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Ich sehe DICH

Ich sehe DICH

@i7va00a71rrlnwuy

Warum es sich lohnt liebenswert - sich selbst der Liebe wert sein - das möchte ich gerne mit meinen persönlichen Botschaften vermitteln…
Ich sehe dich, es ist meine Art, dich bedingungslos willkommen zu heißen… ♥️🍀♥️
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Post #4793 170
Das Herz spricht selten in ganzen Sätzen…

Du liebes Herz…
Manchmal wissen wir etwas, lange bevor wir es uns eingestehen…
Nicht mit dem Kopf.

Da gibt es keine Beweise.
Keine fertige Erklärung.
Keine Liste mit Gründen…

Nur dieses leise Gefühl.
Bei einem Menschen.
Bei einer Entscheidung.
Bei einem Ort,
oder bei einem Leben, das nach außen vollkommen in Ordnung aussieht und sich innen trotzdem nicht mehr ganz nach uns anfühlt…

Dann beginnt der Kopf zu arbeiten.
Er erklärt.
Er relativiert.
Er sucht Gründe dafür und dagegen.
Und irgendwann ist es so laut in uns, dass wir das kaum noch hören, was am Anfang ganz leise da war…

Vielleicht sind diese Tage deshalb gar nicht dazu da, mehr herauszufinden.
Vielleicht dürfen wir einmal weniger erklären.
Denn das Herz spricht selten in ganzen Sätzen.
Manchmal sagt es nur:
Hier werde ich weich.
Hier werde ich eng.
Diesen Menschen vermisse ich.
Das hier bedeutet mir mehr, als ich zugeben möchte.
Und dort möchte ich eigentlich schon lange nicht mehr sein…

Nicht jedes dieser Gefühle verlangt sofort nach einer Konsequenz.
Aber vielleicht verdient es, ernst genommen zu werden.
Denn manchmal verbringen wir Jahre damit, eine Wahrheit logisch zu widerlegen, die unser Innerstes längst kennt.
Und vielleicht ist genau das die Einladung dieses Oktobers:
Nicht jeder Regung hinterherzulaufen.
Nicht aus jedem Gefühl ein Zeichen zu machen.
Aber wieder feiner darin zu werden, den Unterschied zu spüren zwischen einer vorübergehenden Angst und jener stillen Stimme in uns, die immer wieder dasselbe flüstert…

Vielleicht brauchst du heute keine Entscheidung.
Vielleicht nur einen ruhigen Augenblick und die Frage:

„Wenn ich niemandem etwas erklären müsste was würde ich mir selbst endlich eingestehen?“

Und dann hör hin…
Nicht auf die lauteste Antwort.
Auf die ehrlichste…

Hab einen guten Tag und auch heute sage ich dir von Herzen:
So schön, dass es dich gibt
Mathilde

#silent #heart #innerpeace #thankful
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Post #4790 367
Du liebes Herz…
Kennst du dieses Gefühl, wenn du in einen Raum kommst und merkst…
Irgendetwas ist anders.
Niemand hat etwas gesagt.
Es ist nichts passiert, worauf du mit dem Finger zeigen könntest…
Und trotzdem spürst du es.

Vielleicht fühlt sich diese Zeit gerade bei dir auch ein bisschen genauso an…

Als würde unter der Oberfläche etwas arbeiten??
Alte Gedanken tauchen wieder auf…
Menschen beschäftigen uns plötzlich mehr als sonst…
Manche Dinge fühlen sich nicht mehr so selbstverständlich an…

Und dann möchten wir wissen:
Was bedeutet das?
Was kommt jetzt?
Was soll ich tun?
Aber vielleicht liegt genau darin die Aufgabe dieser Tage..
Nicht sofort eine Antwort daraus zu machen.

Stell dir einen Fluss vor.
Wenn du mitten darin stehst und das Wasser trüb geworden ist, kannst du anfangen, mit den Händen darin herumzusuchen.
Nach dem Grund.
Nach etwas, woran du dich festhalten kannst.
Doch je mehr du darin wühlst, desto weniger siehst du.

