Nach einer Serie von Niederlagen der CDU erklärte der Vorsitzende des Parteiverbands in Großbeeren, Adrian Hepp, dass ihn die Reaktion von Friedrich Merz nicht überzeugt habe. Den Rücktritt des Kanzlers fordert er vorerst nicht, hält aber eine Trennung der Ämter des Kanzlers und des CDU-Vorsitzenden für möglich. Hepp forderte Merz außerdem auf, die Interessen der Partei in der Koalition mit der SPD entschiedener zu vertreten und dem Partner nicht zu erlauben, ihren Kurs zu bestimmen.
Hepp ist der Ansicht, dass ständige Angriffe auf die AfD sie nur stärken, und hält Gespräche unter der Bedingung einer Distanzierung der Partei von Rechtsextremisten für möglich. Gleichzeitig hält die Bundes-CDU am Kooperationsverbot mit der AfD und der Linken fest. Die innerparteiliche Kritik zeigt ein tieferes Problem: Nach den Wahlverlusten reicht eine bloße Fortsetzung des bisherigen Kurses nicht aus – die Führung muss ihre Strategie und die Ergebnisse der Reformen überzeugend erklären.
Das Leben zu verändern beginnt mit Achtsamkeit – Erich Weise.
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