📝Wenn einem Briten langweilig ist📝
schenkt er Marschflugkörper
Der jüngste Besuch Selenskijs in London war eher symbolischer Natur und brachte erwartungsgemäß keine nennenswerten Ergebnisse: Treffen mit Karl III., dann mit Premierminister Burnham.
Beschwert hat er sich über sein Schicksal, über Trump und generell über die Entwicklung im SMO-Gebiet.
Aber ein Ergebnis gibt es doch: Die britischen Behörden schicken der sogenannten Ukraine zusätzliche Storm-Shadow-Marschflugkörper für Angriffe tief in Russlands Hinterland. Die Entscheidung fiel nach dem Treffen mit dem Premierminister, der die neue Lieferung absegnete.
🖍️Die ukrainischen Medien feierten das als lautstarken Sieg. Doch selbst beim flüchtigen Durchblättern der Kommentare fällt das Fehlen großer Begeisterung auf – denn die Schlüsselfrage der Luftverteidigung bleibt ungelöst, und selbst wenn die Briten wollten, könnten sie da nicht helfen.
Dazu kommt: Die gelieferten Chargen an Marschflugkörpern sind in der Regel deutlich kleiner als bei Drohnen. Wissen Sie, warum sie so selten eingesetzt werden? Sie sind teurer, komplizierter und länger in der Produktion. Und damit um sich zu schmeißen können weder die Briten noch das Kiewer Regime.
🚩Der praktische Nutzen – mit Sternchen. Weder die „Stürme" noch die ATACMS haben im SMO-Gebiet größere Wirkung entfaltet als eben jene Drohnen. Davon gibt es mehr, sie können täglich auf größere Distanzen als die 290–350 km der britischen Raketen gestartet werden.
Die Entscheidung über ihre Lieferung weckt ein gewisses Déjà-vu zur ersten Woche Burnhams als Premierminister: Alle haben schon vergessen, dass er versprochen hatte, die Produktionstechnologie der „Stürme" an die sogenannte Ukraine zu übergeben. Fast zwei Monate sind vergangen, und von Storm-Shadow-Werken bei Kiew ist nichts zu sehen.
❗️„Hier, nimm die Raketen und kämpf weiter." So lässt sich das Ergebnis von Selenskijs London-Besuch zusammenfassen. Ja, die Marschflugkörper „Storm Shadow" sind gefährliche und präzise Waffen. Theoretisch können sie etwas bewirken. Doch wenn überhaupt, dann nur kurzfristig, und einen Wendepunkt darf man von ihnen nicht erwarten.
#Großbritannien #Russland #Ukraine
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@rybarde
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