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Sören Schlesiger

Sören Schlesiger

@schlesiger_freiesachsen

Unsere Aktivitäten in Sachsen und dem Erzgebirge.
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Post #2031 34
Zum Tag der (klein) deutschen Wiedervereinigung ein paar Worte.

Eine Tatsache ist - und das sollte niemand vergessen - das echte Deutschland hörte 1945 auf zu exiztieren, beide Staaten, welche nach 1945 entstanden sind, Bzw. waren nichts weiter als Systeme wider den Interessen des deutschen Volkes, wo "das Deutsche" nichts weiter ist, als eine wirtschaftliche Standortfrage und etwas Folklore, mehr ist das, was von Deutschland blieb in der Masse nichts und dies selbst in sogenannten "rechten" Kreisen.

Schlimmer noch, breite Teile der Bevölkerung sprechen von "Schuld" und ersaufen förmlich in dieser - und auch dies selbst in "rechten Kreisen", denn anders lassen sich "Freundschaftsfahrten" besuche auf Friedhöfen der Kriegsgegner, Slawophilie und anderer Unfug nicht erklären - in besten Fall ist es Ersatzpatriotismus und im schlimmsten der gleiche Impuls wie der vom politischen Gegner - nur gekrönt mit einer Prise Rassismus, was eindeutig der schlechteste denkbare Weg ist.

Und ansonsten?
Ansonsten ist das, was noch vom deutschen Volk übrig ist, tief gespalten, als logische Folge einer "liberalen" und "offenen" Gesellschaft, denn dort, wo die individuelle Freiheit - und damit verbunden natürlich auch jedwede persönliche Befindlichkeit zum Gesellschaftsproblem erhoben wird, führt dies folgerichtig zur Spaltung.

Aber doch wenigstens wirtschaftlich, möchte man meinen, oder?

Nun, auch nicht, denn Bundesländer, wie zum Beispiel NRW das Saarland oder Bremen ziehen wesentlich mehr Geld aus dem Länderfinanzausgleich, als Bspw. die mitteldeutschen Bundesländer Thüringen und Sachsen - wobei da gern der Mythos in den Köpfen schwirrt, dass dem andersherum sei.
Außerdem hat Deutschland Innovation verloren, die Wahrheit ist, "wir" sind nur noch untere Mittelklasse bei unseren Produkten und wurden schon lang von Japan, Korea und China eingeholt.

Und damit zum Schluß; nein, zum dritten Oktober gibt es nichts zu feiern, im Gegenteil, vielmehr handelt es sich am heutigen Tag um etwas Brot und Spiel, für die jenigen, welche die Probleme unseres Landes nicht sehen oder einmal vergessen wollen und "Trotzdem irgendwie mal Stolz auf die Nation" sein wollen.
In Wahrheit also eine Art betreutes Wohnen, für folklore "Nationalisten" und Patrioten, worauf man getrost verzichten kann.
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Post #2029 98
Gern wird versucht, diese Ereignisse im Kontext außerhalb der Aktivitäten der Wismut zu setzen, was allerdings eher der Versuch einer Bagatellisierung - einer Verniedlichung der Sache ist, denn die Ereignisse in Joachimsthal unterstanden genauso wie die Wismut der sowjetischen Militärkommandantur, wo außerdem auch in Böhmen der sowjetische Generalmajor Malzew für die Ereignisse Verantwortlich war.

Eine wesentliche Verbesserung der Bedingungen war letztlich erst nach 1960 auf beiden Seiten spürbar.

Insgesamt wurden allein im bei Deutschland verbliebenen Teil, den Erzgebirge, den oberen Vogtland und in Thüringen über 231000 Tonnen Uran abgebaut, wobei Abbau das falsche Wort ist und das Ganze eher als Raubbau bezeichnet werden muss, mit Altlasten bis heute, die Sanierung der Bergbauschäden durch die Wismut kostete seit 1991 7,5 Milliarden Euro - wo man noch immer nicht am Ende ist, mit der Sanierung eben dieser, hinzu kommt verseuchtes Grundwasser, kommen zerstörte Städte und Kontermierte Regionen, so zum Beispiel bei Ronneburg, wo seit einem Unfall nachweislich höhere Strahlenwerte sind, als in Tschernobyl.