Manchmal bleibt nur eines:
Stillstehen und darauf vertrauen, dass sich das Wasser wieder klärt…

Vielleicht gilt das gerade auch für dein Leben?
Du musst heute noch nicht wissen, welcher Mensch bleiben wird.
Welche Entscheidung richtig ist.
Warum etwas plötzlich wieder in deinem Herzen auftaucht.
Oder wohin dich die nächsten Wochen führen…

Vertrauen bedeutet nicht, zu wissen, dass alles so kommen wird, wie du es dir wünschst.
Das wäre Gewissheit.
Vertrauen ist etwas viel Mutigeres.
Es bedeutet:
Ich weiß nicht, was kommt.
Ich weiß nicht, ob alles so bleibt.
Ich kenne den nächsten Teil meiner Geschichte noch nicht.
Aber ich vertraue mir zu, ihm zu begegnen.

Vielleicht ist genau das die stille Einladung dieses Oktobers.

Nicht auf das große Zeichen zu warten.
Nicht jede Unruhe als Vorboten von etwas Dramatischem zu deuten, sondern mitten in all dem Brodeln bei dir zu bleiben.

Denn vielleicht verändert sich gerade tatsächlich etwas…
Vielleicht aber auch nicht…

Und beides ist in Ordnung.

Du musst die Zukunft nicht kennen, um ihr entgegengehen zu können.
Du brauchst nicht alle Antworten für den Weg. Manchmal reicht das Vertrauen, dass du dich selbst unterwegs nicht verlassen wirst…
Hab einen guten Start in diese neue Woche du liebes Herz - so schön, dass es DICH gibt
Mathilde #trust #love #innerpeace
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Post #4786 623
Du liebes Herz…
Heute sage ich danke, auch für das, was ich damals nicht wollte…
Wenn wir an Erntedank denken, denken wir an das Gute…
An volle Körbe.
An Brot auf dem Tisch.
An Menschen, die wir lieben.
An all das, wofür wir dankbar sein können.

Aber vielleicht gibt es noch eine andere Art von Ernte.
Eine, für die wir damals ganz sicher nicht Danke gesagt hätten.
Die Tür, die sich nicht geöffnet hat.
Der Mensch, der nicht geblieben ist.
Der Plan, der gescheitert ist.
Die Zeit, in der wir nicht wussten, wie es weitergeht…

Damals hätten wir manches davon wahrscheinlich am liebsten aus unserer Geschichte gestrichen.
Und heute?
Heute wissen wir vielleicht:
Gerade dort ist etwas in uns gewachsen.
Vielleicht hat ein Nein dich auf einen anderen Weg gebracht.
Vielleicht hat eine Enttäuschung dir gezeigt, was du nie wieder gegen dich selbst eintauschen möchtest.
Vielleicht hat ein Abschied Platz für Menschen geschaffen, die dich heute wirklich sehen.
Und vielleicht hat gerade eine Zeit, von der du dachtest, sie würde dich zerbrechen, Seiten in dir hervorgebracht, die du vorher noch gar nicht kanntest…

Erntedank könnte deshalb auch bedeuten, einmal auf das eigene Leben zu schauen und nicht nur zu fragen:
„Was habe ich bekommen?“
Vielmehr..
„Was ist aus all dem geworden, was ich nicht bekommen habe?“
Vielleicht liegt darin eine ganz besondere Form von Dankbarkeit.
Nicht zu behaupten, dass alles, was geschehen ist, gut war.

Manches war schmerzhaft.
Manches war ungerecht.
Manches würden wir uns bis heute anders wünschen.
Aber wir können irgendwann erkennen:
Es hatte nicht das letzte Wort über uns.
Vielleicht stehst du heute an einem Punkt deines Lebens, den du ohne manche Umwege niemals erreicht hättest.
Mit einem weicheren Herzen.
Mit klareren Augen.
Mit Menschen an deiner Seite, die du damals noch gar nicht kanntest.
Und vielleicht darfst du heute sogar deinem früheren Ich ganz leise sagen:
Du konntest damals noch nicht sehen, was daraus einmal wachsen würde.
Aber schau …
wir sind hier…

Vielleicht ist das heute deine ganz persönliche Ernte.
Nicht nur das, was das Leben dir gegeben hat, sondern auch das, was du aus dem gemacht hast, was es dir nicht gegeben hat…
Hab einen guten Tag und so schön, dass es dich gibt
Mathilde
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Post #4784 460
Du liebes Herz…
Vielleicht haben wir irgendwann angefangen zu glauben, dass Nähe vor allem dort entsteht, wo Menschen ähnlich denken…
Wo man derselben Meinung ist…
Dieselben Dinge wichtig findet…
Das Leben ähnlich betrachtet…

Aber vielleicht ist das gar nicht die größte Kunst des Miteinanders??

