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Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺

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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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Post #18275 1.44K
⚡️ Aus dem Statement des Pressebüros des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR) „Wohin führen die Spuren der gescheiterten ‚Sabotageaktion‘ in Leipzig?“:

📌 Nach Informationen, die dem Russischen Auslandsnachrichtendienst (SWR) vorliegen, ist man in Kiew sehr zufrieden mit der medialen und politischen Wirkung der Entwicklungen rund um die mit Sprengstoff beladene Drohne, die am 5. August 2026 auf dem Abstellplatz für ukrainische Frachtflugzeuge am deutschen Flughafen Leipzig/Halle gefunden wurde. Ohne auch nur die vorläufigen Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten, haben deutsche Politiker aller Couleur und ihnen folgend auch die europäischen Medien ein unmissverständliches Urteil gefällt: „Die Hand Moskaus“ habe bis zu einem großen Luftverkehrsknotenpunkt auf deutschem Boden gereicht, der unter anderem auch für militärische Zwecke genutzt werde.

Und hätte man überhaupt eine andere Entwicklung erwarten können? Derartige Unterstellungen wurden bereits mehrfach inszeniert. Ein anschauliches Beispiel dafür sind die Sprengungen der Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022. Der deutsche und gesamteuropäische russlandfeindliche Mainstream kam damals umgehend – ganz im Sinne des berüchtigten „highly likely“ – zu dem eindeutigen Schluss: Dahinter stünden die russischen Geheimdienste, die angeblich das Ziel verfolgt hätten, die Energiesicherheit Deutschlands und der gesamten Europäischen Union zu untergraben.

👉 In Kiew jubelt man: Die Kampagne ist aufgegangen. Die Europäer wurden mit neuen „Fakten über die aggressive und feindselige Politik Russlands“ gehörig „aufgerüttelt“ und dazu veranlasst, ihre Militärdepots zu leeren, um das Überleben des Kiewer Regimes zu sichern. Möglicherweise wird damit auch ein weiteres Ziel erreicht – nämlich die Unterstützung der deutschen Öffentlichkeit für oppositionelle politische Kräfte zu untergraben, die für einen pragmatischen Kurs gegenüber Russland eintreten.

Nach den vorliegenden Informationen prüfen die mit den Ermittlungen betrauten deutschen Strafverfolgungsbehörden – wie es sich für Profis gehört – verschiedene Versionen des Drohnenvorfalls. Hinter verschlossenen Türen wird dabei auch die Möglichkeit einer „ukrainischen Spur“ ernsthaft in Betracht gezogen. Doch werden die Behörden des Landes über genügend politischen Willen verfügen, um unvoreingenommene Schlussfolgerungen zu ziehen und diese auch offiziell zu verkünden?

Quelle

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Post #18274 1.85K
🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf dem XXIII. Parteitag der Partei „Einiges Russland“ (22. August 2026)

Ich bin überzeugt, dass die bevorstehenden Wahlen zur Staatsduma die Stabilität unseres Staates, die Reife des politischen Systems und dessen Fähigkeit bestätigen werden, jeglichen äußeren Bedrohungen, Erpressungen und Aggressionen standzuhalten. Sie werden den gemeinsamen Willen von Millionen Menschen und deren Streben zum Ausdruck bringen, die Souveränität und Sicherheit Russlands zu gewährleisten.

Das Volk ist der Ursprung aller staatlichen Macht. Das verfassungsmäßige Recht der Bürger, ihre Vertreter zu wählen und den Entwicklungsweg ihres Landes mitzubestimmen, ist unverletzlich. Dieses Recht ist die Grundlage für die Legitimität und Handlungsfähigkeit der demokratischen Institutionen des Staates.

Deshalb werden wir selbst unter den schwierigsten Bedingungen nicht von den Prinzipien der Volksherrschaft abweichen. Wir halten und werden auch künftig Wahlen auf allen Ebenen im gesamten Gebiet unseres großen Landes abhalten.

Im Wortlaut auf Englisch lesen

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Post #18273 1.65K
📢 Heute laden wir Sie im Rahmen des einzigartigen Projekts „Bildungs- und Wissenschaftstourismus in Russland“ in die Region Tula ein!