Damit - mit den Strahlenwerten - angekommen im Heute, im  Einigungsvertrag wurden für die ehemaligen Uranbergbauregionen anderes Grenzwerte für Radioaktivität gesetzt, als für die restliche Bundesrepublik, man tolerierte also auch nach 1991 von vornherein ein größeres Risiko, dies aus zwei Gründen, zum einen war klar, dass der Rückbau der Bergbauschäden eine Aufgabe für Generationen sein wird und zum zweiten verpflichtete sich die Bundesrepublik noch bis in das Jahr 1998 hinein Uran an Rußland zu liefern - dies war für den Einigungsvertrag eine Bedingung der Russen, womit natürlich reguläre Strahlungsobergrenzen nie hätten erreicht werden können.

Erst ab 1998 versiegte entgültig der Uranbergbau, Uran was abgebaut und in Wahrheit geraubt wurde - denn natürlich hat der Russe hierfür nie bezahlt, weder fûr das Produkt, noch in irgendeiner Form sich später an der Sanierung der entsprechenden Schäden beteiligt.

Allein an dieser Episode möge sich jeder seinen Reim machen, ob nun der Russe in irgendeiner Form unser Freund sei - oder für Handel attraktiv, ich behaupte nein - vielmehr ein brutaler und ungelnker Räuber wie am Beispiel zu sehen, dem wegen seiner ungeschickten und primitiven Art schon der alte Leibnitz nicht traute.
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Post #2026 91
Etwas Geschichte zur Wochenmitte - die Wismut.

Mythologisiert und verklärt.

Wohl jeder in deutschen Landen hat diesen Namen wohl schon einmal gehört, gern wird da verklärt, mit dem Argument dass das Geschehen um die Wismut doch für Wohlstand und Arbeit gesorgt hätte und mehr noch viele begründen das Märchen der angeblich deutsch russischen Freundschaft auf die Existenz der SDAG Wismut, Grund genug also, sich einmal mit dieser etwas genauer zu beschäftigen.

Zum Hintergrund, wie bekannt ist, war Deutschland ursprünglich führend, bei der Forschung um die Kernspaltung, unter Anderem entstand in der Nähe von Leipzig Ende der dreißiger Jahre das erste Versuchskraftwerk und tatsächlich hatte man theoretisch zu Kriegsbeginn das Wissen um die Atombombe, dies belegt und lässt keinerlei Zweifel offen.
Tatsächlich kam es so, dass sich damals die Deutsche Führung bewusst gegen die militärische Nutzung um die Kernspaltung entschieden hat, aus meiner Sicht ein Fehler - aber ein anderes Thema.
Wie wahrscheinlich auch vielen bekannt ist, wanderten einige Wissenschaftlicher, welche an der Forschung um die Kernspaltung beteiligt waren, in die USA aus, so unter Anderem der Jude Albert Einstein, welcher sich nachweislich bei den Amerikanern unentbehrlich machen wollte, in dem dieser das Lügengerücht und damit die Hysterie verbreitete, dass das deutsche Reich nur knapp vor der Entwicklung der Atombombe stünde - obwohl auch dieser wußte, dass man sich in Deutschland gegen die militärische Nutzung dessen entschied.
Das wiederum machte bei den Amis Eindruck und sorgte dafür, dass die Amerikaner die Atombombe bauten und verheerender weiße, wie jeder weiß, über Japan abwarfen.
Dies wiederum sorgte für eine gewisse "Atomangst" - natürlich gerade bei Stalin, welcher bei genauer Betrachtung ohnehin Neurotiker war.