Vielleicht zeigt sich wirkliche Verbundenheit erst dort, wo wir sagen können:
„Ich sehe die Welt anders als du und trotzdem sehe ich dich.“
Denn zwischen zwei Menschen können manchmal unsichtbare Mauern entstehen.

Aus einem verletzenden Satz.
Aus Stolz.
Aus einem Missverständnis.
Aus unterschiedlichen Überzeugungen.

Und plötzlich steht da etwas zwischen zwei Herzen, die sich einmal ganz nah waren…

Vielleicht erinnert uns dieser Tag deshalb an etwas, das weit über Geschichte hinausgeht:

Einheit bedeutet nicht, dass Unterschiede verschwinden müssen.
Sie bedeutet vielleicht, dass wir uns trotz dieser Unterschiede nicht aus den Augen verlieren.
Dass wir wieder zuhören, ohne schon währenddessen unsere Antwort vorzubereiten.
Dass wir versuchen zu verstehen, bevor wir urteilen.
Und dass wir uns manchmal daran erinnern, dass hinter einer Meinung, die wir nicht teilen, immer noch ein Mensch steht mit einer Geschichte, mit Ängsten, Hoffnungen und einem Herzen, das genauso gesehen werden möchte wie unseres…

Vielleicht brauchen wir gerade deshalb nicht mehr Menschen, die in allem einer Meinung sind.

Vielleicht brauchen wir mehr Menschen, die einander sagen können:
„Du musst nicht sein wie ich, damit zwischen uns eine Brücke bestehen darf.“
Und vielleicht beginnt genau dort Einheit.

Nicht irgendwo auf einer Landkarte, sondern ganz leise zwischen zwei Menschen, die sich entscheiden, einander nicht verloren zu geben…

Hab einen guten Tag und ich sage dir:
So schön, dass es dich gibt
Mathilde
#inspiration #iam #weare
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Post #4782 459
Du liebes Herz…
Manchmal sind es ausgerechnet die Menschen, die uns am meisten bedeuten, denen wir es am seltensten sagen…

Nicht weil wir sie weniger lieben…

Vielleicht weil sie so selbstverständlich zu unserem Leben gehören…

Da ist diese vertraute Stimme am Telefon.
Die Nachricht mit einem einfachen „Bist du gut angekommen?“
Jemand, der weiß, wie du deinen Kaffee trinkst.
Der Platz am Tisch, auf dem immer derselbe Mensch sitzt.
Dieses vertraute „Bis später“, bei dem niemand darüber nachdenkt, wie kostbar es eigentlich ist…

Wir suchen oft nach den besonderen Momenten des Lebens.
Dabei trägt uns so vieles, das längst alltäglich geworden ist.
Vielleicht ist Liebe manchmal genau das:
Ein Mensch, dessen Dasein so vertraut geworden ist, dass wir beinahe vergessen, welch ein Geschenk es einmal war, ihn überhaupt kennenzulernen…

Deshalb schau heute vielleicht einmal anders auf die Menschen, die schon lange neben dir gehen.
Nicht erst, wenn etwas fehlt.
Nicht erst an einem Geburtstag.
Nicht erst, wenn das Leben uns daran erinnert, dass nichts selbstverständlich ist.
Vielleicht einfach HEUTE.

Eine Umarmung ein bisschen länger.
Eine Nachricht ohne besonderen Anlass.
Oder diese vier kleinen Worte:
„Schön, dass es dich gibt.“

Manchmal braucht Liebe keinen großen Augenblick.
Manchmal braucht sie nur einen gewöhnlichen Freitag, an dem wir endlich einmal aussprechen, was unser Herz längst weiß…
Hab einen guten Tag, hab Sonne im Herzen und sooo schön, dass es DICH gibt
Mathilde

#foryou #today #love
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Post #4781 297
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Post #4780 424
Du liebes Herz…
Ein schlechter Tag ist noch kein schlechtes Leben…
Manchmal wachst du morgens auf und irgendwie ist alles ein bisschen schwerer… Kennst du das auch?

