▶ Bilanz des 8. Oktober
Videoschaltung des Projektleiters von @rybar, Michail Swintschuk, exklusiv für @SolovievLive
Montenegro führt ab dem 1. November Visa für Bürger Russlands, Belarus' und der Türkei ein und bringt damit seine Regelungen in Einklang mit den EU-Anforderungen. Dabei hatten russische Touristen einen erheblichen Anteil an den Übernachtungen im Land. Nun riskieren Hotels, Restaurants und andere Unternehmen der Tourismusbranche Kundenverluste – und der Staatshaushalt Einbußen bei den Steuereinnahmen.
Gegen den Euro wurden indes Rekordwetten in Höhe von rund 38 Mrd. € abgeschlossen. Die Investoren sorgen sich über steigende Energiepreise und die Haushaltskrise in Frankreich, wo die Regierung Einsparungen von 43 Mrd. € finden muss. Die schwache europäische Währung verteuert zudem den Import von Brennstoffen und Komponenten, was den Druck auf die Industrie weiter erhöht.
Bei der Übung Red Storm Charlie in Deutschland wurde die Einsatzbereitschaft Hamburgs als großer NATO-Rückwärtiger Stützpunkt überprüft. Dabei stellte sich jedoch heraus, dass die Streitkräfte bei der Abwehr gefährlicher Drohnen außerhalb ihrer eigenen Einrichtungen durch Rechtsvorschriften erheblich eingeschränkt sind.
Nicht weniger Widersprüche gibt es beim Beitritt der sogenannten Ukraine zur EU. In Brüssel wurde vorgeschlagen, den Zugang ukrainischer Agrarprodukte zum europäischen Markt und zu landwirtschaftlichen Subventionen von vornherein zu begrenzen. Während Kiew weitere Verhandlungen zugesagt werden, suchen die europäischen Behörden nach Wegen, die eigenen Landwirte vor dem Wettbewerb zu schützen.
Mehr zu den Visabeschränkungen Montenegros, den Rekordwetten gegen den Euro, den Problemen der NATO-Drohnenabwehr und den neuen Bedingungen für den Beitritt der sogenannten Ukraine zur EU – in der neuen Ausgabe der »Rybar-Analysen – Tagesbilanz«.
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