🎙 Aus der Rede des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
💬 Die Geschichte der Ukraine-Krise ist ein klassisches Lehrbeispiel dafür, wie der Westen seine internationalen Verpflichtungen immer wieder missachtet.
👉 Seit 2014, als es in der Ukraine zu einem blutigen Staatsstreich kam, haben die westlichen Hauptstädte die Augen davor verschlossen, dass das an die Macht gelangte ultranationalistische Regime in diesem Land alles beseitigt, was in irgendeiner Weise mit Russland verbunden ist.
💬 Die sprachlichen und kulturellen Rechte der russischen und russischsprachigen Bevölkerung werden verletzt. Bereits lange vor Beginn der militärischen Sonderoperation wurden diese Rechte in sämtlichen Bereichen gesetzlich eingeschränkt beziehungsweise abgeschafft, darunter im Bildungswesen auf allen Ebenen, in den Medien, in der Kultur und in weiteren Bereichen. Verletzt werden auch die Meinungs-, Versammlungs- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf Mitwirkung an Staatsgeschäften.
📃 Die Parteienlandschaft in der Ukraine wurde vollständig von allen politischen Kräften bereinigt, die in der einen oder anderen Form eigenständige Positionen vertreten, welche nicht mit den Auffassungen des Kiewer Regimes übereinstimmen. All diese vom Kiewer Regime missachteten Rechte sind in dem Internationalen Menschenrechtspakt von 1966 sowie in einer Reihe universeller Menschenrechtsübereinkommen verankert. Den Westen hat dies jedoch nie aufgehalten. Inzwischen ist auch Kiew der Auffassung, freie Hand zu haben und tun zu können, was ihm beliebt. Der Westen legt die Charta der Vereinten Nationen zwar gern aus, allerdings ausschließlich selektiv und im eigenen Interesse, indem er jeweils diejenigen konkreten Grundsätze und Artikel herausgreift, die seinen aktuellen politischen Plänen entsprechen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
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