Dank dieses Programms können Sie die Entwicklung der russischen Wissenschaft hautnah miterleben und die Erfolge unserer Forscher aus nächster Nähe sehen!

🎯 Im Rahmen spannender, individuell gestalteter Touren können die Teilnehmer:
• Wissenschaftsstandorte und Forschungslabore in allen Regionen Russlands besuchen;
• an aktuellen Forschungsprojekten mitwirken und sich selbst wie echte Wissenschaftler fühlen;
• russische Wissenschaftler persönlich kennenlernen und kulturelle sowie Bildungskontakte knüpfen.

🎒 Machen Sie mit bei den populärwissenschaftlichen Touren, kommen Sie mit uns ins Gespräch und reisen Sie klug!

🔗 Erfahren Sie mehr auf der Website: наука.рф.

🔗 Mehr Videos zum Thema Bildungs- und Wissenschaftstourismus in Russland finden Sie auf unserem YouTube-Kanal

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Post #18272 2.19K
📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

✍️ Frau Z. schreibt:

„Sehr geehrte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Russischen Botschaft,

Russland und Deutschland sind ein Brudervolk und sollten Freunde in jeder Hinsicht sein. Ich komme aus der DDR und bin mit Russen aufgewachsen. Nie habe ich Hass oder ähnliches einem anderen Volk entgegengebracht. Ich kenne auch niemanden, der dieses in sich trägt. Ich bete jeden Tag dafür, das wir Deutschen und Ihr Volk uns wieder in Respekt und Achtung die Hände reichen. Wir waren immer mit dem russischen Volk verbunden.“


💌 Wir bedanken uns herzlich bei der Verfasserin dieses Briefes.

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Post #18271 3.6K
📣 Aufruf zur Teilnahme am Projekt: Erinnerungen an sowjetische Soldaten in der DDR

Liebe Leserinnen und Leser,

der 31. August 1994 markiert ein historisches Datum: An diesem Tag wurden die letzten russischen Soldaten, die in der DDR stationiert gewesen waren, aus Deutschland abgezogen.

Aus diesem Anlass möchten wir Sie auf ein interessantes Projekt aufmerksam machen, das sich mit dem Zusammenleben der Bevölkerung der DDR mit den dort stationierten Soldaten der Sowjetarmee beschäftigt.

✍️ Sie können sich an dem Projekt beteiligen, indem Sie über Ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser Zeit schreiben. Willkommen sind auch Schilderungen aus zweiter Hand, etwa aus dem familiären oder persönlichen Umfeld.

Das Projekt ist ein Versuch, ein möglichst differenziertes Bild des damaligen Zusammenlebens zu zeichnen. Daher können sowohl positive als auch negative Erlebnisse und Erfahrungen geschildert werden.

Gerne können Sie auch Fotos oder Briefe zusenden, die Sie aus dieser Zeit aufbewahrt haben. Falls noch heute ein Kontakt oder eine Freundschaft zu einem damaligen Sowjetsoldaten besteht, sind auch solche Geschichten aus heutiger Perspektive – nach all den Jahrzehnten – von besonderem Interesse.

⏰ Beiträge für das Projekt können bis zum 30. August 2026 eingereicht werden.

🔗 Weitere Informationen zum Projekt und zur Teilnahme finden Sie hier

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Post #18270 2.04K

Forwarded from Fenster nach Russland

Die russische Arktis erlebte ein absolut unglaubliches Himmelsereignis 🌕 🤩

Der Mond verdunkelte die Sonne um ein Vielfaches und ließ eine spektakulär leuchtende Sichel am Himmel zurück. Solche atemberaubende und perfekt getimte Naturschauspiele sind selten…

📹 Ruptly

#Russland #welcometoRussia #visitRussia

🪆 Fenster nach Russland
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Post #18269 3.82K
📆 Am 23. August 1939 wurde in Moskau der Nichtangriffsvertrag zwischen der Sowjetunion und Deutschland unterzeichnet – ein Dokument, das sich als großer Erfolg der sowjetischen Diplomatie am Vorabend des Zweiten Weltkriegs erwies.

