🔸 Igelstachelbart (Löwenmähne)🔸
Der Igelstachelbart — auch Yamabushitake, Löwenmähne, Pom-Pom blanc oder Affenkopfpilz genannt — gewinnt zunehmend an Bedeutung , ist aber im Bestand bedroht.*
Die Fruchtkörper des Igelstachelbarts (Hericium erinaceus) sind weißlich bis gelblich und knollenförmig. Sie erreichen einen Durchmesser von 10 bis 30 Zentimetern und sind von zwei bis fünf Zentimeter langen, weichen „Stacheln“ bedeckt. Sie lassen den Pilz wuschelig-zottelig aussehen.
Der Igelstachelbart kommt vor allem in Laubwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit vor, wächst an frischem Totholz und ist vom Sommer bis in den späten Herbst ein schmackhafter Speisepilz. Er kann in Butter angebraten oder in Scheiben geschnitten paniert werden
In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) spielt der Pilz ebenfalls eine Rolle; er soll beispielsweise bei Magen- und Darmproblemen helfen und die Nerven stärken.*
Aufgrund seiner Seltenheit ist es besser, ihn in einem Pilzzuchtset selbst zu ziehen.
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