Zwei Gruben nebeneinander, gleich tief, gleich schmal. Über der einen steht „Reich", über der anderen „Arm". Am Ende trennt die beiden nichts mehr.
Das ist kein düsterer Gedanke, sondern ein befreiender. Er nimmt all dem die Macht, was uns im Alltag so wichtig vorkommt: der Vergleich, der Besitz, das Ansehen. Was bleibt, sind die Spuren in anderen Menschen. Ein freundliches Wort, eine Hand zur rechten Zeit, gemeinsame Stunden.
Und vielleicht bleibt noch etwas darüber hinaus. Wer in die Bibel schaut, findet dort die Zusage, dass der Weg an dieser Stelle nicht endet. „Ich bin die Auferstehung und das Leben", sagt Jesus. Nicht ein Weg unter vielen, sondern der eine.
Wofür möchtest du in Erinnerung bleiben?
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