Nun, der Krieg war zuende, Russland wollte die Atombombe - und hatte Wissen um deutsches Wissen, das die Ausgangslage.

Bekannt war, dass es nicht geringe Uranvorkommen im böhmischen Teil des Erzgebirges (Joachimsthal) geben mußte, ebenso waren das erzgebirgische Schlema, Annaberg Buchholz und Johangeorgenstadt sehr vielversprechend und zuletzt Ronneburg in Thüringen und einige Regionen im oberen Vogtland (um Markneukirchen und Klingenthal).

Abbau Gebiete waren schnell erschlossen, kaum verwunderlich, handelt es sich immerhin um eine Bergbauregion, wo bereits Jahrhunderte zuvor unter Anderem Silber aus der Erde geholt wurde, wo es in der Folge ab Februar 1946 mit dem Abbau losgjng, die ersten Abbau Gebiete waren Aue und Oberschlema, Johangeorgenstadt und das böhmische Joachimsthal, andere Abbaugebiete folgten später.
Die Wismut wurde als sowjetischer Staatsbetrieb gegründet und als erster Leiter der sowjetische Generalmajor Michail Mitrofanowitsch Malzew
eingesetzt, ein ausgesprochen brutaler und sadistischer Mensch, welcher zuvor eines der berüchtigsten Gulags in der Sowjetunion leitete und der Überzeugung war, der nun beginnende Bergbau im Erzgebirge müsse nach einem Lagerprinzip organisiert werden - dem in der Frühphase auch genauso geschah.

Konkret wurden über die Arbeitsämter in der SBZ gezielt Arbeiter für das Erzgebirge zusammengezogen, welche nicht wirklich die Wahl hatten und tatsächlich auch bei Verweigerung mit empfindlichen Strafen rechnen mußten, belegt sind in dem Kontext auch Hinrichtungen - allerdings kann man diesen Umgang auf der zu Deutschland verbliebenen Seite noch als Human bezeichnen, schlimmer sah es es auf der böhmischen Seite in Joachimsthal (tschechisch Jachymov) aus, wo 12 Zwangsarbeiterlager entstanden und wo allen voran Sudetendeutsche aus den geräumten Ortschaften unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten mußten, dies recht lang, das letzte Lager dieser Art wurde bei Joachimsthal erst 1961 geschlossen.
Nachweislich fielen in dieser Phase in Joachimsthal über 70.000 entrechtete Deutsche aus Mähren, dem Sudetenland und Böhmen zum Opfer.
Post #2025 111
oder nicht?
Womit ich noch nicht einmal so weit weg bin, denn der besagte Intendant der Volksbühne versteht nämlich auch nichts von Kunst und Schauspiel, hat lediglich die für den Posten richtige politische Gesinnung.

Dies muss dieser aber auch nicht, denn dafür hat man in Berlin die Hausregisseurin Florentina Holzinger, welche "woke" und feministisch unappetitlich nackte Frauen über die Bühne hopsen lässt - bevor nun einige Geiern, eher die Sorte, wo die Blüte bereits zur Hagebutte wurde, nein das will kein Mensch mit Sinn für Ästhetik sehen.

Aber auch damit bekämpfen die Bühnenfreischwimmer "den Faschismus" und ich für meinen Teil denke wieder an das Zitat von Johst, "Wenn ich Kultur höre (...) entsichere ich meinen Browning", heute treffender, als seinerzeit.
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Post #2024 101
Ein paar ungeordnete Gedanken zur unseren heutigen Gesellschaft...

"Wenn ich Kultur höre (...) entsichere ich meinen Browning"

ein Zitat, welches fälschlich Hermann Göring zugesprochen wird und in Wahrheit eines aus dem Bühnendrama "Schlageter" von Hanns Johst ist, spiegelt in vielerlei meine Gefühle - ich, der durchaus Kulturmensch ist - im Heute wieder und worum es in den folgenden Zeilen gehen soll...

In Zürich nämlich spielten sich nun zur Saisoneröffnung der Spielhäuser merkwürdige Szenen ab...