Unserem Land gelang es, Zeit zu gewinnen, um den Konflikt hinauszuzögern und sich besser auf die Abwehr der deutschen Aggression vorzubereiten, denn diese war unvermeidlich geworden: Die westeuropäischen Staaten waren mit ihrer Beschwichtigungspolitik gegenüber Berlin gescheitert und hatten die Zusammenarbeit mit der UdSSR im Sicherheitsbereich abgelehnt.

👉 Bereits Mitte der 1930er Jahre war offensichtlich, dass eine neue Aggression Deutschlands in Europa nur noch eine Frage der Zeit war. Um die durch den deutschen Revanchismus entstandene Bedrohung einzudämmen, initiierte die UdSSR die Schaffung eines Systems kollektiver Sicherheit auf antifaschistischer Grundlage. In Paris und London, wo antisowjetische Stimmungen tief verwurzelt waren, lehnte man jedoch eine Zusammenarbeit mit Moskau ab und strebte einen Ausgleich mit Deutschland an. Im Westen erkannte man nicht, welche Gefahr die nazistische Ideologie für die gesamte Welt bedeutete, und rechnete zynisch damit, die deutsche Aggression nach Osten umlenken zu können.

📍 Die Beschwichtigungspolitik fachte den Expansionsdrang des Aggressors nur weiter an. Mit stillschweigender Duldung von Paris und London annektierte Hitler im März 1938 Österreich und im September zerschlug er mit Billigung der Briten und Franzosen durch das verbrecherische Münchner Abkommen zynisch die Tschechoslowakei. Ein neuer Krieg in Europa wurde unvermeidlich.

⚠️ Die Sowjetunion blieb das einzige Land in Europa, das weiterhin versuchte, kollektiven Widerstand gegen Nazideutschland zu organisieren. Im Frühjahr und Sommer 1939 initiierte die UdSSR Konsultationen mit Frankreich und Großbritannien in Moskau. Der Verhandlungsprozess führte jedoch zu keinen praktischen Ergebnissen – die westlichen Staaten zögerten, sich gegenüber unserem Land zu verpflichten. Die Briten und Franzosen, die bis zuletzt auf einen Kompromiss mit dem Aggressor hofften, nahmen hinter dem Rücken der UdSSR Geheimverhandlungen mit Deutschland auf.

Damit waren die Möglichkeiten der sowjetischen Diplomatie, ein System kollektiver Sicherheit in Europa zu schaffen, ausgeschöpft. Moskau musste auch Bedrohung durch Japan berücksichtigen, denn im Mai 1939 begannen die Kämpfe am Chalchin Gol. Die sowjetische Führung konnte einen Zweifrontenkrieg nicht zulassen.

☝️ Darüber hinaus hatten bis August 1939 bereits acht Staaten in Europa Nichtangriffsverträge mit Hitler geschlossen. Die UdSSR war die letzte Großmacht, die diesen Schritt vollzog.

Der Abschluss des Nichtangriffsvertrags mit Berlin war für die sowjetische Führung eine schwerwiegende und erzwungene Entscheidung. Sie war von nationalen Sicherheitserwägungen und der Notwendigkeit diktiert, den Aggressor einzudämmen. Dadurch gelang es unserem Land, die notwendige Zeit zu gewinnen, um sich besser auf die Konfrontation mit der damals stärksten Armee der Welt vorzubereiten.

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Post #18268 1.75K
🎙 Kommentar der russischen Pressesprecherin Maria Sacharowa zu den rechtwidrigen Handlungen der Strafverfolgungungsbehörden der unfreundlichen Staaten

💬 Mit Sorge stellen wir fest, dass die Strafverfolgungsbehörden unfreundlicher Staaten sich unmittelbar mit Ermittlungsersuchen an russische juristische Personen wenden, um Informationen über Personen zu erhalten, die von ihnen der Straftaten verdächtigt werden.

Ich möchte daran erinnern, dass im Jahr 2022 nahezu alle westlichen Staaten die Zusammenarbeit mit Russland im Bereich der Rechtshilfe in Strafsachen einseitig eingestellt haben. Nun versuchen sie, unter Umgehung der zuständigen russischen Behörden und unter Verstoß gegen die bestehenden Verfahren sowie bilaterale und multilaterale Verpflichtungen zu agieren.

