🎙 Aus der Erklärung der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa
💬 Am 29. September 2026 jährte sich zum 85. Mal der Beginn der Massenerschießungen der jüdischen Bevölkerung durch die Nazis am Stadtrand des besetzten Kiews, in der Schlucht von Babi Jar. Insgesamt wurden dort in den Jahren 1941–1943 mehr als 120.000 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten ermordet – Juden, Roma, Polen, sowjetische Kriegsgefangene und Lagerhäftlinge, Geistliche, Angehörige des Widerstands und andere.
💬 Babi Jar wurde zu einem der bekanntesten Orte der massenhaften Ermordung von Juden während des Holocaust – zu einem erschütternden Symbol des Nazi-Terrors und der Verbrechen an der Zivilbevölkerung.
💬 Leider haben manche die Lehren von Babi Jar vergessen. In Kiew, in unmittelbarer Nähe von Babi Jar, entsteht ein „Pantheon“, in dem berüchtigte Kriegsverbrecher und Kollaborateure des NS-Regimes geehrt werden. Ich möchte daran erinnern, dass die Beteiligung ukrainischer Nationalisten aus den Reihen der Hilfspolizei an Massenerschießungen von Russen, Juden, Belarussen, Ukrainern und Angehörigen anderer Nationalitäten eine historisch belegte Tatsache ist.
💬 Auch die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz über die Notwendigkeit, Deutschland „wieder“ zur führenden Militärmacht Europas zu machen, können nur als ein Vergessen der Lehren des Zweiten Weltkriegs bezeichnet werden. Fragt sich der Bundeskanzler nicht, ob das deutsche Volk im 20. Jahrhundert für derartige Ideen bereits einen allzu hohen Preis gezahlt hat? Ganz zu schweigen von den zahllosen Opfern in den Nachbarländern, allen voran in Russland und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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