⏳ Vier Jahre Probezeit
Geplante längere sachgrundlose Befristungen sollen Unternehmen mehr Flexibilität geben – Beschäftigte tragen dafür mehr Unsicherheit.
Die Bundesregierung plant, sachgrundlose Befristungen deutlich auszuweiten. Neue Beschäftigte könnten künftig bis zu vier Jahre ohne Angabe eines Sachgrundes beschäftigt und Verträge innerhalb dieser Zeit bis zu sechsmal verlängert werden.
Bisher sind grundsätzlich maximal zwei Jahre und drei Verlängerungen möglich.
💼 Unternehmen sollen dadurch leichter einstellen können, wenn unklar ist, wie sich Aufträge und Investitionen entwickeln. Für Beschäftigte bedeutet die Regelung jedoch eine längere Zeit ohne sichere Perspektive.
2025 waren laut Statistischem Bundesamt rund 2,2 Millionen Menschen ab 25 Jahren befristet beschäftigt. Bei den 25- bis 34-Jährigen lag der Anteil bei 11,4 Prozent.
⚠️ Der Beitrag kritisiert, dass gerade in Zeiten des Fachkräftemangels langfristige Sicherheit ein wichtiges Argument für Arbeitnehmer sein könnte. Stattdessen könnten Arbeitgeber künftig bis zu vier Jahre abwarten, bevor sie sich dauerhaft binden.
☝️Noch ist die Regelung nicht beschlossen.
Info-Quelle
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