Vergleich Landtagswahl und Bundestagswahl 2025 in Mecklenburg-Vorpommern
Zwei Wahlen, dasselbe Land, derselbe Vergleich: Urne gegen Brief.
Bei AfD, SPD und Grünen bleibt das Briefwahl-Muster ähnlich.
Bei FDP, CDU und Linken nicht.
Die erste Grafik zeigt nicht den Stimmenanteil, sondern die relative Abweichung: um wieviel besser oder schlechter eine Partei per Brief abschneidet als an der Urne.
Die zweite Grafik zeigt von vier ausgewählten Parteien die Wahlergebnisse der beiden Wahlen (blau=Bundestag, orange=Landtag), getrennt nach Urnenwahl (dunkel) und Briefwahl (blass). So kann man sich die Bedeutung der Prozentwerte aus der ersten Grafik besser vorstellen.
Bundestagswahl 2025 in MV, Briefwahl vs. Urnenwahl
FDP identisch (0 %).
CDU +32 %.
Linke +14 %.
Landtagswahl 2026 in MV, Briefwahl vs. Urnenwahl
FDP +64 %.
CDU +93 %.
Linke +54 %.
Wenn Briefwahl nur eine feste demografische Gewohnheit wäre, müssten beide Balken je Partei ungefähr gleich hoch sein. Sind sie aber nicht.
Die spannende Frage ist deshalb nicht: „Warum schneidet die AfD per Brief schlechter ab?“
Sondern:
Warum ändert sich der Briefwahl-Effekt derselben Partei von einer Wahl zur nächsten so stark?
Dies ist kein Beweis für einen Wahlbetrug. Es ist aber der Grund, warum man auffällige Briefwahlergebnisse nicht mehr einfach nur mit demografischen Effekten begründen kann.
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➡️ Lies hier, warum die Briefwahl in Deutschland unsicher ist, und wie man das Gesetz ändern sollte, damit die Briefwahl wieder sicher wird.
➡️ Lies hier, wie eine Gesetzesänderung von 1989 dazu beigetragen hat, die Briefwahl unsicher zu machen.
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Datenquellen: Bundestagswahl, Landtagswahl
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