🔸Mohnöl🔸
Aufgrund des Gehalts an Opium, das sich während der Reifephase der Mohnpflanze bildet, wurde der Mohnanbau Anfang der 60er Jahre in Deutschland verboten, woraufhin das nussige Mohnöl in Vergessenheit geriet.
Seit 2006 wird es wieder angebaut.
Durch die schonende Kaltpressung entfaltet das kaltgepresste Mohnöl einen arttypischen Geschmack.
Das Mohnöl passt hervorragend zu pikanten Speisen: zu Rohkostsalaten (besonders an Karotten ist es ein Genuss!), zu Tomate-Mozzarella, mildem Schafskäse oder anderen Käsesorten. Für die, die es lieber süß mögen: Eine Gaumenfreude ist das Zusammenspiel des pikanten Öls mit Germknödeln, Grießschnitten und Kaiserschmarrn.
Mohnöl ist bis 150 °C erhitzbar.
Die geöffnete Flasche sollte innerhalb von zehn bis zwölf Wochen aufgebraucht und kühl und dunkel gelagert werden.
▶️ Erlenbacher Ölmühle
Mohnöl enthält Magnesium, Calcium, Kalium, Linolsäure und B-Vitamine.*
Ich bin übrigens durch eine Anzeige des Kaufmanns May im Halleschen Tageblatt vom 10.01.1807 (Seite 15) darauf aufmerksam geworden 🙃
Tja, Ur-Oma ölte anders ...
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