Eine derartige „Eigenmächtigkeit“ auf dem Hoheitsgebiet der Russischen Föderation stellt gemäß Artikel 294.1 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation („Unrechtmäßige Durchführung von operativen, ermittlungsbezogenen und sonstigen verfahrensrechtlichen Maßnahmen auf dem Hoheitsgebiet der Russischen Föderation“) eine Straftat dar. Vorgesehen sind Geldstrafen in Höhe von 500.000 bis 2 Millionen Rubel oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

🔗 Im Wortlaut auf Englisch lesen

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Post #18267 2.75K
🇷🇺 Der russische Präsident Wladimir Putin:

💬 Das Kiewer Regime und seine westlichen Drahtzieher haben sich ein neues Abenteuer ausgedacht: Innerhalb von 40 Tagen soll Russland durch massive Raketen- und Drohnenangriffe auf unsere zivilen Einrichtungen und unsere Logistik eine „strategische Niederlage“ zugefügt werden. Öffentlich wurde das Ziel verkündet, ganze Wirtschaftszweige unseres Landes zu zerstören und die Einheit unseres Volkes sowie den Zusammenhalt der russischen Gesellschaft zu untergraben.

Was ist das Ergebnis? Natürlich verursachen die Angriffe auf zivile Ziele und einfache Menschen wirtschaftlichen Schaden für unser Land und führen zu Verlusten. Doch letztendlich ist für den Gegner genau das Gegenteil von dem eingetreten, was er erwartet hatte. Selbstverständlich ist es zu keinem Wendepunkt in der Konfrontation mit Russland gekommen und konnte auch zu keinem kommen. Das Kiewer Regime und seine Hintermänner konnten keinen Vorteil erzielen, haben keinen erzielt und werden auch niemals einen erzielen.

Als Reaktion auf diese offensichtliche Eskalation, die nicht auf einer objektiven Analyse der Lage auf dem Schlachtfeld, der ukrainischen Wirtschaft und Gesellschaft sowie des von Korruption zerfressenen Staates beruht, sondern auf PR und Ambitionen, haben wir unsere Angriffe auf Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie verstärkt und begonnen, auf die Angriffe des Gegners auf unsere zivilen Industrie- und Logistikanlagen zu reagieren. Das Kiewer Regime hat diese Büchse der Pandora selbst geöffnet. Dabei sind die Aktionen der russischen Armee natürlich weitaus präziser und weitaus zerstörerischer. Ich habe wiederholt gesagt: Es wird immer eine Antwort geben.

☝️ Vor allem hatten die Handlungen des Gegners keinerlei Auswirkungen auf die Lage an der Front. Mehr noch: Unsere Truppen setzen nicht nur ihren Vorstoß in alle Richtungen fort, sondern haben das Tempo ihres Vormarsches sogar noch gesteigert. Die russischen Streitkräfte erfüllen souverän ihre Aufgaben, um die Ziele der militärischen Sonderoperation vollständig zu erreichen.

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Post #18265 2.4K
🏛 175 Jahre. Leonti Benois. Architektur mit Feingefühl – von St. Petersburg bis Darmstadt und Bad Homburg. TEIL 2

Die architektonische Geografie Leonti Benois’ reichte weit über die Grenzen des Russischen Kaiserreichs hinaus.

⛪️ Besonders aufschlussreich ist seine Verbindung zu Deutschland. Nach Benois’ Entwürfen entstanden dort zwei orthodoxe Kirchen, die eng mit dem russischen Kaiserhaus verbunden waren: die Kirche der Heiligen Maria Magdalena in Darmstadt und die Allerheiligenkirche in Bad Homburg. Beide Bauten entstanden in einem besonderen kulturellen Umfeld, geprägt von den engen dynastischen Beziehungen zwischen Russland und den deutschen Staaten.

