🇷🇺🇧🇾Grußworte an die Gäste und Teilnehmer der Konferenz richteten der stellvertretende Außenminister der Russischen Föderation Dmitri Ljubinski und der stellvertretende Außenminister der Republik Belarus Igor Sekreta.
🗣️ In seiner Ansprache wies Dmitri Ljubinski auf die Bestrebungen einiger Staaten hin, die historische Wahrheit zu verfälschen:
Leider ist es nicht allen Staaten gelungen, das Erbe der nationalsozialistischen Vergangenheit auszumerzen. In den vergangenen Jahren tritt das Problem der ‚historischen Aggression‘, der zynischen Versuche, die Geschichte im Interesse politischer und konjunktureller Ziele umzuschreiben, immer deutlicher zutage. Wir sehen, wie in einzelnen Ländern der Krieg gegen Denkmäler und Gedenkstätten zu Ehren der Kämpfer gegen den Nationalsozialismus weiter an Fahrt gewinnt. All dies geschieht unter Duldung und mitunter sogar auf Initiative der staatlichen Behörden und spielt jenen in die Hände, die sich für die ‚Reinheit der Rasse‘ und für Diskriminierung aufgrund rassischer und ethnischer Merkmale einsetzen – ganz zu schweigen davon, welches Beispiel dies der jungen Generation vermittelt.
📚 Am Runden Tisch traten das Vorstandsmitglied der Russischen Historischen Gesellschaft Konstantin Pewnew sowie der Vorsitzende des Rates der Regionalvertretung der Russischen Historischen Gesellschaft im Gebiet Uljanowsk und Direktor des Staatlichen Archivs für Neueste Geschichte des Gebiets Uljanowsk, Dr. hist. Andrej Paschkin, auf.
🗣️ In seiner Rede betonte Konstantin Pewnew:
Unter den schwierigen politischen Bedingungen, in denen einzelne europäische Politiker immer unverhohlener dazu aufrufen, die Verbrecher Hitlers zu rehabilitieren, während der Raum für einen offenen wissenschaftlichen Dialog kontinuerlich schrumpft, kommt der Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und der Bewahrung des Gedenkens an seine Opfer eine grundlegende Bedeutung zu.
🗣️ Andrej Paschkin hob in seinem Vortrag die Notwendigkeit hervor, die dokumentarische Arbeit zur Aufdeckung der Verbrechen des Nationalsozialismus fortzusetzen:
Das Leid, das die Ideologie des Nationalsozialismus mit sich brachte, war in den 1930er- und 1940er-Jahren in vielen Ländern der Welt zu spüren. Die Propaganda einer dokumentarisch belegten historischen Erinnerung mit dem Ziel, eine Wiederholung der schrecklichen Ereignisse zu verhindern, ist die Aufgabe eines jeden vernünftigen Menschen. Für die OSZE-Staaten ist es an der Zeit, sich jener Arbeit anzuschließen, die Russland und Belarus bereits seit mehr als 80 Jahren leisten.
Abschließende Rede hielten der Botschafter Russlands in Österreich Andrej Grosow, der Botschafter von Belarus in Österreich Andrej Dapkjunas und der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Föderalen Archivamtes Russlands (Rosarchiv) zudem eine Dokumentenausstellung veranstaltet, die zahlreiche Gräueltaten der Nationalsozialisten auf dem Gebiet von Belarus aufdeckt.
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