Du kennst das Gefühl nach einem Gang durch dichten Wald: ruhiger, klarer, freier. Das liegt nicht nur an der Stille. Bäume geben unsichtbare Stoffe an die Luft ab, sogenannte Terpene, mit denen sie sich selbst vor Schädlingen schützen.
Atmen wir sie ein, reagiert offenbar auch unser Körper darauf. Forscher haben beobachtet, dass die natürlichen Killerzellen des Immunsystems nach Waldaufenthalten deutlich aktiver sind. Das sind genau die Zellen, die Viren und entartete Zellen im Blick behalten. Blutdruck und Stresshormone sinken dabei ganz nebenbei.
Am kräftigsten gilt die Waldluft morgens und am frühen Abend, wenn sie am saubersten und feuchtesten ist. Zwanzig Minuten reichen schon. Das Handy darf dabei ruhig zu Hause bleiben.
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