Manchmal denke ich bei solchen Situationen hinterher ziemlich lange darüber nach, was ich meinem Kind eigentlich wirklich mitgeben möchte.
Mir ist wichtig, dass mein Sohn mit der Zeit versteht: Mein Verhalten hat Auswirkungen auf andere. Wenn ich jemandem weh tue, etwas kaputt mache oder eine Grenze überschreite, dann ist das nicht einfach egal.
Aber gleichzeitig glaube ich nicht, dass eine Entschuldigung besonders viel wert ist, wenn sie nur kommt, weil ich sage: „Jetzt entschuldigst du dich.“
Die Grenze zu setzen, ist erstmal meine Aufgabe als Erwachsene. Ich darf stoppen, eingreifen und klar sagen: So geht es nicht.
Und die Entschuldigung? Die darf auch später kommen. Oder ich übernehme sie. Ich kann das Verhalten bedauern und keine Entschuldigung aussprechen.
Mir ist viel wichtiger, dass irgendwann echtes Verstehen entsteht. Dass er merkt, was passiert ist, Mitgefühl entwickelt und Stück für Stück lernt, Verantwortung für sein eigenes Verhalten zu übernehmen.
Ich glaube, genau das wünsche ich mir eigentlich viel mehr als ein schnell dahingesagtes „Entschuldigung“. 🤍
Erzählt mir, wie es bei Euch ist bzw gehandhabt wird! ❤️ bin richtig gespannt zu hören, wie ihr das praktiziert.
#mitkinderninverbindung #kathy.weber #entschuldigen?
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