Diese Werbung sah ich gestern an einem Auto an einer Tankstelle.
Verhaltenstherapie für Pferde - so so...dachte ich mir innerlich und der erste Gedanke, der mit dazu kam, war, dass eigentlich nur der "zivilisierte" und durch Edukation (v)er-zogene Mensch Psychologen und Verhaltenstherapie benötigt, doch nicht das Tier.
Das Tier wäre ohne den Menschen einfach nur Tier - frei und instinktiv lebend.
Meines Erachtens nach drücken sowohl domestizierte Tiere, wie auch Babys und Kinder, oft etwas aus, was zu ihren Haltern bzw. Eltern gehört - nämlich ungelöste, unausgesprochene Konflikte.
Damit ist oft nicht das Tier bzw. das Kind therapiebedürftig, sondern sein Besitzer oder Elternteil.
Bitte versteht mich nicht falsch. Alles darf sein und es ist sicher gut dass es diese Therapieangebote für Tier und auch Mensch gibt.
Ich schätze alle Tierbesitzer, die mit einem nicht gut sozialisiertem, oft auch misshandelt und traumatisiertem Tier solche Angebote in Anspruch nehmen und versuchen das Trauma zu heilen.
Ich möchte damit nur sagen, dass ein Tier in einer Welt ohne Menschen sicher keine Verhaltenstherapie bräuchte - genauso wie der Mensch keine übergeordneten "Halter" benötigt und nicht die Probleme, Konflikte und Kriege in der Welt hätte, die wir jedoch haben.
✨@hebammekerstinpatzig✨
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Forwarded from HebammeKerstinPatzig (Kerstin)
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