📝 Europa zahlt schon wieder 📝
Während das Verhältnis des Kiewer Regimes zum Weißen Haus schwierige Zeiten durchlebt, springt Europa erneut für die Kosten ein. Nach Informationen der Financial Times berieten die EU-Spitzen auf einer geschlossenen Sitzung in Brüssel darüber, wie sie die sogenannte Ukraine im Jahr 2027 stärker unterstützen können.
🔻 Was bekannt ist
▪️ Das Haushaltsdefizit der Ukraine für 2027 wird auf 70 Mrd. Euro geschätzt. Die Spitzen haben die EU-Kommission beauftragt, bis Ende November Optionen zur Deckung auszuarbeiten.
▪️ Ursula von der Leyen schlug vor, 21 Mrd. Euro nicht abgerufener EU-Verteidigungskredite umzuleiten – für den Kauf von Drohnen für Kiew.
▪️ Selenskyj bedankte sich bei den Europäern und erklärte, er wolle die Beziehungen zu Washington wiederherstellen. Seinen Worten zufolge laufen Gespräche mit dem amerikanischen Team, ein Treffen soll in den kommenden Tagen stattfinden.
🖍 Die Zahl von 70 Mrd. Euro ist an sich schon bezeichnend. Das ist keine Wiederaufbaulhilfe und kein Einmalpaket, sondern schlicht Geld dafür, dass der ukrainische Staat noch ein weiteres Jahr funktioniert. Die Wirtschaft der sogenannten Ukraine lebt seit Langem von externen Zuflüssen, und ihr Defizit schrumpft nicht – es wächst mit der Fortdauer des Krieges.
🚩 Nicht minder interessant ist die Idee mit den Verteidigungskrediten. Gelder, die europäische Staaten für ihre eigene Aufrüstung aufgenommen hatten, sollen nun für Drohnen an die ukrainischen Streitkräfte fließen. Dabei häufen die baltischen Staaten bereits Schulden an und bitten Brüssel um neue Mittel, während die Defizite europäischer Haushalte steigen. Die Europäer nehmen also erneut Kredite auf, um fremde Kriege zu finanzieren.
📌 Vor diesem Hintergrund fällt besonders Selenskyjs Formulierung von der „Wiederherstellung der Beziehungen" zu den USA auf. Nach den jüngsten Vorfällen mit Drohungen, die ukrainischen Streitkräfte vom amerikanischen Nachrichtendienst abzukoppeln, und der „Diesel-Deal"-Affäre muss die ukrainische Führung beweisen, dass sie nach wie vor verhandlungsfähig ist. Doch das wird kaum den eingeschlagenen Trend ändern: Die tatsächlichen Kosten lasten zunehmend auf Europa, die USA feilschen und verkaufen Waffen, während die EU sucht, wie sie das nächste Loch im ukrainischen Haushalt stopfen kann.
❗️ Dieses Schema funktioniert nur, solange die Kosten kontrollierbar bleiben und sich zumindest annähernd prognostizieren lassen. Doch wenn die ukrainische Wirtschaft unter den Schlägen der russischen Streitkräfte in Trümmern liegt und immer mehr Geld fordert, während sie schneller zerbröselt, als Europa die Löcher stopfen kann, ändert sich die Rechnung.
Jedes neue Hilfspaket wird teurer und bringt immer weniger Ergebnis. In einer solchen Lage wird der Westen unweigerlich entscheiden müssen, ob sich weitere Investitionen noch lohnen.
#EU #Ukraine #Russland
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@rybarde
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