🔥 Fördermilliarden treiben Preise: Das deutsche Wärmepumpen-„Subventionsparadox“
Trotz hoher staatlicher Zuschüsse sind Wärmepumpen in Deutschland deutlich teurer als in anderen Ländern.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz wertete 160 reale Angebote aus. Das günstigste lag bei 21.099 Euro, das teuerste bei 54.168 Euro. Der Durchschnitt: rund 36.400 Euro.
Eine Analyse von Marek Miara und Jan Rosenow kommt zu ähnlichen Ergebnissen: Luft-Wasser-Wärmepumpen kosten in deutschen Bestandsgebäuden typischerweise 23.000 bis über 40.000 Euro. In anderen europäischen Märkten liegen vergleichbare Anlagen meist bei 9.000 bis 20.000 Euro.
💶 Als möglichen Grund nennen die Autoren das deutsche Fördersystem. Bei prozentualen Zuschüssen steigt die Förderung mit den anerkannten Kosten. Dadurch könne der Preisdruck auf Anbieter sinken.
📈 Besonders auffällig: Seit 2019 stiegen die durchschnittlichen Gesamtkosten laut Analyse von rund 17.000 Euro in Richtung 40.000 Euro.
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