⚡️ Aus dem Statement des Pressebüros des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR) „Wohin führen die Spuren der gescheiterten ‚Sabotageaktion‘ in Leipzig?“:
📌 Nach Informationen, die dem Russischen Auslandsnachrichtendienst (SWR) vorliegen, ist man in Kiew sehr zufrieden mit der medialen und politischen Wirkung der Entwicklungen rund um die mit Sprengstoff beladene Drohne, die am 5. August 2026 auf dem Abstellplatz für ukrainische Frachtflugzeuge am deutschen Flughafen Leipzig/Halle gefunden wurde. Ohne auch nur die vorläufigen Ergebnisse der Ermittlungen abzuwarten, haben deutsche Politiker aller Couleur und ihnen folgend auch die europäischen Medien ein unmissverständliches Urteil gefällt: „Die Hand Moskaus“ habe bis zu einem großen Luftverkehrsknotenpunkt auf deutschem Boden gereicht, der unter anderem auch für militärische Zwecke genutzt werde.
Und hätte man überhaupt eine andere Entwicklung erwarten können? Derartige Unterstellungen wurden bereits mehrfach inszeniert. Ein anschauliches Beispiel dafür sind die Sprengungen der Nord-Stream-Pipelines im Jahr 2022. Der deutsche und gesamteuropäische russlandfeindliche Mainstream kam damals umgehend – ganz im Sinne des berüchtigten „highly likely“ – zu dem eindeutigen Schluss: Dahinter stünden die russischen Geheimdienste, die angeblich das Ziel verfolgt hätten, die Energiesicherheit Deutschlands und der gesamten Europäischen Union zu untergraben.
👉 In Kiew jubelt man: Die Kampagne ist aufgegangen. Die Europäer wurden mit neuen „Fakten über die aggressive und feindselige Politik Russlands“ gehörig „aufgerüttelt“ und dazu veranlasst, ihre Militärdepots zu leeren, um das Überleben des Kiewer Regimes zu sichern. Möglicherweise wird damit auch ein weiteres Ziel erreicht – nämlich die Unterstützung der deutschen Öffentlichkeit für oppositionelle politische Kräfte zu untergraben, die für einen pragmatischen Kurs gegenüber Russland eintreten.
Nach den vorliegenden Informationen prüfen die mit den Ermittlungen betrauten deutschen Strafverfolgungsbehörden – wie es sich für Profis gehört – verschiedene Versionen des Drohnenvorfalls. Hinter verschlossenen Türen wird dabei auch die Möglichkeit einer „ukrainischen Spur“ ernsthaft in Betracht gezogen. Doch werden die Behörden des Landes über genügend politischen Willen verfügen, um unvoreingenommene Schlussfolgerungen zu ziehen und diese auch offiziell zu verkünden?
Quelle
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