Für das bessere Verständnis der Weltzukunft können Sie gerne das entsprechende Video ansehen oder das zur Verfügung stehende Buch kostenlos herunterladen.
Die Menschheit steht vor einer weltweiten gesellschaftlichen Katastrophe, die es in solchem Ausmaß seit 400 Jahren nicht gegeben hat. Man könnte längst nichts mehr ändern, einzelne Länder können ihre Probleme nur unwesentlich zeitlich nach hinten schieben oder zum Teil auf ihre Nachbarn abwälzen. Die Hauptgründe für die Katastrophe sind die Erhöhung der allgemeinen Vernetzung (globales System). Aus diesem Grund funktioniert das Prinzip der Weltordnung nicht mehr und das Ende des Kapitalismus rückt immer näher (es gibt keine nicht-kapitalistische Peripherie mehr, die zur Linderung der laufenden Krise geplündert werden könnte).
Durch den Zerfall der Sowjetunion konnte die Katastrophe um 30 Jahre auf Kosten der Ausbeutung des ehemaligen sowjetischen Blocks nur verschoben aber nicht verhindert werden. Die Wirtschaftskrise stellt nur ein Teil des Problems dar. Die Weltwirtschaft wird verhältnismäßig zum Niveau des Jahres 2019 um 50% fallen. In den hoch entwickelten Ländern wie EU-Staaten, USA etc. wird der Fall um ca.70 % sein. Für den Vergleich ist die russische Wirtschaft in den 90er Jahren um etwas mehr als 30% gefallen. Das gleiche erwartet jetzt die ganze Welt, die Krise wird aber tiefer ausfallen, ohne stabile Rettungsinseln. Das ganze Pyramidental, sprich der spekulative Finanzmarkt, verschwindet voll und ganz. Soziale Folgen der Katastrophe werden schrecklich sein, es war aber zu erwarten und wurde im Voraus prognostiziert…
Während der letzten 30 Jahre waren die westlichen Eliten im Begriff, eine globale rechtsliberale Welt aufzubauen, schafften es aber nicht. Der wirtschaftliche Nutzen der Globalisierung war um mehrfaches weniger als die Widerstandskraft unterschiedlicher Völker, Kulturen, Religionen, Gesellschaftsprinzipien (die Menschheit ist sehr heterogen und vielfältig). Der neue Turm von Babylon fällt vor unseren Augen auseinander – und das ist ein natürlicher Prozess. Die Architekten der globalen Welt sehen das und versuchen dieser Tatsache immer wieder etwas entgegen zu setzen und etwas zu erfinden, mal ist das der inklusive Kapitalismus oder die globale Erwärmung, mal die Covid-19-Pandemie usw., aber es wird nichts mehr bringen.
(Fortsetzung folgt...)
Originaltext in Russisch können Sie hier folgen
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