Moral braucht kein Gesetzbuch
Gute Menschen brauchen kein Gesetz,
um zu wissen,
dass Raub falsch ist.
Dass Gewalt falsch ist.
Dass Betrug falsch ist.
Dass Zwang falsch ist.
Und schlechte Menschen?
Die brechen Gesetze sowieso,
sobald es ihnen nützt.
Also wozu noch Papier verschwenden?
Weil Gesetze selten dazu dienen,
moralischen Menschen Moral beizubringen.
Sie dienen dazu,
Herrschaft zu organisieren.
Sie definieren,
wer befehlen darf.
Wer gehorchen muss.
Wer zahlen muss.
Wer kontrolliert wird.
Und wer sich hinter Paragrafen verstecken darf,
wenn er Dinge tut,
die ohne Amtsstempel jeder sofort als Unrecht erkennen würde.
Ein Dieb bleibt ein Dieb,
auch wenn er sich Finanzamt nennt.
Ein Räuber bleibt ein Räuber,
auch wenn eine Mehrheit dafür gestimmt hat.
Ein Zwang bleibt Zwang,
auch wenn er im Gesetzblatt steht.
Moral entsteht nicht durch Papier.
Recht entsteht nicht durch Druckerschwärze.
Und Anstand braucht kein Amtsgericht,
das ihn genehmigt.
Gute Menschen handeln richtig,
weil es richtig ist.
Schlechte Menschen brauchen Gesetze nur, um ihr Unrecht legal aussehen zu lassen.
Werdet @Unregierbar
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