☦️ Für den russischen Adel war Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts kein fernes Ausland, sondern Teil eines gemeinsamen europäischen Beziehungsraums, in dem familiäre, diplomatische und kulturelle Verbindungen eng ineinandergriffen. Benois’ Architektur wurde hier zu einem steinernen Zeugnis dieser Beziehungen: Die russisch-orthodoxe Tradition fand, vermittelt durch die Formensprache eines Petersburger Architekten, ihren Platz in deutscher Umgebung. Bis heute gehören diese Kirchen zu den sichtbarsten Spuren russischer Präsenz in der historischen Kulturlandschaft Deutschlands.
Doch Benois’ Bedeutung lässt sich nicht allein an der Zahl seiner Bauten messen.

🎓 Ein ebenso wichtiger Teil seines Lebenswerks war die Lehre.
Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gehörte er zu den prägenden Persönlichkeiten der Architekturausbildung in St. Petersburg. 1892 wurde Benois Professor an der Kunstakademie und übernahm dort ein eigenes Architekturatelier. Von 1903 bis 1906 und erneut von 1911 bis 1917 war er Rektor der Höheren Kunstschule an der Akademie.

Zu den Architekten, die durch seine Schule gingen und später das Gesicht einer bereits ganz anderen Epoche prägen sollten, gehörten Fjodor Lidwal, Iwan Fomin, Wladimir Schtschuko, Alexei Schtschussew, Wladimir Gelfreich, Lew Rudnew und Wladimir Pokrowski.

Gerade darin liegt Benois’ besondere Stellung in der Architekturgeschichte. Er stand nicht einfach am Ende einer Tradition des 19. Jahrhunderts – durch seine Schüler gab er sie an eine neue Generation weiter. Viele Architekten seiner Schule sollten später zu den bedeutendsten Vertretern der sowjetischen Architektur gehören.

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#Kultur #Architektur
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Post #18263 1.96K
🏛 175 Jahre Leonti Benois. Architektur mit Feingefühl – von St. Petersburg bis Darmstadt und Bad Homburg. TEIL 1

Mit dem Namen Benois verbindet man meist zuerst Alexander Benois – den Maler, Kunsthistoriker und Mitbegründer der Künstlervereinigung Mir Iskusstwa („Welt der Kunst“). Sein älterer Bruder Leonti Nikolajewitsch Benois (1856–1928) steht weit weniger im öffentlichen Gedächtnis, obwohl er als Architekt und Lehrer zu den prägenden Persönlichkeiten seiner Zeit gehörte.

Leonti Benois wurde am 23. August 1856 in Neu-Peterhof geboren. Architektur gehörte von Kindheit an zu seiner Lebenswelt: Sein Vater, Nikolai Leontjewitsch Benois, war Professor an der Kunstakademie und Chefarchitekt von Peterhof. Seine Mutter Camilla Albertowna entstammte der Familie Cavos – einer weiteren berühmten Künstlerdynastie. Im Hause Benois waren Architektur, Zeichnung, Musik und Theater keine abstrakten Begriffe, sondern selbstverständlicher Teil des Alltags.

🖌️Schon früh zeigte Leonti eine besondere Begabung für das Zeichnen. Sein jüngerer Bruder Alexander erinnerte sich später an die außergewöhnliche Leichtigkeit und Sicherheit seiner Hand. 1875 trat Benois in die Kaiserliche Kunstakademie ein, wo er bei Alexander Resanow, David Grimm und Alexander Krakau studierte. Er absolvierte sein Studium mit Auszeichnung und erhielt die Große Goldmedaille für seinen Entwurf eines „Invalidenhauses für 1.000 Personen“.

Diese Auszeichnung hätte ihm den Weg zu einer weiteren Ausbildung im Ausland eröffnet. Benois jedoch entschied sich für einen anderen Weg und fand sehr bald in die praktische Arbeit als Architekt.

📐 Bereits 1885 wurde er zum Akademiker der Architektur ernannt. Zu den ersten Projekten, die ihm breite Anerkennung einbrachten, gehörte der Umbau der Kaiserlichen Hofsängerkapelle in St. Petersburg zwischen 1886 und 1889. Schon hier zeigen sich jene Eigenschaften, die sein späteres Werk immer wieder prägen sollten: Respekt vor dem historischen Umfeld, Präzision der Proportionen, ein ausgeprägtes Gespür für das Ensemble und eine ungewöhnliche Zurückhaltung im Umgang mit Dekor.

