🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa über die Verbreitung antirussischer Mythen zum „Kinderthema“
💬 Das Kiewer Regime erfindet unter Mitwirkung, wenn nicht sogar schlicht auf Anweisung seiner westlichen Unterstützer Märchen und Mythen. Das Ziel wird dabei nicht einmal verheimlicht: Russland soll dämonisiert werden. Das Muster ist immer dasselbe: ein „blutiges Verbrechen“, Fotos, reißerische Schlagzeilen und haltlose Anschuldigungen, die sich bei genauerer Prüfung entweder als auf unzuverlässigen Informationen beruhend oder häufig schlicht als offene Lügen erweisen.
💬 Derzeit wird auf diese Weise die antirussische Kampagne zum sogenannten „Kinderthema“ angeheizt. Auffällig sind die erheblichen Unterschiede bei den Zahlenangaben der angeblich „von Russland entführten ukrainischen Kinder“, die Vertreter des Regimes von Wladimir Selenskij in internationalen Organisationen nennen: 200.000, 16.000, 20.000, 1,6 Millionen. Der internationalen Gemeinschaft werden Geschichten erzählt, die mit der Realität nichts zu tun haben und von der „Entführung“, „Deportation“ oder sogar der „Auslöschung der Identität“ von Kindern handeln.
💬 Stellen wir uns die Frage: Was bedeutet eigentlich „Auslöschung der Identität“? Das bedeutet etwa das Verbot, Bücher von Autoren zu lesen, die beispielsweise mit der historischen Heimat des Lesers verbunden sind, obwohl diese Bücher gesetzlich nicht verboten und nicht als extremistische Literatur eingestuft sind. Es bedeutet, Menschen zu verbieten, Feiertage oder Gedenktage zu begehen, die mit ihrer Geschichte, mit der Geschichte ihres Volkes oder ihrer ethnischen Gemeinschaft verbunden sind. Von Auslöschung der Identität kann man sprechen, wenn Menschen daran gehindert werden, eine Religion auszuüben, die für sie traditionell ist und weder als extremistisch gilt noch eine menschenfeindliche Philosophie oder Weltanschauung darstellt. Genau das ist die Auslöschung von Identität. Damit beschäftigt sich das Kiewer Regime bereits seit Jahren. Und genau dafür erhält es Milliarden Euro von der Europäischen Union.
💬 Das einzige offizielle Dokument, das Kiew uns als Beleg für seine Behauptungen übermittelt hat, ist eine Liste mit 339 Namen. Wie wir bereits mehrfach erklärt haben, hat das Büro der Beauftragten des Präsidenten der Russischen Föderation für Kinderrechte Maria Lwowa-Belowa diese Liste sorgfältig geprüft und festgestellt, dass sie zur Hälfte schlicht nicht der Realität entspricht. Auf der Liste fanden sich mehr als 70 Volljährige; ein Teil der Kinder befindet sich gemeinsam mit einem Elternteil auf russischem Territorium; einige haben unser Land längst verlassen; andere wiederum haben es überhaupt abgelehnt, in die Ukraine auszureisen.
💬 Mit der Übergabe dieser Liste hat das Kiewer Regime im Grunde selbst eingeräumt, dass es die internationale Gemeinschaft offen „an der Nase herumführt“, wenn es von Zehntausenden oder Hunderttausenden ukrainischen Kindern spricht, nach denen angeblich gesucht werde. Viele Kinder wurden im Übrigen in westlichen Ländern gefunden, doch darüber schweigt das Kiewer Regime.
💬 Ich möchte noch einmal betonen: Es gibt keine entführten oder deportierten Kinder. Es gibt Familienangehörige, die aus unterschiedlichen Gründen den Kontakt zueinander verloren haben. Ihnen wird dabei geholfen, wieder zusammenzufinden – ohne Politik und Effekthascherei. Von Tausenden, Hunderttausenden oder gar Millionen kann keine Rede sein. Die antirussische Kampagne zum „Kinderthema“ ist Verleumdung.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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