Der Weg in die Hungersnot
#aktuelles
Hungernot wurde von Hr. Schkolnikov als einer der Varianten/Szenarien der globalen Eliten in mehreren Artikeln bereits beschrieben. Wie sieht die tatsächliche Situation mit Nahrung/Getreide und in welche Richtung geht die Entwicklung? Welche Reaktion findet von der Politik statt? Alles sehr interessante Fragen und Nuancen, die wir versuchen kurz anzuschneiden.
Als Erstes müssten wir den emotionalen Aspekt zur Seite schieben und die Ereignisse mit kaltem Verstand analysieren. Das in den Medien hochgespieltes Thema mit dem „blockierten“ Getreide in der Ukraine ist ein Paradebeispiel der manipulativen Taktik. Es wurde aus irgendeinem Grund außer Acht gelassen, dass Russland ca. 10–12 Vorschläge für den Transport (über Meer, über Rumänien, Ungarn, Polen usw.) gemacht hatte, geschweige davon, was eigentlich die Ukrainer selbst essen sollten. Darüber hinaus ist der globale Anteil von diesem gelagertem Getreide relativ gering, um, wie in den Medien hollywoodhaft dargestellt, einen Hungersnot auszulösen (wenn dann nur in der Ukraine selbst).
Aktuelle Situation lässt zu wünschen übrig. Dürre in vielen Ländern + Heuschreckenplage tragen objektiv zu der Reduzierung der Ernte bei. Das interessante dabei ist die unterschiedliche Reaktion verschiedener Länder auf diese Situation. Die Einen bereiten sich vor und stocken auf (China, Indien, Russland usw.). Die Anderen ignorieren nicht nur die Tatsachen der Defizite, sondern eskalieren das Ganze wie folgt:
- EU-Kommission hat ab 2023 beschlossen auf min. 4 % Ackerflächen zu verzichten (nicht beackern und einsäen), d.h. verhältnismäßig entfallen somit Ackerflächen von Österreich, Holland, Belgien, Portugal und Luxemburg =25,7 Mio. t Weizen. EU möchte das Ganze jetzt auf 10 % erhöhen.
- In Holland möchte man es noch toppen und beschließt aktuell auf 1/3 der Bauernhöfe, um Stickstoffausstoß zu reduzieren, zu verzichten. Das ist auch der Hintergrund der aktuellen Massenproteste in Holland.
- Durch den Verzicht der EU auf die Düngerlieferungen aus Russland und Weißrussland beeinflusst es den Ernteertrag und auch den Nahrungspreis
- Ca. 20 der großen Getreidelagerhallen in Kanada, USA, Deutschland usw. verbrannten in kleinen Zeitabständen dieses Jahr…oder wurden eher in den Brand gesetzt, an einen solchen Zufall glaubt man heutzutage eher wenig.
Die logische Schlussfolgerung zeigt automatisch die manipulative Art und Weise der o.a. Punkte auf. Man sieht ganz offen, dass wir früher oder später von diesem Problem betroffen sind. Bei der heutigen politischen Führung kann man ohne Bedenken behaupten, dass die Situation sich noch weiter zuspitzen wird…man braucht sich nur die Ansprachen von Hr. Özdemir anzuhören, wie zuletzt bei der Landwirtenversammlung im Juni 2022, um den ganzen Irrsinn zu verstehen…aber die Hoffnung stirb zuletzt. Wer einen Garten hat, sollte sich schon Gedanken über die entsprechende Bepflanzung machen.
(Autor Alexej Bloch)
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