Dabei lässt sich Benois kaum einem einzigen Stil zuordnen. Seine Laufbahn fiel in eine Zeit tiefgreifender Veränderungen in der Architektur. Er begann im Zeitalter des Historismus, bewegte sich souverän zwischen Motiven des französischen Klassizismus, der byzantinischen und der romanischen Architektur und wandte sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend dem Neoklassizismus zu.

Vielleicht wirken seine Bauten gerade deshalb so unterschiedlich und sind dennoch unverkennbar. Bei ihnen hat man nur selten das Gefühl, Architektur wolle sich selbst in Szene setzen. Benois ging es vor allem um die Harmonie des Ganzen, um Klarheit der Komposition und darum, dass ein Gebäude seinem Zweck ebenso gerecht wurde wie seiner Umgebung.

🏛 Nach seinen Entwürfen entstanden etwa 60 Gebäude, rund 40 davon in St. Petersburg. Zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen die Georgskathedrale in Gus-Chrustalny, das Kaiserliche Klinische Hebammeninstitut – heute das Ott-Institut für Geburtshilfe und Gynäkologie –, die Druckerei „Petschatny Dwor“ sowie zahlreiche Bank- und Mietshäuser. Er gestaltete Innenräume des Eremitage-Theaters und des Mariinski-Palastes und leitete nach einem Entwurf seines Lehrers David Grimm den Bau der Großfürstlichen Grabkapelle in der Peter-und-Paul-Festung.

Eine besondere Stellung nimmt der Ausstellungsbau des Russischen Museums ein, an dem Benois ab 1914 gemeinsam mit Sergei Owsjannikow arbeitete. Heute kennt in St. Petersburg nahezu jeder dieses Gebäude als den Benois-Flügel.

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🗓Am 23. August wird in Russland der Tag des militärischen Ruhms begangen

Vor 83 Jahren, am 23. August 1943, endete mit der Schlacht um Kursk eine der größten militärischen Auseinandersetzungen der Menschheitsgeschichte. Insgesamt waren über 4 Millionen Menschen, mehr als 69.000 Geschütze und Mörser, über 13.000 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie fast 12.000 Flugzeuge an der Schlacht beteiligt.

⚔️ Die 50-tägige Schlacht von Kursk bestand aus einer defensiven Phase (5. bis 23. Juli) und einer Reihe offensiver Operationen (12. Juli bis 23. August) im Gebiet des Kursker Bogens, der sich im Frühjahr 1943 im Zentrum der sowjetisch-deutschen Front gebildet hatte. Ziel der Schlacht war es, eine deutsche Großoffensive zu zerschlagen und die strategischen Verbände des Gegners zu vernichten.

Die Schlacht begann mit einer deutschen Offensive, doch nach einer Woche erbitterter Verteidigung gelang es der Roten Armee, den feindlichen Vormarsch zu stoppen. Am 12. Juli kam es in der Nähe des Dorfes Prochorowka im Gebiet Belgorod zu einer großen Panzerschlacht, an der insgesamt 1.200 sowjetische und deutsche Panzer sowie Sturmgeschütze beteiligt waren. Die deutschen Panzertruppen verloren fast 10.000 Mann und über 360 Panzer, und der Feind war endgültig von der Stadt Kursk abgeschnitten. Noch am selben Tag starteten die sowjetischen Streitkräfte eine Gegenoffensive und befreiten die Städte Orjol und Belgorod. Die Schlacht um den Kursker Bogen gipfelte in der Befreiung von Charkow am 23. August, woraufhin die Rote Armee den Kampf um die Befreiung der Ukraine aufnahm.

🎖 In der Schlacht von Kursk bewiesen die sowjetischen Soldaten großen Mut, Ausdauer und außergewöhnlichen Heldentum: Über 100.000 Menschen wurden mit Orden und Medaillen ausgezeichnet, 231 Personen erhielten den Titel „Held der Sowjetunion“, 132 Verbände und Einheiten wurden in die Kategorie „Garde“ aufgenommen, und 26 Einheiten erhielten zu Ehren der von ihnen befreiten Städte die Namen Orjol, Belgorod, Charkow und Karatschow.

