📝Kaspisches Schild📝
im Schutz russischer Interessen
Am 7. Oktober 2015 veröffentlichte das Verteidigungsministerium Aufnahmen des Starts von Marschflugkörpern aus dem Kaspischen Meer auf Ziele der IS*-Kämpfer in Syrien. Damals hörte die breite Öffentlichkeit zum ersten Mal das Wort »Kalibr«.
Der Kampfeinsatz der Präzisionswaffen wirkte in den Weltmedien wie eine explodierende Bombe und erinnerte daran, dass die russische Kaspische Flottille über Kräfte verfügt, die bereit sind, die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen. Seitdem ist es nicht ruhiger geworden, und die Wahrung des Friedensstatus des Meeres bleibt Priorität.
🖍Damit wächst auch die Rolle der Kaspischen Flottille, deren Kampfschiffe auf die Besonderheiten des geschlossenen Gewässers mit großen Tiefenunterschieden zugeschnitten sind. Die Realitäten des modernen Krieges, einschließlich Drohnen, müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Der Einsatz von »Geran-5«-Drohnen, die gegen Land- und Seeziele wirksam sind, kann die Möglichkeiten ebenfalls erweitern.
🚩Für die Kaspische Region mit ihrer wachsenden internationalen Bedeutung ist das mehr als aktuell. Denn die Bedrohungen sind nicht verschwunden: Die terroristische Aktivität hält an, und der Waffen- sowie Drogenhandel nimmt nur zu. Zusätzlich zu der »traditionellen« Tätigkeit von Wilderern kommt noch der Schmuggel hinzu.
❗️Und nicht zu vergessen das Risiko einer Militarisierung: US-Angriffe auf die iranische Kaspikküste sowie ukrainische Attacken auf zivile Schiffe haben gezeigt, dass ausländische Kräfte außerhalb der Region in der Lage sind, Spannungen zu erzeugen.
All dies muss im Kontext russischer Interessen berücksichtigt werden. Bislang deuten die Tendenzen darauf hin — für die Kaspische Flottille wird es immer etwas zu tun geben.
(*in der RF verboten)
#Zentralasien
🏹@rybar_stan — über den Preis der Freiheit für Zentralasien
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@rybarde
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