Du bist vielleicht dünnhäutiger…
Unruhiger…
Vielleicht traurig, ohne genau zu wissen warum…
Plötzlich zweifelst du an Dingen, die sich gestern noch richtig angefühlt haben…

Und ehe du dich versiehst, sitzt du mitten in deinem eigenen Kopf und fragst dich:
„Was stimmt gerade nicht mit mir?“
Vielleicht lautet die Antwort manchmal ganz schlicht:
Nichts.
Vielleicht bist du einfach müde…
Vielleicht waren die vergangenen Tage voll…
Vielleicht hat dein Herz mehr verarbeitet, als dein Kopf bemerkt hat…
Oder vielleicht ist heute einfach kein besonders guter Tag…

Und weißt du was?
Auch solche Tage dürfen zu einem guten Leben gehören.
Wir haben uns so daran gewöhnt, allem sofort eine Bedeutung geben zu wollen.
Wenn wir traurig sind, suchen wir den Grund.
Wenn wir zweifeln, stellen wir unsere Entscheidungen infrage.
Wenn wir uns leer fühlen, glauben wir, etwas müsse sich verändern.
Aber vielleicht müssen wir nicht jedes Tief analysieren.
Du würdest schließlich auch nicht an einem Regentag aus dem Fenster schauen und sagen:
„Der Sommer war eine Lüge.“
Du weißt:
Heute regnet es.
Mehr nicht.

Vielleicht dürfen wir lernen, uns selbst genauso zu begegnen.
Heute bin ich traurig.
Nicht: Mein Leben ist traurig.
Heute zweifle ich.
Nicht: Alles war falsch.
Heute habe ich wenig Kraft.
Nicht: Ich bin schwach.

Was für ein Unterschied…

Gerade jetzt, wo der Oktober beginnt und draußen das Licht langsam weicher wird, darf vielleicht auch in uns etwas weicher werden…

Der Blick auf uns selbst…

Du musst nicht jeden Tag strahlen.
Nicht jeden Morgen voller Zuversicht aufstehen.
Und du musst aus jedem schwierigen Gefühl eine Lektion machen.

Manche Tage wollen nicht verstanden werden.
Sie wollen einfach nur gelebt werden.
Mach dir einen Tee.
Geh eine Runde nach draußen.
Ruf jemanden an, bei dem du nichts erklären musst.
Und wenn heute nicht dein Tag ist, dann geh ein bisschen sanfter durch ihn.

Morgen sieht die Welt vielleicht schon wieder anders aus.
Nicht weil über Nacht alle Probleme verschwunden sind, sondern weil auch unsere Seele Wetter kennt.

Und kein Himmel bleibt für immer gleich…

Hab einen wunderbaren Start in einen goldenen Oktober und so schön, dass es dich gibt
Mathilde
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Post #4778 397
Du liebes Herz…
Wenn jemand wirklich fragt…
„Wie geht es dir?“

Wir hören diese Frage fast jeden Tag, stimmts?

Und meistens antworten wir genauso automatisch:
„Gut.“
Vielleicht noch ein Lächeln dazu.
Und weiter geht’s.
Aber manchmal begegnet dir ein Mensch, der die gleiche Frage anders stellt.
Er schaut dich an.
Wartet…
Und fragt vielleicht noch einmal:
„Nein … wie geht es dir wirklich?“

Und plötzlich merkst du, wie schwer eine so einfache Frage werden kann.
Weil es gar nicht immer ein Wort dafür gibt…

Vielleicht geht es dir gut und trotzdem fehlt dir jemand.
Vielleicht bist du glücklich und gleichzeitig müde.
Vielleicht funktioniert dein Leben wunderbar und trotzdem gibt es diesen einen stillen Winkel in deinem Herzen, den kaum jemand kennt.
Vielleicht trägst du gerade etwas, über das du nicht sprechen möchtest.
Oder etwas, über das du so gerne sprechen würdest wenn nur einmal jemand lange genug bliebe, um zuzuhören.

Wir begegnen jeden Tag Menschen, deren Geschichten wir nicht kennen…
Der Frau vor uns an der Kasse.
Dem Kollegen, der heute ungewöhnlich still ist.
Dem Menschen, der immer alle zum Lachen bringt.
Vielleicht sogar jemandem, den wir lieben.
Wir sehen Gesichter, aber wir sehen selten, was ein Herz gerade trägt…