Zur besagten Saisoneröffnung und der Premiere einer billigen Drei Groschen Oper - wo es sich nicht lohnt den Titel zu kennen, trat zu Allererst die Chefdramaturgin vor das Publikum und erinnerte an die, Zitat "Antifaschistische Tradition der Spiel - und Opernhäuser und der gesamten Kultur(...)" hiernach kam der bekannte Senf, die Zivilgesellschaft müsse zusammenhalten, solidarisch sein, wachsam gegenüber dem aufkeimenden "Faschismus" in Europa, gerade, Zitat, "(..) dort, wo doch gerade Kultur und Schauspiel den Widerstand" geprägt hätten, also in Theatern und Opernhäusern, dieser Aufruf einige Tage vor der Landtagswahl in Mecklenburg und tatsächlich auch mit Blick auf die entsprechenden Wahlergebnisse in Deutschland.

Und freilich nimmt das die Bourgeoisie gern auf, diese Unmenschen, welche Goethes Götz von Berlichingen nunmehr zum Transvestit verunstalten - oder auch Wagners Ring der Nibelungen bis zur Unkenntlichkeit verzerren, bis nichts mehr geblieben ist - außer der Titel, ja, jene bejubeln das und sind der Meinung, dies wäre Kultur und in irgendeiner Form erhaben - die Wahrheit, dann wären dies bestimmte "Naturdokumentarfilme" aus der "besonderen" Schmuddelecke der früheren Videotheken auch.

In Berlin hingegen wurde nun die LINKE zur stärksten Fraktion gewählt und welche aus der heutigen Theaterszene starke Sympathien bekommt - sicherlich nicht "Faschistisch" , ohne Frage, dafür autokratisch ziemlich radikal sogar, inklusive Mordphantasien gegenüber denen, die noch etwas in dieser Gesellschaft leisten - Pol Pot wäre ganz sicher stolz.

Und hier werde ich boshaft ironisch, eben da heuer sowieso der alte Götz nach Goethe als Transvestit dargestellt wird, könnte doch direkt ein Mitglied des Remmo Clans Kultursenator in Berlin werden, denn natürlich ist bei den Roten "Solidarität" und Kriminalität nah beieinander - und was wäre solidarischer, wenn nicht gar demokratischer, wenn man so einen solchen Schuft, wie von den Remmos in ein politisches Amt hebt, in die heutige Zeit und dem heutigen Verständnis von "Kultur" täte es zumindest passen - und wie ließe sich nicht besser "der Faschismus" bekämpfen, gell?

Aber zurück nach Zürich und der besagten Chefdramaturgin, nun in der besagten Oper sprangen dann Kinderbunte LQBTQ Darsteller durch die Szenen und der transvestitische Polizeichef "Tiger Brown" hatte erotische Gefühle für den Gangster "Kapo Mackie Messer" alles uhrlustig "im Kampf gegen den Faschismus" mit Regenbogenflug und Ohnesorgtheater, das hat mich als als tatsächlichen "Faschisten" natürlich ungeheuer beeindruckt und unweigerlich dachte ich an das Zitat mit der Browning...

Aber egal, Zürich hat Haltung gezeigt, gell?
Genauso wie Berlin Haltung zeigt, wir erinnern uns an den neuen Intendant vom Volkstheater in Berlin, welcher im Sommer ein Volksbad errichten ließ und wo für Furore gesorgt wurde, dass zeitweilig nur "people of color" hinein sollten - freilich nur, um die armen Wilden - welche in den Städten nunmehr dafür sorgten, dass der familiäre Ausflug ins Schwimmbad mehr einem Ausflug in ein Kriegsgebiet zur Kampfmittelbeseitigung gleicht - vor, Zitat , "Schmähungen und Anfeindungen" zu schützen, ganz klar war da der Gleichbehandlungsgrundsatz gefährdet, auf den die Roten all zu gern pochen, man merkt eben, es gibt gleiche und gleichere - und das bringt mich direkt auf eine weitere Idee, man könnte doch auch einen aus der Remmo Familie zum Vorstand der Bundesbank machen - immerhin müssen die dann nicht mehr umständlich mit Anwendung von Gewalt klauen und wären doch dann auch vor Schmähungen geschützt -
Post #2023 137
Zum Abend noch etwas zum Schmunzeln..."sage mir Du bist im Erzgebirge, ohne zu sagen, dass Du zu dorten bist" .

