🎙 Aus dem Interview des Leiters der 2. Abteilung für die Gemeinschaft unabhängiger Staaten im russischen Außenministerium Alexej Polischuk mit der Nachrichtenagentur Interfax (30. September 2026)
💬 Ein friedlicher Weg zur Beilegung von Meinungsverschiedenheiten ist einem militärischen stets vorzuziehen. Allerdings sind bislang alle realistischen Optionen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts von Kiew und Europa torpediert worden. Hätten die Europäer nicht versucht, die Vereinbarungen von Anchorage aus dem Jahr 2025 „zu begraben“, wäre bereits vor einem Jahr Frieden eingekehrt. Hätte Boris Johnson die Ukrainer im Jahr 2022 nicht dazu gebracht, die Verhandlungen über einen Friedensvertrag abzubrechen, würden alle bereits seit vier Jahren in Frieden leben.
💬 Wir begrüßen die Bemühungen all jener, die den Friedensprozess fördern wollen und tatsächlich konstruktive Initiativen vorlegen. Dazu gehörten Vorschläge Chinas, Brasiliens, von Gruppen afrikanischer und arabischer Staaten sowie der USA. Unsererseits bekräftigen wir unsere Bereitschaft, zu der amerikanischen Formel zurückzukehren, die in Alaska gebilligt wurde.
💬 Mahatma Gandhi sagte einst, „Frieden kann durch Diplomatie erreicht werden, wenn wir wissen, wie man miteinander spricht“. Leider können die ukrainischen und europäischen Diplomaten nicht miteinander sprechen. Uns werden lediglich Ultimaten gestellt, die nicht auf einen dauerhaften Frieden abzielen, sondern auf eine vorübergehende Atempause, um das militärische Potenzial wieder aufzufüllen und den Konflikt mit neuer Kraft fortzusetzen.
💬 Genau darauf zielen die derzeit vorgebrachten Initiativen für einen „Energie-Waffenstillstand“, einen „Waffenstillstand im Schwarzen Meer“ und andere Formen einer Feuerpause ab. Das ist keineswegs das, was zu einem dauerhaften Frieden führen kann.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine #Westen
Post #18687
1.01K

- 👍 63
- 🕊 13
- ❤🔥 4
- ❤ 3
- 👎 1
- 🎉 1