Heute Morgen beim Frühstück:
„Mama, ich möchte einen Pudding.“
Meine Antwort war Nein.
Und natürlich kam direkt hinterher: „Aber ich möchte so gerne.“ 😅
Ich war in dem Moment tatsächlich erst mal genervt.
Nicht, weil mein Sohn sich einen Pudding gewünscht hat, sondern weil für mich schon klar war, dass es vor dem Kindergarten keinen gibt.
Und dann stand da eigentlich alles nebeneinander:
Ich mit meinem Nein.
Mein Sohn mit seinem Puddingwunsch.
Und keiner von uns musste den anderen davon überzeugen, dass er recht hat. 😄
Ich habe ihm gesagt, dass ich gehört habe, dass er einen Pudding möchte. Und danach, was er stattdessen haben kann: selbstgemachtes Meloneneis oder Naturjoghurt mit Obst.
Sein Wunsch durfte bleiben. Mein Nein auch.
Ich finde diesen Gedanken im Alltag mittlerweile so hilfreich. Nur weil ich meinem Kind Empathie schenke und sehe, was es gerade möchte, muss ich meine Entscheidung nicht verändern.
Und genauso wenig muss mein Sohn plötzlich begeistert von meinem Nein sein. 😅
Manchmal ist er enttäuscht. Manchmal findet er meine Entscheidung richtig blöd.
Gleichzeitig kann ich bei ihm bleiben, ohne von meiner Grenze abzurücken. 🤎
Wie ist das bei euch, wenn ihr eine Grenze setzt? Wird sie akzeptiert? ☺️
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🙋🏻♀️Ich bin Carina, Mama von 3 Jungs und Ergotherapeutin. Für mehr bewusste Ernährung, bedürfnisorientierte Erziehung und hilfreicheTipps für den Alltag mit Kleinkindern, HIER MEIN TELEGRAM KANAL: https://t.me/mamicarina 👈
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