Nun, zur Kirmes gibt es "Spakfettbemme" und keinen Döner oder anderen Mist - alles bodenständig deutsch also und wenn man bejaht, ob man saure Gurke dazu haben möchte, gibt es hiervon ein etwas mehr.😉
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Post #2018 120
Eine kleine Erinnerung, womit einmal die CDU Wahlwerbung machte, zu sehen Wahlplakate der CDU zwischen 1953 und 1992.

Nein, ich werde nicht nostalgisch, der CDU war nie zu trauen, kippte immerhin gerade diese in kleinen Dosen das Gift in die Brunnen unserer Gesellschaft, welches im Heute tödliche Realität ist.
Nein, grundlegend ist politischen Konservativen nicht zu trauen, betreiben diese immerhin in jeglichem Gewand Raubbau am eigenen Volk.

Aber durchaus interessant, wie sich einmal die CDU präsentierte, sicherlich eine gute Gedächtnisstütze für den nächsten Infotisch, die nächste Aktion, die nächste Kundgebung, wenn der politische Gegner wieder einmal stören möchte & meint unsere Forderungen seien doch arg weit weg und (angeblich) außerhalb des machbar politischen Diskurses.
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Post #2017 1.4K
Zum Innehalten.

Der "'Fortschritt", das Zauberwort der Dekadenz, ein sicheres Signum der Entwurzelung und des Verfalls.
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Post #2016 149
Meinung zum Sonntag - wie die selbst erklärte "Mitte" ihre Maske fallen lässt.

Die Linke hat die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin gewonnen und die Medien stellen dies als "Sieg der Demokratie" dar, kein Aufschrei, keine Debatten, nichts.

Für mich verstörend, so ist es zum Beispiel kein Geheimnis, dass die Linkspartei in Berlin Kontakte zur organisierten Kriminalität unterhält - und ist es auch kein Geheimnis, das einmal völlig unabhängig dessen betrachtet, dass es sich bei der Linkspartei natürlich um handfeste Kommunisten handelt, welche null Interesse daran haben, in irgendeiner Form demokratisch zu regieren, noch nicht einmal Interesse an einem belebten Freiheitsbegriff, weder dem des Kollektivs noch den des Individuums.

Um es konkret zu beschreiben, die kommende Übernahme der Regierungsgewalt in Berlin stellt eine erhebliche Gefahr für die innere Stabilität der Stadt dar, ist schlecht für die ohnehin lädierte innere Sicherheit und reißt natürlich auch historische Wunden auf.


Wer will eigentlich jemals und überhaupt wieder "den Staat" und damit die angebliche "Mitte" (welche ja im Falle Berlins mit den Roten paktieren muß) beim Thema innere Sicherheit ernst nehmen, wenn sie den politisch organisierten Terror in diesem Land ins Rote Rathaus hieven - eben in Gestalt der Linkspartei, welche sich für nicht wenige progromartige Bilder verantwortlich zeigt?

Auch ist zu bezweifeln, daß unter einer Landesregierung der Linken in Berlin sogenannte Zuwanderung auch nur im Ansatz und in irgendeiner Form gesteuert wird; Fakt ist, Berlin geht nunmehr unter Asylanten unter, ersäuft förmlich und stünde dort nicht das Brandenburger Tor, die Siegessäule, das Pergamon - Museum oder unter den Linden der Alte Fritz, könnte man schon heute meinen, man steht in Aleppo - und dies muss sich nortgedrungen unter der kommenden Roten Regierung - also einer kommenden Linksextremistischen Administration - in Berlin noch verschlimmern.