Und vielleicht brauchen Menschen deshalb manchmal gar keinen klugen Rat.
Keine Lösung.
Kein „Das wird schon wieder.“
Vielleicht brauchen sie nur diesen seltenen Augenblick, in dem jemand nicht versucht, ihre Geschichte zu reparieren, sondern einfach sagt:
„Erzähl schon. Ich bin da.“
Vielleicht kannst du heute so ein Mensch sein.
Und vielleicht brauchst du heute selbst so einen Menschen.
Dann hab keine Angst davor, auf die Frage „Wie geht es dir?“ einmal nicht mit „Gut“ zu antworten.
Vielleicht sagst du:
„Heute weiß ich es selbst nicht so genau.“
Oder:
„Eigentlich könnte ich gerade jemanden gebrauchen.“
Manchmal beginnt Nähe nicht mit den richtigen Worten.
Sie beginnt in dem Moment, in dem zwei Menschen aufhören, voreinander so zu tun, als wäre immer alles in Ordnung…

Und vielleicht ist genau das eines der größten Geschenke, die wir einander machen können:
Ein Ort zu sein, an dem ein anderer Mensch für einen Moment nichts vorspielen muss…
Das wünsche ich uns heute allen von Herzen… so schön, dass es dich gibt
Mathilde
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Post #4777 296
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Post #4776 436
Du liebes Herz…
Michaelitag
Vielleicht ist Mut viel leiser, als wir denken..

Als Kinder glaubten wir, Drachen seien große Wesen.
Sie spucken Feuer.
Sie sind laut.
Und man erkennt sie sofort…

Später merken wir - die Drachen eines Erwachsenenlebens sehen anders aus…

Manchmal heißen sie:
Was, wenn ich nicht gut genug bin?
Was, wenn ich jemanden verliere?
Was werden die anderen denken?
Was, wenn ich mich entscheide und es bereue?
Was, wenn ich meinem Herzen folge und am Ende allein dastehe?

Und manche dieser Drachen begleiten uns jahrelang…
Sie sitzen nicht vor uns.
Sie sitzen in uns.
Vielleicht ist das Bild des „Michael“ deshalb heute so berührend.

Nicht, weil wir gegen etwas kämpfen sollen.

Vielleicht weil es Augenblicke im Leben gibt, in denen wir aufhören müssen, vor dem davonzulaufen, was uns Angst macht…

Vielleicht bedeutet Mut nämlich gar nicht:
Ich habe keine Angst.
Vielleicht bedeutet Mut:
„Ich habe Angst. Aber sie entscheidet nicht mehr für mich.“

Wie oft haben wir Dinge nicht gesagt, weil wir Angst hatten, jemanden zu verlieren?
Wie oft sind wir geblieben, obwohl etwas in uns längst gehen wollte?
Wie oft haben wir uns kleiner gemacht, damit wir nirgendwo anecken?
Und wie viele Träume haben wir mit dem Satz beruhigt:
Irgendwann vielleicht.

Michaelitag fällt in eine besondere Zeit.
Das Licht draußen wird weniger.
Die Abende kommen früher.
Und vielleicht erinnert uns gerade diese Jahreszeit daran:
Wir brauchen nicht nur Licht um uns herum. Irgendwann dürfen wir uns erinnern, eines in uns selbst anzuzünden…

Vielleicht gibt es gerade etwas in deinem Leben, vor dem du schon lange stehst.
Ein Gespräch.
Eine Wahrheit.
Eine Entscheidung.
Oder einfach den Mut, endlich zuzugeben, was du wirklich fühlst…

Dann musst du heute keinen Drachen besiegen.
Du musst keine Heldin und kein Held sein.
Vielleicht genügt etwas viel Kleineres:
Bleib stehen.
Lauf diesmal nicht vor dir selbst davon.
Leg eine Hand auf dein Herz und sage:
Ich weiß nicht, wie es ausgehen wird.
Aber ich möchte mein Leben nicht länger danach ausrichten, wovor ich Angst habe.
Denn vielleicht ist das die eigentliche Kraft Michaels..
Nicht das Schwert.
Nicht der Kampf,
sondern dieser eine Moment, in dem ein Mensch vor etwas steht, das ihm Angst macht und trotzdem nicht mehr zurückweicht.

Und vielleicht wirst du irgendwann zurückblicken und erkennen:
Der mutigste Moment deines Lebens war gar nicht der, in dem du keine Angst mehr hattest…
es war der Moment, in dem du aufgehört hast, ihr dein Leben zu überlassen…

Hab einen guten Michael-Tag und sooo schön, dass es genau dich gibt..
Mathilde
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Post #4774 413
Du liebes Herz…
Es gibt einen Moment nach einem Konzert, den kaum jemand beachtet…

Die Musik ist vorbei.
Der letzte Ton verklungen.
Die Menschen stehen auf, ziehen ihre Jacken an und gehen nach Hause.
Und irgendwann bleibt ein leerer Raum zurück.
Keine Musik mehr.
Kein Applaus.
Und trotzdem hängt etwas von diesem Abend noch in der Luft.