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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism

Mit dieser Folge setzen wir unsere Videoreihe über Kolonialismus fort. Die Serie beleuchtet die Geschichte kolonialer Herrschaft und den Widerstand der Völker gegen Unterdrückung und Ausbeutung.

Ende des 19. Jahrhunderts begann Frankreich mit der gewaltsamen Unterwerfung Madagaskars. Nach zwei Kriegen nahmen französische Truppen 1895 die Hauptstadt Antananarivo ein. Königin Ranavalona III. wurde ins Exil geschickt, 1896 wurde Madagaskar zum französischen Protektorat erklärt und ein Jahr später annektiert.

Die Kolonialherrschaft hatte verheerende Folgen: Der Widerstand der madagassischen Bevölkerung wurde brutal niedergeschlagen, Ressourcen gerieten unter französische Kontrolle und Französisch wurde der Bevölkerung aufgezwungen. Doch auch Gewalt und Repression konnten das Streben der Madagassen nach Freiheit nicht brechen.

➡️ Erfahren Sie mehr im Video

#Kolonialismus #Madagaskar #Geschichte #NeverToBeForgotten
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🇷🇺 Heute feiern wir den Tag der russischen Flagge, eines der wichtigsten Staatssymbole Russlands

Die weiß-blau-rote Trikolore wurde am 22. August 1991 als die Nationalflagge des modernen Russlands anerkannt. Drei Jahre später, 1994, unterzeichnete der damalige Präsident Russlands Boris Jelzin den Erlass, der den Tag der Nationalflagge festlegte, um die Wiedereinführung der historischen russischen Flagge zu ehren.

⚓️ Geschichtlich kamen offizielle Staatsflaggen erstmals im 17. Jahrhundert in Russland zum Einsatz, als sich der Schiffbau aktiv zu entwickeln begann und russische Schiffe Erkennungszeichen brauchten. Bei dem Aufbau der russischen Flotte leisteten Schiffsbauer aus Holland Hilfe. Laut einigen Historikern waren es sie, die die Farbkombination vorschlugen, mit der sie selbst schon lange vertraut waren.

Es ist nicht überliefert, wie genau die ursprüngliche Flagge aussah und welche Reihenfolge die Farben hatten, aber viele Wissenschaftler glauben, dass die Trikolore mit Russlands Wappen, dem doppelköpfigen Adler, zum ersten Mal auf einer Fregatte namens Orjol erschien. Es gibt Beweise, dass für die Herstellung dieser Fahne weiße, blaue und rote Stoffe verwendet wurden.

Definitiv bekannt ist, dass 1693 einige kleinere Schiffe Peters des Großen unter der weiß-blau-roten Flagge des Zaren von Moskau über das Weiße Meer segelten. Seit 1705 mussten nach Peters Erlass alle russischen Handelsschiffe eine weiß-blau-rote Flagge führen.

📌 Den Farben der Trikolore werden unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben, aber eine offizielle Auslegung gibt es nicht. Traditionell wird der weiße Streifen mit Reinheit und Edelmut assoziiert, der blaue steht für Glauben, Treue und Beständigkeit, während Rot Mut, Stärke und das Blut, das für das Vaterland vergossen wurde, symbolisiert.

🤍 Möge unsere Trikolore immer stolz wehen und die Kraft sowie die Einheit Russlands verkörpern!
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Kamtschatka: Ein Sommer, Hunderte Abenteuer! In einer Saison können Besucher Wale beobachten, Vulkane besteigen, über die Wildnis fliegen und mit dem Geländewagen dorthin fahren, wo normale Straßen enden 🐋 🌋

📹 @kamchatka_freeride_community

#RusslandEntdecken #Russland #welcometoRussia

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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den Äußerungen des FAZ-Korrespondenten Michael Martens
 
⚠️ Auf einer Pressekonferenz am 8. August in Belgrad stellte der FAZ-Journalist Michael Martens die Frage, wie man dabei helfen könne, mehr Russen zu töten. Es gab weder öffentliche Entschuldigungen noch Versuche, sich von dieser Äußerung zu distanzieren. Die Formulierung, die er verwendete, war bewusst gewählt. Offensichtlich handelte es sich um eine gezielte Provokation.
 