Was mir auch Magenkrämpfe verursacht, der Sieg in Berlin würde vor Allem möglich, da SPD und Grüne im Landtagswahlkampf massiv von einer Agentur unter dem Stichwort "Taktisch wählen" gepusht haben, wo schon zum Wahlkampf das erklärte Ziel eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bund im Jahr 2029 stand - in Berlin mit Erfolg, wie man sieht und etwas, wo leider jene "Rechts von CDU und AfD" - also Unsereins, Entschuldigung ,zu dämlich ist, man sich lieber mit Kämpfen im eigenen Schützengraben beschäftigt - während nicht einfach der politische Gegner, sondern die Feinde des Deutschen Volkes für Tatsachen sorgen.

Aber zurück, die politische Orgie - der "Flirt" mit offen Linksradikalen in Berlin natürlich auch ein Signal über die Stadtgrenzen hinaus.
Und dann ist da noch die historische Dimension.
Berlin war die Stadt der deutschen Teilung, mit mindestens 140 Todesopfern an der Mauer.
Die erste war Ida Siekmann
, die beim Sprung aus ihrer Wohnung in die ersehnte Freiheit starb. Der letzte war Winfried Freudenberg und genau diesen deutschen Opfern des Terrorstaates DDR spuckt man nun mit diesem Wahlergebnis ins Gesicht, schlimmer gar, spucken die Demokröten in der Gänze ins Gesicht, welche nun diese Zustände zulassen und mit den Roten paktieren.

Politisch gesehen, ein Szenario einer Zombie-Apokalypse gleich - Kommunisten "retten die Demokratie" , Kanzler Palpatine aus Krieg der Sterne läßt Grüßen.
Post #2013 253
Nun, dass der Nordosten stark zweigeteilt ist, schon lang bekannt, ganz offensichtlich wollten Altkommunisten & Neobolschewiken "taktisch" wählen, was eigentlich egal ist, wenn man bedenkt, dass die SPD in anderen Bundesländern bei nicht einmal mehr zehn Prozent liegt.

Dass die AfD Gewinne haben wird, war auch zu erwarten.

Mich erfreut etwas Anderes, was tatsächlich als historisches Ergebnis zu betrachten ist; das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik scheint die CDU an der fünf Prozent Hürde zu scheitern und dies zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, wo es intern in dieser Partei kriselt, der CDU Kanzler von der eigenen Basis nur wenig Rückenwind hat und auch die restlichen Spitzenpolitiker dieser Partei nicht wirklich beliebt sind, nicht einmal mehr in den eigenen Hochburgen - auch nicht der Ministerpräsident der Schwesterpartei in Bayern, welcher scheinbar ohnehin mehr mit Döner und Hamburger fressen beschäftigt scheint, als mit Politik.

Ein Stück weit der Anfang vom Ende der CDU, die gerechte, wenn auch späte Quittung für Jahre schlechter Politik, voller Skandale und Skandälchen, wo man sich auch den Vorwurf der Korruption gefallen lassen muss - bis hinunter auf die kommunale Ebene.

Kommende Wahlen werden ganz sicher spannend werden - ebenso spannend, was nun aus dem Kanzleramt folgt, immerhin hat nun Friedrich Merz mit einem verstärkten Autoritätszerfall innerhalb der eigenen Partei zu kämpfen - was letztlich auch absehbar war, schon seit Beginn dieser Regierung inklusive den Verlust der Glaubwürdigkeit, wohlgemerkt innerhalb der eigenen Basis.
  • 👍 4
Post #2011 2.72K
Der Tankrabatt, eine ökonomische Katastrophe.

Der Autofahrer und Berufspendler muss sich derzeit die Augen reiben, nicht selten kommt es vor, dass nunmehr der Liter Dieselkraftstoff gut 2,60 Euro kostet - eine Katastrophe, nicht nur für Haushalte, sondern auch für unsere Wirtschaft.

