💶 Frankreichs Schuldenkrise: Morgan Stanley empfiehlt jetzt die Wette gegen Paris
Frankreichs Schulden wachsen weiter – während Wachstum, Haushalt und Vertrauen der Märkte unter Druck geraten.
Morgan Stanley empfiehlt Anlegern inzwischen eine relative Short-Position auf französische Staatsanleihen. Das bedeutet: Es wird darauf gesetzt, dass französische Papiere gegenüber Anleihen finanzpolitisch stärker aufgestellter Staaten schlechter abschneiden.
🇫🇷 Frankreichs Staatsschulden lagen Ende März 2026 bei 3,536 Billionen Euro. Die Schuldenquote stieg auf 117,5 % des BIP.
📉 Gleichzeitig wurde die Wachstumserwartung für 2026 auf nur noch 0,4 % gesenkt. Das Haushaltsdefizit dürfte höher ausfallen als geplant.
💰 Besonders belastend sind die Zinsen: Rund 65 Milliarden Euro muss Frankreich 2026 allein dafür aufbringen – 4,5 Milliarden mehr als ursprünglich kalkuliert.
Steigende Renditen verteuern die Refinanzierung zusätzlich. Alte Anleihen müssen nach und nach durch neue, teurere Schulden ersetzt werden.
Auch Belgien steht auf der Short-Liste von Morgan Stanley. Frankreich ist jedoch aufgrund seiner Größe und seines Schuldenbergs ein deutlich größeres Risiko für die Eurozone.
Die Bank wettet damit nicht zwingend auf einen Zahlungsausfall. Die Empfehlung zeigt jedoch, dass internationale Anleger Frankreichs Finanzlage zunehmend kritisch bewerten.
🤷♀ Wie lange kann Paris seine Schulden noch finanzieren, wenn Wachstum ausbleibt und die Zinslast weiter steigt?
Info-Quelle
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