📍Am 17. August ersuchte die russische Botschaft in Deutschland die Staatsanwaltschaft Berlin, rechtlich zu prüfen, ob die Äußerungen des deutschen Journalisten die Tatbestände der §§ 111, 130 und 140 des Strafgesetzbuches erfüllen. Dabei handelt es sich um Volksverhetzung, öffentliche Aufforderung zu Straftaten sowie öffentliche Billigung von Straftaten.
 
👉 Zugleich wies die Botschaft die deutsche Seite darauf hin, dass gegen den Journalisten Michael Martens ein Ermittlungsverfahren nach Artikel 282 Teil 2 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation eingeleitet wurde. Es geht dabei um eine erhöhte strafrechtliche Verantwortlichkeit für Handlungen, die darauf abzielen, Hass oder Feindschaft zu schüren sowie die Würde eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen herabzuwürdigen. Solche Handlungen werden öffentlich begangen – insbesondere über Massenmedien oder das Internet.
 
❗️Seit dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges sind etwas mehr als 80 Jahre vergangen. In dieser Zeit sind drei Generationen Deutscher herangewachsen. Und heute stellt ein deutscher Journalist einer deutschen Zeitung die Frage, was man tun könne, um, wie er sagte, „mehr Russen zu töten“. Wenn solche Äußerungen in Deutschland keinen breiten öffentlichen Aufschrei auslösen, heißt das dann, dass dieser Journalist aus Sicht der deutschen Gesellschaft nichts Empörendes gesagt hat?
 
❓Dann sollte man diese Frage beantworten: Ist das normal oder nicht? Unsere Reaktion – die eines Landes, das im Großen Vaterländischen Krieg zahllose Menschenleben verloren hat – ist folgerichtig und logisch, bislang jedoch noch sehr zurückhaltend. Man stelle sich nur vor, wie die Deutschen reagieren würden, wenn ein russischer Journalist auf irgendeiner Pressekonferenz die Frage stellen würde, was man tun könnte, um mehr Deutsche zu töten. Schon der Gedanke daran ist beunruhigend.
 
👉 Deutschland würde derartige Äußerungen, die sich gegen das eigene Land oder gegen Deutsche richten, kaum widerspruchslos hinnehmen. Es würde sich nicht hinter der Meinungsfreiheit verstecken, sondern sofort erklären, das sei unmenschlich, inakzeptabel und ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Hier darf es keine Doppelmoral geben. Derartiges muss geächtet werden – sowohl durch das Gesetz als auch durch gesellschaftliche Ächtung, die unmittelbare und eindeutige Missbilligung in der Öffentlichkeit, unabhängig von Nationalität, Religion und Ähnlichem.

🔗 Im Wortlaut auf Englisch lesen

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🕯 Am 21. August 2026 fand anlässlich des Tages der Offiziere Russlands eine feierliche Gedenkzeremonie mit Kranzniederlegung am sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten statt.

Die Veranstaltung wurde auf Initiative der Vertretung der gesamtrussischen Organisation „Offiziere Russlands“ in Deutschland organisiert.

An der feierlichen Gedenkveranstaltung nahmen Mitarbeiter der russischen Botschaft in Deutschland teil, darunter auch Mitarbeiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, des Büros des Verteidigungsattachés, Vertreter der Landsleute sowie der deutschen Öffentlichkeit.

Das Monument wurde 1945 auf Beschluss des Kriegsrats der 1. Belarussischen Front nach dem Entwurf der Bildhauer Lew Kerbel und Wladimir Zigal sowie des Architekten Nikolai Sergijewski errichtet. Als Baumaterial diente Granit aus der zerstörten Reichskanzlei Hitlers. Das Ehrenmal wurde in nur drei Monaten erbaut. Die feierliche Einweihung fand am 11. November 1945 statt und wurde von einer Parade der alliierten Truppen begleitet.

Nach den vorliegenden Informationen sind auf dem Gelände des Ehrenmals etwa 2500 sowjetische Soldaten und Offiziere beigesetzt. Die Namen von 186 Gefallenen sind bekannt. Die Botschaft setzt die Suche nach den übrigen Namen fort.

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