Der oft genannte Grund scheint logisch, der Konflikt gegen dem Iran - was jedoch nicht ganz richtig ist, denn gerade einmal 13 Prozent des in Europa verbrauchten Rohöls stammen tatsächlich aus Nahost - und hierunter sind gerade einmal 6,9 Prozent, die in Deutschland Verbraucht werden.
Der Großteil des in Deutschland Verbrauchten Rohöls stammt (in der Reihenfolge) aus den USA (welche momentan - wegen dem Konflikt gegen dem Iran sogar künstlich die Preise drücken), Kasachstan, Norwegen, Lybien und Nigeria - tatsächlich bezieht Deutschland und Europa relativ unberührt von der Blockade der Straße von Hormus sein Rohöl.

Zur bitteren Wahrheit gehört auch, dass Kraftstoff, der zum Beispiel in Polen und der Tschechei wesentlich günstiger ist, aus deutschen Raffinerien stamm, also eigentlich auch in Deutschland der Kraftstoff nicht so extrem teuer sein dürfte.

Natürlich sind es entsprechende Abgaben, die gerade in Deutschland sehr hoch sind, welche die Preise auf ein hohes Niveau halten, sowie ist es gerade in Deutschland für Großunternehmen möglich, ohne wirklicher Kontrolle Preise künstlich auf hohem Niveau zu halten - was schon ein Witz ist, in einem Land mit einer außerordentlich hohen Staatsquote, wo selbst der Tod durch Regelungen und Gesetze geregelt ist, ist man nicht in der Lage den Großkonzernen auf die Finger zu klopfen - in Gegensatz zum Mutterland des Turbokapitalismus, den USA.

Unter diesem Hintergrund wirkt der neueste Streich aus Berlin, der sogenannte "Tankrabatt" dumm, naiv und zynisch.

Denn einmal mehr wurde eine Entsch übers Knie gebrochen;
teuer, kurzsichtig und wenig zielgenau ist diese Entscheidung.
Anstatt mit der Gießkanne zu agieren, braucht es gezielte Entlastungen für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen – vor Allem, da auch die beginnende Heizperiode zusätzliche Belastungen mit sich bringen wird, hier benötigt es keine Symbolpolitik, sondern konkrete Lösungen.
Gerade, da es auch Zahlen gibt;
Denn die Monopolkommission, hatte bereits aus dem ersten sogenannten "Tankrabatt" ganz Erkenntnisse aus dem ersten konkrete Zahlen: von den damals eingesetzten 1,6 Milliarden Euro sind seinerzeit über 200 Millionen Euro nicht bei Verbrauchern angekommen, sondern in den Bilanzen der Mineralölkonzerne verblieben.

Für wahr, der Spritpreisdeckel ist ein bürokratisches Monster, ohne Nutzen, hier benötigt es einfach andere Wege und Lösungen.

Und das Ende vom Lied?
Es bleibt teuer - nicht nur Kraftstoff, sondern alle Konsumgüter, eben da alles von Öl abhängig ist, was indirekt auch eine Folge der Entscheidungen der letzten dreißig Jahre ist, das Streckennetz wurde zurückgebaut, die Deutsche Bahn in vielen Bereichen nicht mehr funktionsfähig, die Autobahnen - also der Transit-Verkehr - ersetzte Lager, etc. PP.

Soll heißen, einmal mehr lässt sich dieses Problem, dieser Mangel direkt mit unserer verwüsteten Infrastruktur in Zusammenhang bringen - eine bittere Wahrheit, was eben im Heute zur Folge hat, daß Deutschland wesentlich empfindlicher für Konflikte, Kriege und Krisen ist, sowie wesentlich Abhängiger vom Ausland, wo es genau daher auch wenig Aussicht auf eine Verbesserung gibt, sofern nicht genau hier gehandelt wird, bleibt es teuer und bleibt alles aus Berlin nichts weiter, als Augenwischerei.

