Merz stellt sich quer: Russisches Geld bleibt in Europa – Washington soll nicht den Tresorschlüssel bekommen! 🤡
Die USA sollen Europa vorgeschlagen haben, einen Teil der eingefrorenen russischen Staatsvermögen freizugeben und in eine von Washington kontrollierte Struktur zu überführen – angeblich, um die Friedensgespräche wiederzubeleben. 🙏🕊
📎Laut Financial Times stammte der Vorschlag von US-Sondergesandtem Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. Europäische Vertreter lehnten ihn ab.
Bundeskanzler Friedrich Merz ließ vor dem EU-Gipfel in Brüssel keine diplomatische Nebelkerze fallen: „Das sind Assets, die in Europa eingefroren sind, und die sollten auch in Europa eingefroren bleiben.“ Und dann der Kernsatz: „Das ist unsere Angelegenheit, und darüber entscheiden wir.“ 🗣
Übersetzt: Rund 260 Milliarden Euro russischer Staatsgelder liegen im Westen fest, der Großteil in der EU. Washington möchte offenbar mitreden, Europa soll aber möglichst nicht einmal den Schlüssel herausgeben.
Die Europäer sollen laut FT sowohl eine Kontrolle durch die USA als auch eine Rückzahlung an Moskau abgelehnt haben. Eine Freigabe würde zudem die Zustimmung aller 27 EU-Staaten benötigen – ein Verfahren, das in Brüssel normalerweise so reibungslos läuft wie ein Familienausflug mit 27 Erben. 💶
Merz’ Botschaft ist klar: Friedensdiplomatie ja – aber nicht, wenn Europa dabei zum Sachwalter amerikanischer Verhandlungslogik wird. Ob das strategische Souveränität oder bloß Brüsseler Besitzstandswahrung ist, darf jeder selbst entscheiden. ⚖️
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