Vielleicht ist es mit unserem Leben manchmal genauso…

Wir bemerken vor allem die großen Momente.
Den Anfang einer Liebe.
Eine Entscheidung.
Einen Erfolg.
Einen Abschied.
Den Augenblick, in dem sich plötzlich etwas verändert.
Aber unser eigentliches Leben findet oft danach statt…
Wenn niemand zusieht.
Wenn niemand sagt: „Das machst du großartig.“
Wenn du morgens aufstehst und einfach deinen Alltag lebst.
Wenn du freundlich bleibst, obwohl du müde bist.
Wenn du dich bei jemandem meldest, weil du weißt, dass dieser Mensch gerade jemanden braucht.
Wenn du deine Arbeit machst, deine Familie trägst, den Einkauf erledigst, das Bett frisch beziehst und abends vielleicht denkst:
Was habe ich heute eigentlich Besonderes gemacht?
Vielleicht sehr viel…

Denn wir unterschätzen die stillen Dinge.
Ein gedeckter Tisch kann Liebe sein…
Eine Nachricht kann Halt sein…
Ein offenes Ohr kann einen ganzen Tag verändern…
Und ein ganz gewöhnlicher Montag kann ein Tag sein, an den sich ein anderer Mensch irgendwann erinnert, weil du darin vorkamst…

Nach all den besonderen Tagen rund um Mabon und Vollmond darf es vielleicht genau darum gehen:

Nicht immer nach dem großen Zeichen zu suchen, sondern wieder zu sehen, was unser Leben trägt, wenn gerade nichts Spektakuläres geschieht…

Denn vielleicht besteht ein erfülltes Leben am Ende gar nicht aus besonders vielen außergewöhnlichen Augenblicken.

Vielleicht besteht es aus tausenden unscheinbaren Momenten, denen wir unsere Liebe gegeben haben.
Und während der Mond nun langsam wieder etwas von seinem großen Leuchten verliert, erinnert er uns vielleicht symbolisch an etwas Schönes:

Du musst nicht immer hell leuchten, um von Bedeutung zu sein.
Manchmal genügt es vollkommen,
ein stilles Licht im Leben eines Menschen zu sein…

Hab einen guten Start in die neue Woche und auch heute sag ich dir von Herzen gerne, dass es so schön ist, dass es dich gibt
Mathilde
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Post #4773 334
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Post #4772 454
Du liebes Herz…
Manchmal haben wir etwas erkannt…
Etwas gefühlt…
Vielleicht geweint, verstanden oder eine Wahrheit plötzlich ganz deutlich vor uns gesehen…
Und sofort fragt der Kopf:
„Und was mache ich jetzt damit?“

Vielleicht ist genau das heute gar nicht die richtige Frage…

Nach einem Vollmond wird der Himmel nicht plötzlich dunkel.
Sein Licht bleibt noch eine Weile…

Vielleicht dürfen auch Erkenntnisse erst einmal in uns bleiben, ohne dass wir sofort eine Entscheidung daraus machen müssen…

Du darfst etwas wissen und trotzdem noch nicht handeln…
Du darfst spüren, dass sich etwas verändert hat, ohne schon zu wissen, wohin es dich führt…
Du darfst einen Menschen vermissen und trotzdem wissen, dass du nicht zurückgehen möchtest…
Du darfst dankbar sein und gleichzeitig traurig…
Du darfst glücklich sein und trotzdem etwas in deinem Herzen tragen, das noch weh tut…

Nicht jedes Gefühl verlangt nach einer Lösung.

Manche möchten einfach nur einmal da sein dürfen, ohne dass wir sie erklären, reparieren oder in irgendeine Richtung bewegen.

Vielleicht ist das die besondere Qualität dieses Sonntags…

Nicht noch mehr verstehen.

Nicht noch mehr verändern.

Vielleicht dem, was die letzten Tage in dir bewegt haben, einen stillen Platz geben.

Wie Erde nach der Ernte.

Sie sieht vielleicht leer aus.

Und doch geschieht tief unter ihrer Oberfläche längst etwas, das niemand sehen kann.

Vielleicht auch in dir…

Hab einen guten Tag und sooo schön, dass es dich gibt…
Mathilde
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