Was es in Wahrheit benötigt, eine strenge Kontrolle, wer auf unserem Markt ist und wer nicht, weniger Steuern - dies Allgemein und finanzierbar mit der Senkung der Staatsquote, sowie eine sinnige - regional gestützte - Infrastruktur, eben so, wie es einmal auch war und wo allein daher Gesellschaft und Staat in der Lage waren, Krisen "auszusitzen".
  • 👍 4
Post #2010 155
Meinung zum Sonnabend.

Morgen ist es nun soweit, die nächsten "Schicksalswahlen" stehen im Haus - ein Nenner, wo sich wahrscheinlich in der Masse die Quartalsirren aller politischen Lager einig sind und genau daher Lohnt ein Kommentar, ganz unaufgeregt.

Man könnte meinen, es fällt gerade etwas auseinander, was einmal zusammengehören wollte, das, was sich noch 1989 ziemlich einig war.

So oder so ähnlich, die Lesart zumindest der Etablierten und freilich ist eine solche Aussag Unfug, bereits 1989 gab es Stimmen, die klar machten, dass "kalte Revolutionen" nichts taugen - dazu zählte auch ich und bin auch heute noch genau dieser Überzeugung.

Des Weiteren bleibt festzustellen, dass dieser "politische Bruch", den wir heute Erleben, eben keiner zwischen "Ost" und "West" ist, sondern vielmehr einer zwischen Handwerkern und Dauerstudenten Bzw. eine zwischen eher ländlich geprägten Räumen und Städten, somit zwischen Räumen mit einer eher hohen autochthonen Bevölkerung - welche nunmehr natürlich "Rechts" wählt und eben Regionen, wo man sich nunmehr definitiv als Fremder im eigenen Land fühlt, denn gern wird vergessen, dass die AfD nunmehr auch "im Westen" bei 20 Prozent steht und ebenso gern wird vergessen, dass zur Kommunalwahl in Niedersachsen diese ihr Ergebnis im Landestrend über elf Prozent verbessern konnte.

Das Problem an der Sache nur, "CDU pur" ist auch nur "AfD light", dass muss man sich vor Augen führen - auch wenn dies viele nicht hören und sehen wollen unabhängig davon, daß die Alternative für Deutschland ohnehin noch Jahre von einer alleinigen Mehrheit entfernt ist.

Wo einmal mehr etwas zu tragen kommt, was ich des Öfteren anmahne, anstatt auf irgendeinen Messias zu warten, ist es nunmehr entscheidend, selbst Verantwortung zu übernehmen, sich selbst einzubringen, zu sprechen, wenn man tatsächlich etwas zu sagen hat, denn eigentlich ist "die Zeit reif" die Deutschen sind diesem System überdrüssig und nicht wenige wünschen sich Veränderung, wo sich in Wahrheit allein die "politische Rechte" hindert, nun auch endlich eigene Tatsachen zu schaffen - leider die Wahrheit, denn, wie es scheint, ist der Neuste Tonträger, sind Klamotten mit beschränkten Motiven, Schneidbretter und ähnlicher Mist, welcher seinerzeit unter das "Gesetz zum Schutze der nationalen Symbole" ("Reichskitschgesetz") gefallen wäre , ja all das - Dauerbespaßung Konsumterror und überhaupt das Konsumverhalten eines zwölf Jährigen - scheinen wichtiger zu sein, als wirklich etwas zu tun.
  • 👍 8
Post #2003 4K
Heute unterwegs, nicht ganz in politischen Sinne, dafür im Sinne des Erhalts.
Denn leider entwickelt sich unsere Heimat zusehends zu einer Art Freilichtmuseum.

Zum Tag des offenen Denkmals begleite auch ich diesen Tag als Fremdenführer, politische Verantwortung ist auch das.

Ich hoffe auf einen erfolgreichen Tag und regen Besuch.
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